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Weißes Haus: Trump hält sich für befugt, Ermittler Mueller zu entlassen
AP

Sonderermittler Robert Mueller wird Donald Trump immer gefährlicher - hätte der Präsident die Macht, ihn zu feuern? Nein, sagen Rechtsexperten. Doch, sagt das Weiße Haus.

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misterbighh 11.04.2018, 09:13
50. Anwaltsgeheimnis

Was mich verwundert, das es wohl in den USA kein Anwaltsgeheimnis mehr gibt. Das ist für mich der eigentliche Skandal

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die-metapha 11.04.2018, 09:17
51.

Zitat von ulrich-lr.
Mal ehrlich: Mueller ist längst zum "Findet was gegen Trump - irgendwas!"-Ermittler mutiert. Das war aber gar nicht sein Auftrag. Er sollte zurücktreten.
Müllers Auftrag war, es dubiose Kontakte Trumps oder dessen Wahlkampfteam zu untersuchen (ermitteln)
Wenn in diesem Zusammenhang einiges zu Tage gefördert wir dann bedeutet das doch nicht, dass er diesen nicht nachgehen soll. Es liegt doch nicht an Mueller, Trumps vergehen selbstgerecht als "unrelevant" einzustufen.
Und wer bitte sollte "zurücktreten" - Trump ? Richtig.
Wenn Sie aber Mueller meinen sei Ihnen gesagt:
Chefermittler werden durch den Justizminister eingesetzt, resp. ernannt. Er kann nicht "zurücktreten", da er kein politisches Amt bekleidet sondern seine Aufgabe ausführt wie z.B. ein Staatsanwalt dies auch tut.
Einzig bei Interessenskonflikt o.ä. könnte er um eine Entbindung von diesem Fall bitten.

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susirudi 11.04.2018, 09:18
52.

Zitat von cipo
Die vom Kongress verabschiedeten verschärften Sanktionen hat Trump nur nach langem Widerstand abgesegnet. Und den Militärschlag gegen Syrien "flüstern" ihm seit Tagen sämtliche Moderatoren und Kommentatoren seines Haussenders Fox ein.
Das beantwortet doch nicht meine Frage. Er hätte doch die Möglichkeit gehabt, die Sanktionen nicht zu genehmigen und was also soll dieser Hinweis? Der Haussender von Trump, FOX, flüstern ihm etwas ein und Trump unterschreibt sei "Todesurteil"! Wie logisch ist das denn? Es scheint alles nach dem Motto zu gehen: Logisch ist, was Trump schadet.

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carlitom 11.04.2018, 09:18
53.

Zitat von nahal
Gestern hat der chinesische Präsident erklärt, er sei bereit weitreichende Zugeständnisse im Handelstreit mit den USA zu machen. Eine sehr "unwichtige" Sache im Vergleich zu zwei möglichen Affären von Trump, die Jahre zurückliegen.
Gerne auch für Sie: es geht nicht um irgendwelche Affären. Es geht ums Geld und dessen Kanäle.

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s.l.bln 11.04.2018, 09:19
54. Willkommen...

Zitat von susirudi
Wieso riskiert Trump seine Präsidentschaft, indem er die Russen mit verschärften Sanktionen belegt und wohl in den nächsten Tagen einen großen Militärschlag in Syrien durchführen wird. Beides Aktionen, die gegen die vitalen Interessen Russlands gerichtet sind. Also muss er wohl jetzt befürchten, dass Russland die Beweise für die Wahlbeeinflussung auf den Tisch legt. Oder gibt es am Ende gar keine solche Wahlbeeinflussung? Vielleicht kann der USA-Kenner Pitzke hier Aufklärung schaffen. Danke!
...in der Realität.
Putin braucht keinen Schulterschluß mit den Staaten, weil sein Konzept der Machterhaltung auf der Verteidigung Russlands gegen westliche Aggressoren beruht. Was er braucht, sind äußere Feinde. Solange er genug außenpolitische Konflikte "bewältigt", sieht niemand auf die innenpolitischen Probleme, die er nicht löst.
Sanktionen z.B. schaden den Russen, helfen paradoxerweise aber Putin.
Das funktioniert auch bei Trump, weshalb er grade eine komplett realitätsfremde Notstandssituation an der mexikanischen Grenze fingiert. Gleiches Schema.
Den tatsächlich funktionierenden Part von Putins Außenpolitik übernimmt Trump ohne sein Wissen im Alleingang und mit unfaßbarer Effizienz: Aufkündigung des transatlantischen Bündnisses, Destruktion der EU, Schwächung der Nato sowie der Uno, wirtschaftliche Schwächung der USA und des Westens insgesamt, Destruktion des inneren Zusammenhaltes der USA...
Putin braucht die nächsten dreißig Jahre nichts zu Weihnachten zu bekommen. Er hat grade erst einen Trump gekriegt.

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nasodorek 11.04.2018, 09:30
55.

Zitat von misterbighh
Was mich verwundert, das es wohl in den USA kein Anwaltsgeheimnis mehr gibt. Das ist für mich der eigentliche Skandal
Der eigentliche Skandal ist, dass mit Hilfe von Halbwahrheiten versucht wird vom eigentlichen Thema abzulenken.

Die Durchsuchung hatte nicht das Ziel Akten über den Mandanten Donald Trump zu finden - diese Informationen wären schützenswert - sondern darum eine mögliche (bereits eingeräumte?) Straftat des Anwalts selbst zu untersuchen - diese Information unterliegt keinem Geheimnis.

In Ihrer Welt wäre man quasi vor Strafverfolgung sicher, sobald man Anwalt geworden ist. Das wäre tatsächlich auch ein Skandal.

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Gal Dove 11.04.2018, 09:30
56. Muellers Auftrag

Warum glauben eigentlich so viele Foristen, es sei Robert Muellers Auftrag bzw. Ziel, gegen Donald Trump zu ermitteln? Geht es nicht vielmehr um mögliche Absprachen des Trump-Wahlteams mit Russland, um den Ausgang der Wahl zu beeinflussen? Dabei hat es bereits eine erste Verurteilung und diverse Anklagen gegeben. Ob und wie Herr Trump beteiligt gewesen sein könnte, ist ein logischer Nebeneffekt der Ermittlungen, aber nicht das primäre Ziel.

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e.schaettle 11.04.2018, 09:31
57. Trump und seine seltsamen Gedanken

Nun recht es sich, dass dieser Show Man im Wahlkampf 2016 seitens der von Ihm vereinnahmten Republikaner keine Gegenwehr entgangen schlug.
Nun fühlt sich dieser,- Tramps sprunghafte Charakter-, wie ein Sonnenkönig, der alle anders Denkenden umgehend zu Staatsfeinden und Schurken macht. Dazu diese zweitklassige Hollywood Mimik, nach nun 15 Monaten Präsidentschaft ist das schwerlich zu ertragen!
Nach den unzählihen Affären und Matcho gehabe, ist dieser Präsident keine Autorität sondern eher ein übedemisionierter Pinikio.

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peace1978 11.04.2018, 09:37
58. Enttäuschung für Non-Trumpisten!

Die wahren Hofdiener Trumps, haben schon längst eine perfekte Lösung zur totalen Demontage des FBI's vorbereitet, die sie wenige Tage, nach der Entlassung des FBI-Vizes in den Rechten Medien verbreiten.

Das FBI und die CSI hätten sich zusammen mit, groooße Überraschung, den Medien (alle die keine Trump Lobpreisungen betreiben) ein Komplott erdacht, um Trump zu stürzen, da der "Deep State" die Austrocknung des Sumpfes, durch diesen Held und Menschenfreund vermeiden wolle,

daher hätten sie H. Clinton sofort (aha?!?), in Ruhe gelassen, obwohl so viele Beweise, gegen sie vorlagen.

Angeblich gibt es gar Verschwörungs-SMS (natürlich gegen das übliche arme Opfer, Trump), die anonym (doch so ne sichere Quelle), von einem Republikaner, an Fox News gegeben worden!

Der FBI-Vize, hätte ja angeblich Beweise an einen Reporter durchgegeben und zwar ausgerechnet von der Zeitung, die Rupert Murdoch, Gründer und Besitzer von dem Trump-Propagandasender Fox News. Sehr logisch, gibt ja auch nur das Wall Street Jounal in den USA!

Trump wird nie seinen Thron freiwillig verlassen. Höchstens mit einem sehr, sehr guten Deal.

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susirudi 11.04.2018, 09:38
59.

Zitat von s.l.bln
...in der Realität. Putin braucht keinen Schulterschluß mit den Staaten, weil sein Konzept der Machterhaltung auf der Verteidigung Russlands gegen westliche Aggressoren beruht. Was er braucht, sind äußere Feinde. Solange er genug außenpolitische Konflikte "bewältigt", sieht niemand auf die innenpolitischen Probleme, die er nicht löst. Sanktionen z.B. schaden den Russen, helfen paradoxerweise aber Putin. Das funktioniert auch bei Trump, weshalb er grade eine komplett realitätsfremde Notstandssituation an der mexikanischen Grenze fingiert. Gleiches Schema. Den tatsächlich funktionierenden Part von Putins Außenpolitik übernimmt Trump ohne sein Wissen im Alleingang und mit unfaßbarer Effizienz: Aufkündigung des transatlantischen Bündnisses, Destruktion der EU, Schwächung der Nato sowie der Uno, wirtschaftliche Schwächung der USA und des Westens insgesamt, Destruktion des inneren Zusammenhaltes der USA... Putin braucht die nächsten dreißig Jahre nichts zu Weihnachten zu bekommen. Er hat grade erst einen Trump gekriegt.
Verschwörungstheoretiker!
Mein Gott, ist das Sammelsurium an Unterstellungen. Die Grenze zu Mexico war schon im Wahlkampf ein großes Thema. Das die Nato sich nicht auf Kosten der USA ausruhen dürfe ebenso. Wieso die US-Wirtschaft geschwächt wird, kann ich bisher nicht nachvollziehen. Das Trump nichts von der UNO hält, hat er ebenfalls im Wahlkampf zum Ausdruck gebracht. Wo also gibt es hier Belege für Putins Außenpolitik?

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