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Weltkriegsgedenken von Macron und Merkel: Die unvollendete Versöhnung
ETIENNE LAURENT/EPA-EFE/REX

Angela Merkel und Emmanuel Macron wollen Europa mit ihrem gemeinsamen Weltkriegsgedenken im besten Licht zeigen. Aber die Versöhnung der Völker ist noch lange nicht vollendet.

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neutron76 10.11.2018, 21:29
10. Der Artikel ist typisch deutsche Schwarzmalerei

Den größten Beitrag haben bereits unsere Vater in der Kriegsgräberfürsorge geleistet. Schüleraustausch und Städtepartnerschaften, sowie die zweite Fremdsprache sind gegenwärtige Beiträge. Nicht vergessen darf man auch die guten Handelsbeziehungen.
Es müssen nicht immer bis ins letzte Detail choreografierte Staatsakte sein. Es wird in Zukunft sicher auch den einen oder anderen unangenehmen französischen Staatsmann geben.

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Profdoc1 10.11.2018, 21:48
11. unpassend

Ja, es ist ein Kommentar. Da ist alles erlaubt, was nicht sittenwidrig ist. Halte die Aussagen jedoch zu negativ. Andere Foristen offensichtlich auch. Zwischen Deutschland und Frankreich hat sich nach dem zweiten Weltkrieg viel zum Positiven entwickelt. Und das ist auch gut so! Als überzeugter Europäer erwarte ich eben nicht, dass die Trauer über die Weltkriege ebenbürtig ist. Sie kann es nicht sein. Wir waren zweimal der Auslöser, also bitte.....was erwarten wir?

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chrissuennen 10.11.2018, 21:53
12. Realität in 2018

Es ist heute Normalität das ich Problemlos mit meinen französischen Kollegen und Kunden zusammenarbeiten. Was uns trennt sind die Sprachen, was uns eint sind die gleiche Kultur und Offenheit. Das werden wir behalten.

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barklug 10.11.2018, 21:54
13. Lieber Herr Blume,

ich bin jetzt 38, wohl in dem Alter, in dem man nicht mehr zur Jugend zählt. Aber ich kann Ihnen versichern, dass sich die jungen Leute um ihre theatralischen Erbschuldphantasien nicht mehr kümmert. Nicht, weil ihnen das Elend, welches die feldgrauen Röcke auf den westfränkischen Schlachtfeldern und Städten hinterlassen haben, egal ist, sondern weil sie einfach in Ruhe leben, lernen und arbeiten wollen. Sie wollen ohne lästige Grenzkontrollen zur Champs d'Elysee tingeln, mit ihren gleichaltrigen Gästen aus dem Nachbarland in den Studentenclubs ein Bier trinken, tanzen und rumknutschen. Liebe Grüße von einem halbalten Mann, der zwar immer noch seine geschmacklosen Witze macht, wenn die Bundeswehr zu Gast unter'm Arc de Triumphe ist, und sich ganz aufrichtig für den amtierenden Fussballweltmeister und seine großartige Mannschaft freut. Ihr schlechtes Gewissen in Ehren, bitte lassen Sie die jungen Leute in Ruhe damit. Die wählen nicht AfD, müssen aber mit der Zukunft leben, die Ihre Generation ihnen hinterlässt...

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kratzdistel 10.11.2018, 21:56
14. so ist es ja nicht

wir haben viele deutsch französische Partnerschaften auf unterster ebene der gemeinden. schüleraustauschprogramme, austausch zwischen Polizeibeamten und und. deshalb wäre auch AKK die richtige nachfolgerin von Merkel als brückenbauerin zu Frankreich. gerade die Saarländer pflegen einen gute Nachbarschaft zu Frankreich. das ist jetzt wichtiger, um die populisten in frankreich und hier nicht groß werden zu lassen.

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Amir F 10.11.2018, 22:16
15. Romantik

Man liebt nur mindestens die romantischen Szenen zwischen Frau Merkel und französischen Präsidenten. Das zeigt allerdings eine großartige Versöhnung zwischen damaligen Feinden und heutigen Freunden

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multimusicman 10.11.2018, 22:19
16. Sehr geehrter Herr Blume, auch wenn Sie

In Ihrem Kommentar recht viel Fachwissen offenbaren, ist ihr Artikel völlig von der Wirklichkeit überholt und das schon seit Jahrzehnten.
Es ist typisch deutsches Intellektuellen Geschwurbel.
Ich habe selbst gute Kontakte zu Franzosen und eine polnischstämmige Frau.
Die Versöhnung zwischen diesen beiden Völkern gelingt jedes Jahr besser und das schon seit den 70gern.
Im ersten Kommentar ist das schon sehr gut beschrieben.
In Miltärkreisen wird natürlich gerne zuerst den eigenen Gefallenen gedacht..... das wird auch noch eine Weile so bleiben.
Auf der zivilen Ebene sind die Menschen schon lange viel weiter.
Ihren Artikel kann ich mir nur so erklären, dass Sie zuwenig Kontakte zu In diesem Fall Franzosen haben.

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marcusmaass 10.11.2018, 22:45
17. Was würde man heute denken,

wenn ein Politiker sich vor ein Mikrofon stellt und brüllt: „ Zu den Waffen. Wir ziehen gen Frankreich!“ Völlig absurd, oder?

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regula2 10.11.2018, 22:48
18. Resentiments

Nicht einmal bei der Kriegsgeneration trifft man heute noch Resentiments in Fankreich gegen Deutschland an und bestimmt nicht bei der Jugend. Nur bedauerlich, dass die Deutschen sich mit dem Französisch lernen schwer tun und vice versa ebenso.

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rstevens 10.11.2018, 22:56
19. Wie lange noch?

Alle unter 70 jährigem haben den Krieg schon nicht mehr erlebt. Die Kinder dieser unter 70 jährigen auf beiden Seiten kennen das Nachbarland nur als Freund. Es gibt viele persönliche Bekanntschaften durch austausche und den Beruf.

Erinnern sollten wir an den Krieg und die Zeit des Krieges mit all ihren Gräueltaten. Das darf nicht vergessen werden insbesondere als Mahnung. Aber wie lange soll die Versöhnung bitte noch andauern? Wer soll sich denn bitte versöhnen? Kinder von Kindern von Kindern der durch den Krieg betroffenen? Menschen die das zum Großteil nicht mal mehr aus direkten Erzählungen kennen? Ich finde, die Zeit ist überfällig, derartige Veranstaltungen aufs Gedenken zu beschränken und den Fokus darauf zu legen, die Errungenschaften seit dem Krieg zu würdigen, vielleicht sogar zu feiern.

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