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Wegen Rechtsstaats-Verstöße: EU-Sozialdemokraten suspendieren Rumänen
ROBERT GHEMENT/EPA-EFE/REX

Europas Sozialdemokraten machen Ernst: Die Beziehungen zur rumänischen PSD sind wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit vorerst auf Eis gelegt. In Bukarest ist die Empörung groß.

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sven2016 12.04.2019, 19:16
1. Spreu vom Weizen trennen.

Das ist für alle Bündnisse im EU-Parlament überfällig. Ob das bei knappen Mehrheiten fortgeführt wird, muss man bezweifeln.

Den Fraktionen wird es im Ansehen kaum schaden, da außerhalb der Wahlzeit kaum jemand weiß, welche nationale Partei wozu gehört.

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goliker 12.04.2019, 19:28
2. ?

wem nützt dieses Land als Mitglied in der EU?

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Sportzigarette 12.04.2019, 20:14
3. Gehts noch?

Zitat von goliker
wem nützt dieses Land als Mitglied in der EU?
Wem "nützt" z.B. Bulgarien, die Slowakei, Slowenien oder Portugal? Sorry, Ihre Fragestellung ist eine Unverschämheit und ein Schlag ins Gesicht, aller Rumänien. Europa ist ein Friedensprojekt mit dem Ziel, der Angleichung der Lebensverhältnisse in den europäischen Ländern. Da liegt natürlich noch ein langer Weg vor uns, aber ärmeren Ländern das Recht abzusprechen, Mitglied in der Union zu sein geht gar nicht! Was nützt uns z.B. Sachsen Anhalt oder das Saarland? Raus damit aus der Bundesrepublik? [...]

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JürgenHammerbeck 12.04.2019, 20:42
4.

Zitat von goliker
wem nützt dieses Land als Mitglied in der EU?
Z. B. der deutschen Wirtschaft!

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jkbremen 12.04.2019, 20:42
5. Sorry Sportzigarette

Die Frage wem Länder in der EU nützen ist hart aber berechtigt.
Friedensprojekt EU hin oder her, es müssen sich alle auf Mindestregeln einigen und diese einhalten. Östliche Mitgliedsstaaten haben sich die EU als Supermarkt vorgestellt, wo man nur das nimmt was gefällt (Zuschüsse) und den Rest (Rechtstaatlichkeit, Meinungsfreiheit, Demokratie, Pressefreiheit und Korruptionsfreiheit) im Regal liegen lässt.
Solche ‚Kunden‘ braucht die EU nicht, denn dann ist das „Friedensprojekt EU“ schnell nichts mehr wert.
Fazit: Solche Staaten gehören suspendiert bis Änderung eingetreten ist.

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Partyzant 12.04.2019, 20:51
6. Nr.2 Goliker

Wem dieses Land nütz Fragen Sie??? Es ist eine Win Win Situation und Deutschland ist der größte Winner in deser Situation oder denken Sie die deutschen Exporte gehen nicht auch in diese Länder? was meinen Sie wer dort die Firmen aufgekauft hat und weiterhin investiert - da sind Deutsche Unternehmen führend und können so auf dem globalen Markt bestehen. Man sollte alles weitsichtiger Betrachten als zum Ende der StammTischKante.

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stefan taschkent 12.04.2019, 21:01
7. Schon berechtigt, die Frage

Zitat von Sportzigarette
Wem "nützt" z.B. Bulgarien, die Slowakei, Slowenien oder Portugal? Sorry, Ihre Fragestellung ist eine Unverschämheit und ein Schlag ins Gesicht, aller Rumänien.
Hier geht es weniger um Reich gegen Arm sondern vielmehr um gemeinsame Werte wie Rechtsstaatlichkeit, fairen Wettbewerb und Transparenz, versus Korruption und Scheindemokratie. Es wird Zeit, dass sich die Parteienverbünde ihrer Kräfte besinnen und solchen Kleptokraten, wie hier am Beispiel Rumänien, auf die Finger schauen. Lange Zeit ist dort wie auch in Bulgarien, trotz anhaltender Proteste der Bevölkerung in beiden Ländern, viel zu wenig Druck aus Brüssel angekommen. Diese korrupten Apparatschiks - mit besten Verbindungen in alle möglichen Halbwelten, wie ich annehme - gehören nicht durch EU-Geld subventioniert.

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daissy 12.04.2019, 21:19
8. Willkomen in der Realität

Es sind die Tausende und Abertausende von Rumänen, die das deutsche Wirtschaftswunder der letzten zehn Jahren erheblich mitgetragen haben. Ein kurzer Blick auf die Wanderungs- und Beschäftigungsstatistik genügt, um die Antwort auf die Frage zu finden, wer am meisten von der Existenz der Rumänen in der EU profitiert. Die deutschen Altenheime, Krankenhäuser, Baufirmen, Paketzusteller, Fleischbetriebe, Logistikfirmen usw. hängen alle an den billigen Rumänen.

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claus7447 12.04.2019, 22:05
9. Ja Rumänien war ein Projekt

Nach dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs war die Frage wer kommt zuerst. Ja es war gut,

Es könnte aber niemand ahnen, das sich Rumänien, Polen und die Tschechien demokratisch zurückentwickeln und Korruption und Macht die entscheidungsfaktoren sein werden. Dann noch Ungarn. Die EVP eiert ja noch mit Orban rum.

Man könnte es auch anders zeigen.

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