Forum: Politik
Wege zur Gleichberechtigung: Sag das T-Wort nicht!

Sie dachten, Toleranz sei eine gute Sache? Da haben Sie die neueste Entwicklung verschlafen. Zum Glck gibt es jetzt ein Glossar, was man ber Einwanderer sagen kann und was nicht: "Migrationshintergrund" ist schon wieder out.

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yshitake 18.11.2014, 16:30
20. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist nicht drin

Sie können die Toleranz predigen, ein neues Wort dafür erfinden, von mir aus fünf.

Herr Fleischhauer, hören Sie doch damit auf, den Leser ständig in ihre brancheninternen Stumpfsinns-Diskurse mitzunehmen.
Das hat mit der Realität nichts zu tun. Und die Realität die einige ihrer Zunft da erzwingen wollen, werden oder mit dem Kopf gegen die Wand rennen...das Wort "Migration" fällt in meiner Fimra mit 50% Nicht-Nativ-Deutschen sonstwas....mitgefangenen Steuerzahlern....seltener als in der Zeitungsbranche "Mindestlohn"

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HänselundGretel 18.11.2014, 16:33
21. Toleranz

ist seit Lessings "Nathan" einer der grundlegenden Werte der aufgeklärten abendländischen Kultur. Und das wird hoffentlich auch so bleiben - der lächerlichen Wortklauberei der Mainstream-Zeitgeist-Gender-Aktivisten zum Trotz!

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fast_weise 18.11.2014, 16:34
22. Sie

Zitat von susiwise
Heute: "Menschen mit deutscher Geschichte" (sehr gut, weil historisch schuldig!) auf der einen Seite versus "Menschen mit Migrationsgeschichte" (auch gut, weil bunt, interessant etc. und außerdem hübsche Alliteration) auf der anderen. Ist doch gar nicht so schwer, oder?
weisen in der Tat auf ein sehr spannendes Diskursphänomen hin, dass die selben gesellschaftlichen Protagonisten, die deutsche Schuld als Teil der Gegenwartskultur sehen und Rechtfertigungskonstrukte oder gar politischen Handlungsweisen ableiten, diese Schuld natürlich nur genuin bei den "Copyright-Deutschen" sehen, wobei ich nach wie vor der Meineckeschen Diktion von Staats- und Kulturnation anhängen würde und somit das Wort Kulturdeutsche bevorzuge. Gleichzeitig sind Deutsche, deren Wurzeln hier vor 60 Jahren noch nicht lagen, davon ausgespart, aber wehe man nähme sich bei den anderen "Kulturbegriffen" heraus, einen Unterschied zu den nicht Copyright-Deutschen konstruieren zu wollen. Denn wenn man historisch schuldig ist, dann sind wir es alle, egal ob damals noch nicht geboren oder noch nicht deutsch seiend. Mir persönlich sind Herkünfte gleich, aber nicht das Verhalten, so dass Rechts- und Linksextremisten mit Salafisten mehr gemein haben, als alle anderen, die unabhängig ihrer originärer Herkunft unsere Staats- und Werteordnung tragen, die wahren Kultur oder Copyrightdeutschen sind. Aber der eingeschleppte Extremismus von Zuwanderern gehört genauso verdammt wie Rechtsextremisten und nicht beschönigt a la Humboldts "edlen Wilden". Solange hier unterschieden wird von offizieller Deutungsdiktion in Leitmedien und selbst ernannten Integrationswissern, wird ein großer Teil des Volkes auch weiterhin unterscheiden, bloss eben entgegengesetzt!

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RSchubi 18.11.2014, 16:37
23. Ha ha, jeder Techniker, jeder Ingenieur

kann erklären, warum Toleranz schlecht ist. Sie führt dazu, daß die Dinge nicht funktionieren, wie sie eigentlich funktionieren sollten. In einer Gesellschaft ist es nicht anders. Jede Gesellschaft gibt sich Regeln, nach denen sie leben will. Da man es nie allen recht machen kann, fühlen sich manche vielleicht benachteiligt. Sei es drum, es geht um die überwältigende, sozusagen demokratische Mehrheit, die damit leben kann. Minderheiten müssen sich eben damit abfinden, wie auch Minderheiten z.B. im Parlament nicht bestimmend sein können. Alles in allem ist zu große Toleranz der Untergang, nichts geht mehr so, wie die Gesellschaft es wollte. Deshalb halte ich dieses ewige Toleranzgeschwafel für ausgesprochen schädlich, die Minderheit hat sich der Mehrheit anzupassen und nicht andersrum. Das ist gelebte Demokratie! Es gibt Regeln, an die sich alle zu halten haben, egal ob Minderheit oder nicht.

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knapi 18.11.2014, 16:39
24. warum nicht international?

deutsche werden zu "native germans", das läßt soviel möglichkeiten wie: afro germans, arabian germans oder chinese germans usw. jeder kann es sich passend machen wie es ihm gefällt und eu-gerecht ist es auch

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brotherandrew 18.11.2014, 16:39
25. Der beste Satz ...

... kam am Schluß:

"Wer es mit der Vielfalt ernst meint, müsste zur Abwechslung mal jemanden einstellen, der in seinen Artikeln zum Ausdruck bringt, was in vielen arabischen Einwandererfamilien von einer Reihe liberaler Grundüberzeugungen gehalten wird. Die Frage ist nur, ob das dann noch unter kultureller Bereicherung läuft."

Einfach köstlich.

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knieselstein 18.11.2014, 16:41
26. Wenn ich das hier so lese

ist die Toleranz der Toleranten schlagartig erschöpft, sollte jemand das Wort Mohrenkopf oder Negerkuss benutzen, da werden die Toleranten zu Dogmatikern ;-)

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Rudolf_56 18.11.2014, 16:42
27. Nicht sehr gut

Zitat von susiwise
Heute: "Menschen mit deutscher Geschichte" (sehr gut, weil historisch schuldig!) auf der einen Seite versus "Menschen mit Migrationsgeschichte" (auch gut, weil bunt, interessant etc. und außerdem hübsche Alliteration) auf der anderen. Ist doch gar nicht so schwer, oder?
"Menschen mit deutscher Geschichte" gar nicht gut, weil auch Menschen mit deutscher Geschichte nicht zwingend etwas mit deutsch oder Deutschland im historisch schuldigen Sinne zu tun haben müssen und außerdem bei manchen die deutsche Geschichte erst gestern begann (späte Geburt).
"Menschen mit Migrationsgeschichte" klingt schon deshalb diskriminierend, weil da schon wieder eine Außenseiterposition, wie nicht richtig dazugehörend, suggeriert werden kann.
(So wie der Neue, muss erst mal wischen und putzen lernen.)
Ich glaube, richtig schwer...

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hirlix 18.11.2014, 16:46
28. Ich bin froh

dass ich nicht vor habe bei den Medien oder in der Politik zu arbeiten. Solange ein Wort nicht offensichtlich beleidigend ist, ist mir relativ egal wie "korrekt" es ist.

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alleghieri 18.11.2014, 16:47
29. Genetisch bedingt

Das Grundproblem ist meiner Meinung nach, dass es bei den Deutschen eine Art "Kriecher-Gen" geben muss, denn andernfalls könnte ich mir nicht erklären, warum gestandene Jornalisten von renommierten Zeitungen so devot jeden Unsinn mitmachen.

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