Forum: Politik
Weltfrauentag: Ein Tag gegen den Alltag
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Viele Menschen glauben, in Deutschland seien Männer und Frauen längst gleichberechtigt. Zwei Beispiele zeigen: Das stimmt nicht.

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heinrichhaine 08.03.2018, 07:21
1. Gleichbereichtigt

"Gleichberechtigt" ist hier der falsche Begriff, denn nach dem Gesetz (Recht) sind sie gleich-be-recht-igt. Dass dieses Gesetz nicht immer und überall auch umgesetzt, angewandt wird, das ist eine ganz andere, eine gesellschaftlichte Frage -"gleichbehandelt" wäre me.E. der passendere Begriff. Und was die "Gleichbehandlung" betrifft, da genießen Frauen auch einige Vorteile gegenüber den Männern, das sollte man, auch wenn die Diskussion berechtigt ist, nicht vergessen. Frauen sollten undbedingt gleich -aber keinenfalls besserbehandelt werden als Männer.

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c.PAF 08.03.2018, 07:25
2.

"Möchten sie die Pille danach, unterstellt man ihnen, sie nähmen Arzneimittel wie Smarties, ..."

Nun, dann lest doch mal in Foren wie z.B. gutefrage.net. Da merkt man, daß Viele denken, daß das ein nützliches Smartie ist, und wie wenig die Frauen aufgeklärt sind. Die eine will ein Vorratspack der Pille danach, weil es so umständlich ist, nach jedem GV sich die Pille danach zu holen. Eine Andere fragt, ob man die PD auch direkt vor dem GV nehmen kann, oder wirklich erst danach.
Aber die PD ist wirklich ein eigenes Thema...

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grabenkaempfer 08.03.2018, 07:25
3.

Die schlechte Situation bei den Hebammen ist gewiss kein Ergebnis einer Ungleichbehandlung von Frauen und Männern.
"Schlechte Bezahlung, dramatisch gestiegene Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen und immer schwieriger werdende Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass immer mehr ihren Beruf aufgeben." Diese Umstände sind geschlechtsneutral. Das es ausschließlich Frauen trifft, liegt am Hebammenverband selbst:
"Zumal der Hebammenverband klar zu verstehen gibt, dass die Zunft weiblich sei und es auch bleiben werde."
(Zeit-Artikel vom 08.07.2010)
Das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche ist in Zeiten des Internets eh ein Witz.

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entspannt 08.03.2018, 07:27
4. Denkbar schlecht gewählte Beispiele

Ausgerechnet die Themen um Schwangerschaft als Gradmesser für (mangelnde) Gleichberechtigung anzuführen, ist doch sehr unglücklich. Ein direkter Vergleich zu Rechten von Männern in der gleichen Situation ist nicht möglich, ergo kann man sich über Unzulänglichkeiten beschweren - eine Forderung nach Gleichstellung führt hier ins Leere.

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Kamatipura 08.03.2018, 07:29
5. So ein Schwachsinn

die Gleichberechtigung von Mann und Frau an einer verkorksten Gesetzeslage und mangelnder Unterstützung für Hebammen auszumachen. Natürlich ist deren Beruf und deren Bedeutung für werdende Eltern immens wichtig. Aber sollten Gesetze nicht für Menschen da sein? Gesetzestexte kann man ändern und den Mindestsatz für eine Hebamme auch. Aber solange wir PolitikerInnen haben, die sich lieber um Kampftruppen in Afghanistan kümmern, wird sich für die Hebammen wohl nichts ändern.

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JohnBobsel 08.03.2018, 07:34
6. Unsachlich wie immer

Zitat:" ...Frauen werden öfter Opfer von häuslicher Gewalt als Männer, sie bekommen weniger Gehalt als Männer, auch bei gleicher Leistung.."

Es gibt keinen Gender Pay Gap...oder wie der quatsch heisst.. die Studien zeigen das es Rolle von Faktoren dafür sorgen das Frauen schlechter bezahlt werden. Das Geschlecht ist nur ein Punkt davon.

Bei dieser Debatte in Deutschland geht es nur darum das Frauen dieser Bewegung ihr Geschlecht über das männliche stellen wollen. Diese Frauen wollen keine Gleichberechtigung.

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pluuto 08.03.2018, 07:35
7. Ungleichberechtigung

Solange es Frauenparkplätze gibt, solange gibt es auch keine Gleichberechtigung. Für den Mann.

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hexenbesen.65 08.03.2018, 07:36
8.

Zu den Hebammen: Leider ist es so, dass horrende Versicherungsbeiträge gezahlt werden müssen, weil die "Schadensersatzansprüche" oder "Schmerzensgeld" sie alleine tragen müssen..
Da ist wirklich die Politik gefragt...es kann nicht sein, dass Politiker immer sagen, wir brauchen mehr Kinder, aber im gleichen Atemzug NICHTS an der Misere Hebammen-Belastung (finanziell) ändern. Es würden viel mehr Hebammen geben, wäre das finanzielle Risiko nicht so hoch...

Sagt man, man bekommt zuwenig Geld usw...wird gleich gesagt "Selber schuld, falschen Beruf , Mann ect ausgesucht".... Wehrt man sich dagegen, wird man SOFORT als "Kampf-Lesbe" betitelt.. Dabei will man doch nur eines: Das gleiche Recht wie die anderen. Mit welchem Recht verdient mein Kollege, der die gleiche Arbeit macht, 30 % mehr als ich ??? (Gleiche Berufsausbildung, gleiche Kurse usw )

Warum muss "Frau" nach der ARbeit noch für den Haushalt sorgen ? "Mann" geht "gnädigerweise" einkaufen, Frau putzt zuhause schnell noch durch, kocht, wäscht, kümmert sich um die Kinder... Papa fährt sie VIELLEICHT mal zum Sport...und das war es dann auch... Mann geht dann selber zu Kumpels, Fußball spielen...Frau darf nach den Kindern sehen und Wäsche stopfen... Dafür "pflegt" Mann sein Auto..während Frau in der Küche steht und kocht.. Wie wäre es mal "anders rum " ??? (Klar , es gibt sie auch, diese Männer-- hab so ein Prachtexemplar zuhause....der macht alles im Haushalt--nur nicht bügeln..Letztens kam ich nach hause--er hatte frei...überraschte er mich mit frisch geputzten Fenstern ! :-) )

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pelayo1 08.03.2018, 07:37
9.

Typisch feministisches Gesabbel. Und natürlich sind es nicht die Frauen selber, die aufgerufen sind, etwas zu ändern, sondern der Staat und die "Gesellschaft". Frauen sind zwar ganz toll und extrem unterschätzt, aber gleichzeitig unfähig, etwas an ihrer Situation zu verändern.

Dass Männer fünf Jahre früher sterben als Frauen, dass sie die Mehrzahl der Obdachlosen, Drogenabhängigen und Opfer von Arbeitsunfällen sind, bedraf natürlich keiner Änderung.

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