Forum: Politik
Weil-Rede: Diese Passagen wurden auf Wunsch von VW geändert
AFP

Die niedersächsische Staatskanzlei hat das Manuskript der umstrittenen Rede von Ministerpräsident Weil veröffentlicht - inklusive der Änderungswünsche von Volkswagen. Der Vorher-Nachher-Vergleich.

Seite 1 von 20
UnitedEurope 06.08.2017, 23:26
1.

Tatsächlich klingt es hier schon nicht mehr ganz so dramatisch.
Manche Formulierungen sind zwar wirklich etwas abgeschwächt, andere harte Formulierungen blieben aber drin.
Und manche Formulierungen waren wohl juristisch heikel, sprich man wollte keine Tatsachenbehauptungen aufstellen, die später vor Gericht als vermeintliche Beweise gegen VW und damit gegen Niedersachsen hätte verwendet werden können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 06.08.2017, 23:27
2. So, so...

Da die VWler ja wohl wussten, dass nicht nur VW in der Abgasfrage Dreck am Stecken hatte, war es wohl richtig, nicht nur den einen Konzern anzugreifen, zumal Otto-Normalverbraucher auch noch nicht einmal weiß, welche Marken sich alle unter dem Dach von VW befinden. Nur den Namen VW zu nennen wäre deshalb zutiefst irreführend und möglicherweise für den MP rufschädigend. Dass aber passt wohl nicht in das Bild der Merkelisten bei Bild...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hörwurm 06.08.2017, 23:31
3. Weg

mit der SPD-Regierung, weg mit den Grünen. Nur, hätte die CDU es anders gemacht? Wir haben jetzt aber das Abgas-Problem und in Niedersachsen eine Rot-Grüne Regierung. Herr Weil hat sich offensichtlich unsozial verhalten, schlimmer als Frau T. beim Wechsel von grün nach schwarz. Das Geschrei um Frau T. soll vergessen machen, dass Herr Weil seiner Pflicht den Bürgern gegenüber nicht gerecht wird. Der Verlust der Regierungsmehrheit kommt gerade richtig. Das Schicksal hat zugeschlagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bapu65 06.08.2017, 23:38
4. Erstmal

dass Amt des Aufsichtsrats ablegen, damit da kein Interessenkonflikt mehr besteht, dann Rücktritt als MP weil wenn er es alles seit Oktober 2015 gewusst hat hätte er ja die Möglichkeit gehabt als MP und als AR entsprechend auf Besserung zu wirken, den als gewählter MP soll es ja Schaden vom Volke (diejenigen die Ihn gewählt haben !) abwenden ... nu ist ne "Diesellunge" schon ein gewisser Schaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kinkerlitzchen 06.08.2017, 23:39
5. Da geht er hin...

...der Skandal. Ein Versuch der BamS von den Vorgängen über den Wechsel der Grünen-Politikerin zur CDU abzulenken. Ansonsten viel heiße Luft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
postnational 06.08.2017, 23:39
6. Wird mal Zeit, daß Weil in die Offensive geht.

Für den Abgasskandal ist Bundesverkehrspolitik verantwortlich, die seit vielen Jahren nur die CDU erledigt, und daß die wie schon 1976 für Ernst Albrecht Überläufer organisieren, um im Bundestagswahlkampf Niedersachsen ins Chaos zu stürzen, ist auch kein Konzept zur Bewältigung von Dieselabgas-Skandal & post-Piëch'schen Kulturwandel bei Volkswagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marina24 06.08.2017, 23:49
7. lächerlich

Wegen dieser Kleinigkeiten jetzt dieser Aufstand? Da wird schon mächtig aufgebauscht! Viel interessanter wäre die Frage wer hinter dieser Kampagne wirklich steckt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 07.08.2017, 00:10
8. Zeit für Transparenz und den Überwachungsstaat-

aber nicht bei den Bürgern, sondern bei der Regierung.
"Wir haben die Rede umgeschrieben und weichgespült"
selbst das wäre eine Frechheit:
" Dieselaffäre sei VW bloß mit der Bitte "um Prüfung der rechtlichen Belange und Richtigkeit der Fakten" zugeleitet worden"

Es wird Zeit jegliche Verflechtungen zwischen Politik und Konzernen offenzulegen und weiterreichende Verbote (etwa ein Konkurrenzverbot ala Privatwirtscahft, Cooling-off etc.) und Konsequenzen einzuführen.

Die wesetlichen Regierungen verlieren derzeit jegliche Glaubwürdigkeit/Legitimation ...

Es wird Zeit für mehr Überwachung und Transparenz, aber nicht bei den Bürgern, sondern bei den Politikern. Es muss klar offengelegt wer wo wie Einfluss geltendmacht, wenn Lobbyisten an Gesetzen mitschreiben muss das klar offengelgt werden etc.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
magier 07.08.2017, 00:15
9.

Wo, bitte schön, ist der Skandal? Die Änderungen sind doch Peanuts. Weil ist doch bei seiner gravierenden Kritik geblieben und hat nichts zurückgenommen. Dass er den Sachverstand des Konzerns genutzt hat, die Rede auf sachliche juristische oder technische Fehler zu checken, damit er nicht Gefahr lief, etwas Falsches zu sagen oder zu behaupten, ist doch klug. Dies ist wieder ein schlagender Beweis, wie die Medien einen angeschlagenen Ministerpräsidenten jetzt mit Kinkerlitzchen in eine mediale Schlammschacht ziehen wollen. Es gibt wahrscheinlich schon wieder einen Wettstreit unter den Journalisten, wer ihn bei der angeblasenen Treibjagd als erster erledigt. Es ist nicht die erste Kampagne, gegen einen Politiker, der erlegt werden soll, bei der das kleinste Haar in der Suppe seziert wird, um unter der Lupe vielleicht doch noch etwas zu finden. Abscheulich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 20