Forum: Politik
Weltfrauentag: Ein Tag gegen den Alltag
AFP

Viele Menschen glauben, in Deutschland seien Männer und Frauen längst gleichberechtigt. Zwei Beispiele zeigen: Das stimmt nicht.

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ghdh 08.03.2018, 07:39
10. Gleichberechtigung ist real

Frauen sind in Deutschland vollkommen gleichberechtigt. Es gibt kein Recht, das den Frauen nicht zusteht, aber Männern. Aber Frauen nutzen ihre Rechte anders als Männer. Sie bewerben sich beispielsweise nicht bei der Müllabfuhr und für Hoch- und Tiefbauarbeiten, auch wenn diese Jobs besser bezahlt sind als die Jobs, die Frauen inne haben, und Frauen beanspruchen länger und häufiger Elternzeit als Männer. Frauen sind anders als Männer, Gott sei Dank, anders begabt, anders motiviert und anders Leistungsfähigkeit. Im Sport sind Frauen generell weitaus weniger leistungsfähig als Männer und treten deshalb nicht gegen Männer an, weil sie chancenlos wären. Beim Ironman ist die schnellste Frau fast eine Stunde langsamer als der schnellste Mann. Es wäre ein Wunder, wenn Frauen im Beruf generell so leistungsfähig und motiviert wären wie Männer. Aber Wunder sind selten

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SPONU 08.03.2018, 07:39
11. Solange Frauen...

...bei einem Unglück noch als erste gerettet werden besteht ich auf meine 10% mehr Gehalt! :)

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reichsvernunft 08.03.2018, 07:41
12.

Da werden Frauenquoten und Ampelmännchen diskutiert, feinstschliff politischer "Gleichberechtigung". Gleichzeitig wird, wie immer von der Politik, mutwillig vergessen saubere Grundlagen für eine ökonomische Gleichbehandlung zu legen. Flächendeckende, kostenfreie Kinderbetreuung, Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitgeber doch bitte endlich Home-office und flexible Arbeitszeiten für frische Eltern anzubieten wo es möglich ist, etc. - Frauen haben nunmal den ökonomischen Hemmschuh zu tragen, die Rettung der Demographie physisch ausbrüten zu müssen, und Arbeitgeber schreckt das ab. Erstmal ordentliche gesetzliche Infrastruktur schaffen, dann auf einen Kulturwandel pochen. Und der beinhaltet wiederum weit mehr als auf Quoten rumzureiten. Frauen die sich um Kinder kümmern sind betuliche Heimchen, Frauen die statt dessen Karriere machen sind lieblose Egoisten, Frauen die beides zu tun versuchen Rabenmütter; Frauen die eine aktive Sexualität leben sind Schlampen, die die es nicht tun rückständig und ein Bisschen dumm; schon im Kleinkindalter wird man als Elternteil auf der Straße angezählt wenn die Tochter praktische Kleidung zum spielen und toben trägt statt eines hübschen Kleidchens. Und all das selten von Männern, die werten Damen leben ihre eigene Rollenbeschränkung oft noch schonungsloser aus und wollen sie weitergeben. Aber klar. Die Nationalhymne, die ist das Problem.

Abtreibung darf übrigens nicht beworben werden, da sie für den Gesetzgeber immernoch straffreier Totschlag ist, der in legale Bahnen gelenkt wurde um möglichst effektiv dagegen steuern zu können und (zweitrangig in der Betrachtung) werdende Mütter vor Schaden durch illegale Eingriffe zu schützen. Selbstbestimmung der Frau kommt in der Argumentation nicht vor.

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malaconciencia 08.03.2018, 07:43
13. Und was ist mit ...

183 StGB (Straftat nur für Männer), Lebenserwartung, durchschnittliche Wochenarbeitszeit, Quality Time mit den Kindern? Übrigens leiden auch die Männer unter fehlenden Hebammen - wir leiden nämlich mit (ist die höhere Versicherung nicht auch nur für Geburten außerhalb einer Klinik ohne Arzt? Wer soll diesen Sonderwunsch denn sonst versichern?). Und wie soll „Die Gesellschaft“ dafür sorgen, dass Frauen MINT Fächer studieren, den richtigen Mann heiraten und sich nicht das Recht herauszunehmen faktisch alleine zu entscheiden, daß sie zu Hause bleiben und die Kinder aufwachsen sehen, während der Mann arbeiten muss? Warte auf Antworten. Schönen Frauengejammertag noch!

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spon_3175452 08.03.2018, 07:43
14. schlechte Beispiele

für beide Beispiele ist doch nicht nicht vorhandene Gleichberechtigung die Ursache.
In beiden Fällen sind Männer doch nicht besser gestellt.

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Reinhold Schramm 08.03.2018, 07:45
15. Gleichheit für Frauen im Kapitalismus gibt es nicht!

Aspekte, nicht nur zu der ostdeutschen Quote auf gut-geschmierte Wirtschafts-, Staats- und Ministerposten. Auch zu der aktuellen GroKo- und SPD-Diskussion für einem Ministerposten für die "ostdeutsche" Bezirks-Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln.

Im Kapitalismus gibt es keine Gleichstellung der Frau!

Worin besteht die Eignung?
Alleine in der Frauenquote?
In der ostdeutschen Herkunft?

Ein Studium, eine Partei- und Beamtenkarriere reicht nicht für die Eignung!

Der Internationale Frauentag ist noch kein Nachweis für die Eignung des weiblichen Geschlechts. Ebenso wenig wie der Rest des Jahres für die Eignung des männlichen Geschlechts. So auch nicht für gehobene staatstragende Positionen!

Ein Studium und eine Parteikarriere sind kein Nachweis für Eignung. Zudem sorgte meistens der männliche Paternalismus der spezialdemokratischen ParteigenossInnen und ParteikameradInnen für die gut-geschmierte Wirtschafts-, Staats- und Beamtenkarriere.

Gleiches gilt so aber auch für die Mehrheit der männlichen und weiblichen Karrieristen und Opportunisten in bürgerlichen Parteien und Parlamenten, ebenso wie auf Regierungs-, Bürgermeister- und Ministerposten.

Die bundesdeutsche Administration im kapital- und staatstragenden Apparat repräsentiert nicht die sozioökonomische Mehrheit der weiblichen und männlichen Bevölkerung. Auch in keiner Weise die rund 40 Prozent der eigentumslosen Bevölkerung in Deutschland. Das sind immerhin rund 33 Millionen w/m Bundesbürger ohne Interessenvertretung in der bürgerlichen Gesellschaft und auch nicht im kapitalgebeugten Staats- und Beamtenapparat der Bundesrepublik. Nicht in den bürgerlichen Parteien, nicht in den gehobenen Amtsstuben der Beamtenschaft, auch nicht in Landesparlamenten und Landesregierungen. Ebenso wenig im Deutschen Bundestag und der Bundesregierung. Dementsprechend auch nicht auf den gut-geschmierten Ministerposten und sonstigen Beamtenpositionen in den Bundesministerien. Gleiches gilt so auch auf m/w Stadtrats-, Senatoren- und Bürgermeisterposten.

Es bedürfte schon der weiblichen und männlichen Emanzipation der Gesellschaft vom Kapitalismus!

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notbehelf 08.03.2018, 07:51
16. Bärendienst

Ausgerechnet das Thema Hebammenversicherung heranzuziehen halte ich für unangebracht. Hebammen können sich die Versicherungsprämie nicht leisten, weil die Haftungsansprüche der Eltern zu hoch sind. Würden diejenigen, die die Dienste einer Hebamme in Anspruch nehmen wollen ("wichtige Hilfestellungen und bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen"), den Hebammen mehr dafür bezahlen, können die sich auch die Prämie leisten.

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Nordstadtbewohner 08.03.2018, 07:58
17. Schlechtes Beispiel

"Hebammenversorgung
Schlechte Bezahlung, dramatisch gestiegene Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen und immer schwieriger werdende Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass immer mehr ihren Beruf aufgeben."

Das Hebammenbeispiel ist ein denkbar schlechtes Beispiel für mangelnde Gleichberechtigung. Wenn sich die Hebammen schlecht bezahlt fühlen und sie zu wenig für die Haftpflichtversicherung bekommen, sollen sie halt einfach die Preise erhöhen. Das macht mein Zahnarzt auch, wenn er meint, er bekomme für die Behandlung von der Krankenkasse zu wenig Geld und stellt mir das dann in Rechnung. Der Dienst einer Hebamme ist eine Dienstleistung, die auch von den Dienstleistungsnehmern bezahlt werden muss.

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acitapple 08.03.2018, 07:59
18.

Warum ist die Gleichberechtigung nicht erreicht ? Wo haben Frauen weniger Rechte als Männer ? Nirgendwo, sie haben die gleichen Rechte, werden häufig sogar nur aufgrund ihres Geschlechts bevorzugt. Gleichberechtigung ist also schon da.

1. Hebammenproblematik: dabei geht es nur um Haftungsprobleme, da haben sich keine Männer verschworen die weiblichen Hebammen zu verdrängen. Ein Mann, der diesen Beruf ausüben möchte steht vor dem gleichen Problem. Trotzdem besteht hier enormer Besserungsbedarf. Ich finde dieser Beruf ist zu wichtig um ihn aufgrund von Versicherungsbürokratie vor die Hunde gehen zu lassen. Warum versucht man nicht mehr Männer für diesen Job zu begeistern ?

2. Schwangerschaftsabbrüche: soweit ich weiß sind Caritas und Profamilia doch sehr engagiert Frauen zu helfen. Diesbezüglich mache ich mir viel mehr Sorgen um die Klagen, die von US-Fundamentalisten gegen Abtreibungsärzte angestrebt werden. Eine Gestzesänderung sollte hier zügig einen Riegel vorschieben. Andererseits finde ich es nicht schlecht, wenn Frauen dazu bewegt werden sich mit dem Thema Schwangerschaft bewußt auseinander zu setzen. Weder Empfängnis noch Abbruch sollten leichtfertig geschehen. Leider passiert dies allzu häufig und das ist nunmal - naturgegeben - eine Sache der Frau. In diesem Zusammenhang kann man jedoch ruhig die unzureichende Kinderbetreuung im Land anprangern.

3. Auf den Lohnunterschied gehe ich erst gar nicht mehr ein. Diese Diskussion ist zu lächerlich. Immer noch zitiert der Spiegel die angeblichen 21% herbei, die jedoch seit Jahren widerlegt wurden. Wenn man so argumentiert, darf man sich nicht wundern, wenn man nicht ernst genommen wird.

4. Frauen leiden unter Gewalt ? Tja, Männer leider auch. Es gibt auch keine Gesetz, das Gewalt gegen Frauen weniger ahndet als Gewalt gegen Männer. Erzieht eure Söhne lieber nicht zu gewalttätigen Höhlenmenschen. Diese Forderung richtet sich selbstverständlich an alle Eltern.

Oder geht es hier gar nicht um die Erlangung gleicher Rechte ? Ich erspare mir jetzt das kindische Aufrechnen aller Nachteile, die Männer gegenüber Frauen haben. Das werden andere Kommentatoren sicher erledigen.

Abschließend hoffe ich meine Zeit nicht vergeudet zu haben und dass der Beitrag seinen Weg ins Forum findet.

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trulala 08.03.2018, 08:00
19. Es ist noch ein weiter Weg

Die Frauen haben für ihre Rechte gekämpft und vieles ist heute ihnen möglich. Sie können alles werden, wenn sie es nur wollen.
Darum ist es nun an uns Männer uns es ihnen gleich zu tun.

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