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Weiteres Rechnungshof-Gutachten: Wehrressort zahlte bis zu 150 Millionen Euro jährlic
DPA

Ursula von der Leyen steht wegen millionenschwerer Berater-Etats in der Kritik. Der Rechnungshof berichtet nach SPIEGEL-Informationen in einem zusätzlichen Bericht über freihändige Vergaben, fehlende Checks und obskure Aufträge.

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Mesi0013 25.09.2018, 15:48
110. Geschachere

In der Summe eine ebenso gewaltige Dimension ist das Beschäftigen von Reservisten durch die Bundeswehr. Sehr dienlich ist z.B. ein "politischer Hintergrund" des Reservisten oder einfach ganz banale Küngelei. Durch nicht belegte Lohnersatzleistungen der Reservisten entstehen dem Steuerzahler Schäden in Millionenhöhe. Niemand prüft es nach. Durch geschickte Anreihungen von Wehrübungen entstehen höchst dotierte Dauerbeschäftigungen von Reservisten zum Nachteil des Steuerzahlers und der Sozialkassen.

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realplayer 25.09.2018, 15:50
111.

Dann würde ich bei dieser Trümmertruppe das Geld vom Berater zurückfordern. Diese Berater kommen doch aus dem Lachen nicht mehr raus. Für das Geld hätte mal besser die Löschpanzer in Meppen instand gesetzt.

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ForumBesucher 25.09.2018, 15:50
112. Ratlos

Ist die Ursula, was sonst? Sie, die keine Ahnung von der Materie hat, muss halt viel Beratungsleistung einkaufen. Dafür bietet sie dann ein schön durchgemischtes Programm an buntem Allerie, Bundeswehr zum Anfassen sozusagen. Sie ist eine von den dreien (Merkel, Nahles und halt die Ursula), die offensichtlich die Kultur des Entschuldigens der Politik beim Wähler einführen wollen. Entschuldigung lieber Wähler für die hohen Kosten, ich kann selbst ja nichts beitragen, pardon für den Waldbrand. Ganz neue Methode, den Bockmist nun durch Entschuldigungen beim Bürger und Wähler durchzurouten, um dann weitermachen zu können. Irgendwie kommt man doch nicht mehr umhin, nicht nur einen Regierungswechsel, sondern tatsächlich einen teilweisen Systemwechsel ins Auge zu fassen (Beispiel: Einführung der Bürgerversicherung). Auch wenn der Kontext in meinem Kommentar nicht direkt immer zum Artikel passt, eines ist offensichtlich: es stinkt überall gewaltig im Lande. Und: Die Damen am Ruder können es nicht.

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im_ernst_56 25.09.2018, 15:51
113.

Zitat von bennic
Von der Familienministerin über Arbeit und Soziales dann letztlich das „Verteidigungsministerium“. Es gibt da so etwas wie das Peter-Prinzip, wenn man die Ebene der eigenen Inkompetenz erreicht hat. Wieviel will man denn Steuerzahler denn noch zumuten? Nichts funktioniert seit Jahren in der geschrumpften Bundeswehr. Das Material, ob H&K, Hubschrauber, ........
Frau von der Leyen hatte das Verteidigungsministerium übernommen, weil sie das Außenministerium aufgrund der Koalitionsarithmetik nicht haben konnte. Sie hatte geglaubt, sich hier für die Nachfolge von Frau Merkel warm laufen zu können. Bei den ganzen Problemen, die UvL mit der Führung dieses Ministeriums hat, dürfte der Zug wohl endgültig abgefahren sein.

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p-touch 25.09.2018, 15:51
114. Im Grunde genommen

nichts neues. UvL macht genau das gleiche wie als Arbeits- oder Gesundheistministerin. Auch dort wurde das Geld für Beraterfirmen zum Fenster hinausgeworfen.

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ohnehin 25.09.2018, 15:54
115. Fehlbesetzung

habe die Berufung Frau v. d. Leyens zur Verteidigungsministerin von Beginn an als grossen Fehler eingeschätzt. Dies hat sich leider immer wieder, nun zuletzt durch diese Berateraufträge, bestätigt. Ihr fehlt die nötige Fachkompetenz ohne jegliche Truppenerfahrung.

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Skifahrer 25.09.2018, 15:58
116. Habt doch Verständnis!

Selbstverständlich benötigt eine völlig fachfremde Ministerin die Unterstützung von Beratern. Schließlich hat sie selbst Null-Ahnung von der Bundeswehr. Da sind die 150 Mio. bestimmt gut angelegt (Satire aus).

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Semmelbroesel 25.09.2018, 15:59
117. Ursula von der Leyen..

...von der Familienministerin zur Selbstverteidigungsministerin? Das Röschen aus Hannover hat eine beachtliche Karriere hingelegt und dabei so schöne Bilder produziert. Das gilt es zu honorieren.

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saxon50 25.09.2018, 16:01
118. Verantwortlichkeit

Und das ehemalige aktive FdJ-Mitglied wird sich wie immer jeder Gesamtverantwortung entziehen...

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David K. 25.09.2018, 16:02
119. Mehr Empörung als Substanz

Sorry, ich mag nicht einstimmten in den Chor der spontanen Empörung. Konkrete Beispiele führt der "Empörungsartikel" nicht an, ausser, dass die BW ein externes Unternehmen für Möbel beauftragt hat. So what?! Die Bundeswehr ist nicht IKEA!
Es mag den Laien auf den ersten Blick empören, dass hier Beraterverträge nicht nach der öffentlichen Ausschreibung vergeben wurden. ABER an dieser Stelle sei dem Laien gesagt, dass die öffentlichen Ausschreibungen von Behörden so ungefährt das ineffizienteste, zeitaufwendigste, wenig zielführenste sind, was ich aus der wirtschaftlichen Praxis kenne. Selbst wenn sie dem Ministerium nen Obstkorb bringen wollen, wird zunächst mal 6 Monate ausgeschrieben und geprüft, ob sie denn kein Scientologe sind, das Obst aus öklogischem Anbau stammt und sie im Betrieb auch alle Richtlinien einhalten, die der Staat so kennt. Absoluter Irrsinn. Den Zuschlag von öffentlichen Aufträgen bekommt dann in der Regel nicht der Beste, sondern der mit seeehr viel Zeit und einem Team, der die sinnlosesten Fragen beantworten kann.
Fazit: Vielleicht wurde hier gemauschelt, vielleicht wurden hier sinnlose Dienstleistungen gekauft....wir wissen es nicht. Konkret geht aus dem Artikel nichts hervor. Außer: Es wurde nicht korrekt ausgeschrieben, es gab viele "Beraterverträge" (wozu wird nicht gesagt) und konkret wurde eine Möbeleinrichtung beauftragt. Das war es.

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