Forum: Politik
Weltpolitik: Amerika, du wirst uns fehlen!
AP

Joe Biden in Deutschland: Der Besuch des US-Vizepräsidenten bei der Sicherheitskonferenz in München soll das transatlantische Verhältnis stärken. Doch der Weltpolitik droht Stillstand, Amerika zieht sich auf seine eigenen Probleme zurück. Andere Großmächte können und wollen nicht einspringen.

Seite 11 von 15
KingChalid II 01.02.2013, 12:31
100. ....mmmmh!?

Dann kann ja nun da der "große Satan" und "Hort allen Weltenübels" USA auf den Knien ist endlich nach dem Motto "an deutschem Wesen soll die Welt genesen" der Weltfrieden ausbrechen!!!
Au warte...! Da werden sich einige noch sehr wundern (-;

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kosilinde 01.02.2013, 12:31
101. Probleme - hausgemacht

„Amerika, die erschöpfte Nation“…dem stimme ich zu.
Durch die Folgen der vielen Staatsstreiche, militärischen Interventionen und Angriffskriege, welche die USA seit dem II. Weltkrieg führten, wurden fast 20 Millionen Menschen getötet.
Wie hoch die genauen finanziellen Kosten für Amerika waren, weiß ich nicht.
Die einstmalige Vorzeigenation führt die Welt nur noch in drei Kategorien an: 1. In der Anzahl Menschen, die in Gefängnissen sitzen. 2. In der Anzahl Leuten, die glauben, Engel gibt es wirklich und 3. In den Verteidigungsausgaben, wo sie mehr ausgeben, als die nächsten 27 Länder zusammen, davon sind 25 Alliierte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajo58 01.02.2013, 12:32
102. Abwarten

Zitat von sysop
Joe Biden in Deutschland: Der Besuch des US-Vizepräsidenten bei der Sicherheitskonferenz in München soll das transatlantische Verhältnis stärken. Doch der Weltpolitik droht Stillstand, Amerika zieht sich auf seine eigenen Probleme zurück. Andere Großmächte können und wollen nicht einspringen.
Sollte sich ein Land erdreisten und akzeptiert den Dollar nicht als Zahlungsmittel für Rohstoffe, dann wird der „Weltpolizist“ USA wieder eingreifen (angreifen).
Verlassen Sie sich darauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lebenslang 01.02.2013, 12:35
103. für meine guuuden freunde..

Zitat von glad07
Das ist es ja. Deutschland hatte einfach Glück dass es zum Konzept passte und nie aufmüpfig geworden ist. Es gibt aber auch andere Beispiele: die Taliban, die Al-Qaida, Saddam, Mubarak, Assad, Gadaffi-lange Zeit "Freunde" der Amerikaner und von heute auf morgen von denselben "Freunden" abgesetzt/getötet.
nun, ob diese leute jemals von den amerikanern als "freunde" ähnlich wie deutschland, japan oder england bezeichnet wurde darf stark bezweifelt werden.

die von ihnen aufgezählte schurkenreihe hatte das glück lange zeit nicht als "feinde" eingestuft zu werden, das war die zeit in der diese diktatoren und islamischen männerbünde machen konnten was sie wollten.

alle diejenigen die meinten sich mit den amerikanern anlegen zu müssen haben mächtig federn lassen müssen, einige wurde total gerupft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
E_SE 01.02.2013, 12:38
104.

Zitat von kantundco
Unter dem Deckmantel vom Demokratie und Freiheit haben die USA doch in erster Linie Leid über di Völker gebracht. Eine Nation, die Demokratie will, wird sie auch ohne die USA und seine Geheimdienstschergen bekommen, davon bin ich überzeugt. Wenn jeder Machtblock sich allein um seine Angelegenheiten kümmert, dann gibt es auch weniger Konflikte,
Woher nehmen Sie ihre Überzeugung ? Führen Massaker wie z.B. das auf dem Platz des sogenannten himmlischen Friedens aus ihrer Sicht zu weniger Konflikten, da es eine innere Angelegenheit ist ? Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit und Verfolgung sind keine Konflikte ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BeBeEli 01.02.2013, 12:41
105. Europa unfähig?

Dann gibt es nur eines: wir brauchen mehr Europa. Wir müssen die Armeen und die Finanzkräfte des vergreisenden Europa zusammenlegen. Mehr Europa - das ist wie Viagra. Mit mehr Europa hält die Illusion von Macht noch ein paar Jahrzehnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lebenslang 01.02.2013, 12:45
106. unangefochten platz 1

Zitat von kosilinde
Die einstmalige Vorzeigenation führt die Welt nur noch in drei Kategorien an: 1. In der Anzahl Menschen, die in Gefängnissen sitzen. 2. In der Anzahl Leuten, die glauben, Engel gibt es wirklich und 3. In den Verteidigungsausgaben, wo sie mehr ausgeben, als die nächsten 27 Länder zusammen, davon sind 25 Alliierte.
nun gefragt : wo möchtest du leben und arbeiten wenn bei dir zuhause die hütte brennt oder dir bürokratie und ideologie dein vorkommen hemmen.

unangefochten platz 1 - die USA.

crazy isnt it ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ghanima22 01.02.2013, 13:02
107.

Zitat von f.orenstöpsel
Ich glaube der Artikel und die Diskussion hier beschreibt den Rückzug der USA als Weltpolizist im allgemeinen,also nicht nur beschränkt auf Europa. Was sollen die USA auch militärisch in Europa bewirken ?
Was der Artikel beschreibt, ist die europäische Sichtweise. Die USA erwarten, das sich die Europäer selbstständig um ihre Probleme kümmern. Das ist auch schon alles. In anderen Teilen der Welt sieht das schon anders aus. Wenn die Europäer das als eine Rückzug der USA aus der Weltpolitik betrachten, ist das ihr Problem und auch ihr Fehler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carahyba 01.02.2013, 13:11
108.

Zitat von hajo58
Sollte sich ein Land erdreisten und akzeptiert den Dollar nicht als Zahlungsmittel für Rohstoffe, dann wird der „Weltpolizist“ USA wieder eingreifen (angreifen). Verlassen Sie sich darauf.
Ja schon, aber das relativiert sich insoweit, dass mehr andere Waren im Dollarmarkt umgesetzt werden. Die Rohstoffbörse in Chicago expandiert, die Londoner Rohstoffbörse stagniert.

Wichtig für die USA ist der jährliche Zuwachs des Welthandels im Dollar-Weltmarkt. Wächst der Dollar-Weltmarkt z.B. um 3%, wird auch M1, M2, M3 um diesen Umfang erhöht. Nennt sich "Seignorage".

Die Emmision dieses "Geldes" wirkt nicht inflatorisch. Die Sache könnte nur dann kritisch werden, wenn die Rohstoffe produzierenden Länder für dieses Geld anfangen würden massiv Waren für dieses Geld in den USA einkaufen würden, dann könnte es zu einem vorrübergehenden Inflationsschub kommen, der aber auch die Wirtschaft ankurbeln würde.

Volkswirtschaft, speziell auf die Weltwirtschaft angewandt ist nicht einfach zu durchschauen, speziell wenn die "terms of trades" von den "Mächtigen in Allem" diktiert werden. Aber genau das ist der Faktor der sich rasant verändert, siehe China, Brasilien, Russland, Indien usw., das ist was die Transatlantiker allmählich massiv zu spüren bekommen.

Deshalb ist ja China auch so böse, aber die grinsen nur höflich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hatomune 01.02.2013, 13:13
109. Verlassen wir uns!

Zitat von hajo58
Sollte sich ein Land erdreisten und akzeptiert den Dollar nicht als Zahlungsmittel für Rohstoffe, dann wird der „Weltpolizist“ USA wieder eingreifen (angreifen). Verlassen Sie sich darauf.

China hat gigantische Mengen Dollar in petto. Auch Japan ist gestopft damit andere auch. Wenn die USA nicht den gigantischen mil. Komplex ausmistet, wird der Dollar nix mehr wert sein. Die Bucks werden ja schon seit langem bis zum Gehtnichtmehr gedruckt (money-printing-power).
Oel- und gasmäßig hat der Weltpolizist wohl eine Weile Ruhe - fracking!
Das aber ist auch nicht gerade gesund.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 15