Forum: Politik
Weltpolitik: Amerika, du wirst uns fehlen!
AP

Joe Biden in Deutschland: Der Besuch des US-Vizepräsidenten bei der Sicherheitskonferenz in München soll das transatlantische Verhältnis stärken. Doch der Weltpolitik droht Stillstand, Amerika zieht sich auf seine eigenen Probleme zurück. Andere Großmächte können und wollen nicht einspringen.

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hadykhalil@web.de 01.02.2013, 10:43
50. Neues Bündnis?

deshalb wird wohl gerade ein neues europäisches Militärbündnis zwischen Deutschland und Frankreich mit Blut geschmiedet.

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Mahatschmanladen 01.02.2013, 10:46
51. Dankbarkeit

Zitat von josifi
Ich fürchte, mit dieser Meinung stehen Sie hier recht alleine... Es wird gerne vergessen, wem wir es verdanken, in einem freien Land zu leben, dassweder nationalsozialistisch noch stalinistisch geprägt ist. Bei aller berechtigter Kritk gegenüber den USA sollte man das nicht vergessen. Aber merkwürdigerweise herscht gerade in Deutschland ein permaneter latender Antiamerikanismus vor... vielleicht Minderwertigkeitskomplexe?
Geschickt war das schon von den Amis: Die Bundesrepublik als potentielles Schlachtfeld für einen atomaren 3. Weltkrieg. Entweder es funktioniert, alles bleibt friedlich und ewige Dankbarkeit wird gegeben. Oder es geht schief und in der bunten Republik gibt es auch keinen mehr der sich beschweren könnte. WIN WIN für die Vereinigten Staaten.

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henniman 01.02.2013, 10:48
52. München 2007

Putin beschwor eine Multipolare Welt. München 2013: Da ist sie!

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dalethewhale 01.02.2013, 10:48
53. Falsche Vorstellung!!

Zitat von RenegadeOtis
Inwiefern sehen Sie großflächige, allein von Deutschland ausgehende Militäreinsätze weltweit? Bitte nennen Sie doch einige Staaten, die - plausibel! - Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre angreifen und/oder annektieren könnte. Wohlgemerkt Deutschland - nicht NATO, UNO, UN-Blauhelm-Einsätze oder sowas.
Um Einflussnahme und Druck auf ein Land auszuüben ,bedarf es keines Krieges ,aber ein Land muss Miltärisch schwächer sein,
Und Deutschland allein gestellt,ohne den schutz der Nato vor allem der USA ist sehr schwach. selbst ein eher unwahrscheinlicher Überfall der Türkei könnte Deutschland nicht abwehren.
Diese Schwäche wird politisch von anderen Mächten ausgentutz qwerden können,vor allem wenn es um eine Perle in europa geht mit viel Wirtschaftskraft.
Wenn die Deutschen das nicht sehen sind sie sehr naiv,sie werden zum Spielball zwischen russland-Europa -arabien-china.

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E_SE 01.02.2013, 10:50
54. Russlands Chance

Zitat von soziologe79
Nach dem Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus“ haben die USA Chancen vertan. Man hätte Russland helfen können, sich zu einem sozialen und demokratischen Land zu entwickeln. Aber die imperialistische Supermacht USA wollte die Welt beherrschen. .....
Ich kann mich an eine Anfrage Russlands bei den USA zur Entwicklungshilfe seiner Demokratie nicht erinnern. Im Gegenteil, jede Einmischung gilt und galt - höflich fomuliert - als unerwünscht. Russland ist seines eigenen Glückes Schmied. Aber die dort herrschenden Klassen beuten ihr Volk und seine Bodenschätze aus.

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moistvonlipwik 01.02.2013, 10:51
55.

Zitat von aljoschu
Es kann nur gut sein, für Amerika, für Europa und die Welt, wenn sich Big Brother endlich mal, hoffentlich bald - aus eigenen finanziellen Nöten oder weil sie plötzlich das viele Öl im Irak und Saudi Arabien nicht mehr brauchen - aus der Weltpolitik zurück zieht.
Diese Auffassung teile ich nicht. Insbesondere wird sie nicht durch Empirie gestützt. Vielmehr geht es immer dann bergab, wenn die U.S. Ordnungsmacht ausfallen.
Naher Osten: Die Diplomatie der Nixon- und Carter-Administration war überaus erfolgreich und gab Anlass zur Hoffnung. Mit der Wahl Reagans änderte sich das: die U.S.A. zogen sich zurück, und seither wird jede Krise durch eine neue, tiefere abgelöst.
Südamerika: Der Falklands War ist vor allem auf die Gleichgültigkeit der Reagan-Administration zurückzuführen gewesen. Die U.S.A. wussten bereits Monate vor der argentinischen Invasion von der Absicht und unternahmen nichts.
Europa: schon 1974 führte außenpolitische Dummheit der U.S. Regierung zum Zypern-Konflikt: zwei NATO-Staaten schießen aufeinander. Im Jugoslavienkonflikt (nur zwei Flugstunden von München) kamen die Regierungen Europas beinahe im Wochentakt mit neuen Friedensplänen - gelöst wurde er erst, nachdem die U.S. sich das nicht länger mit ansahen. Dabei wurde auch offensichtlich, warum die Europäer so versagten: Von der dafür notwendigen Infrastruktur (Satellitenaufklärung, zuverlässige Kommunikationssysteme, effiziente Einsatzleitung) hatten die U.S. alles, die Europäer nichts (das hat sich bis heute nicht geändert).
Was die Europäer gut können, ist chaotisieren. Das zeigte sich schon in der Suezkrise 1956, als das UK und Frankreich Israel zum Krieg überredeten, nur um eine Ausrede für die Besetzung des Kanals zu haben (Eisenhower machte dem ein schnelles Ende).
Kurz: ohne die U.S. funktioniert im Westen nichts. Und seit die Reagan-Administration strategische Weitsicht als Maßstab (nicht nur) der Außenpolitik über Bord warf, erleben wir einen Zustand konstanter Verschlechterung.
Und die Europäer können das nicht ersetzen, jedenfalls nicht, solange man der Idiotie anhängt, alle paar Autobahnstunden könne man einem anderen Tribalismus anhängen.

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na!!! 01.02.2013, 10:51
56. @ms183 nein , wir brauchen denen Öl nicht

es gibt genug Länder die Öl liefern , Asien , Afrika , Russland , Kanada , USA , Grönland , Süd und Mittelamerika usw. Fakt ist legedlich das Öl aus Arabischer Region billiger ist , weil einfacher zu fördern und wegen dem Einkaufspreis . die Araber müssen billig verkaufen weil sie sonst nix haben auf dem Internationalen Markt ! so einfach ist das , sie sind einfach billig , aber abhängig sind wir nicht wirklich !

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dalethewhale 01.02.2013, 10:52
57. Falsche Vorstellung!!

Zitat von RenegadeOtis
Inwiefern sehen Sie großflächige, allein von Deutschland ausgehende Militäreinsätze weltweit? Bitte nennen Sie doch einige Staaten, die - plausibel! - Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre angreifen und/oder annektieren könnte. Wohlgemerkt Deutschland - nicht NATO, UNO, UN-Blauhelm-Einsätze oder sowas.
Um Einflussnahme und Druck auf ein Land auszuüben ,bedarf es keines Krieges ,aber ein Land muss Miltärisch schwächer sein,
Und Deutschland allein gestellt,ohne den schutz der Nato vor allem der USA ist sehr schwach. selbst ein eher unwahrscheinlicher Überfall der Türkei könnte Deutschland nicht abwehren.
Diese Schwäche wird politisch von anderen Mächten ausgenutzt werden können,vor allem wenn es um eine Perle in Europa geht mit viel Wirtschaftskraft. Da werden Begehrlichkeiten enstehen.
Wenn die Deutschen das nicht sehen sind sie sehr naiv,sie werden zum Spielball zwischen russland-Europa -arabien-china.

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lebenslang 01.02.2013, 10:52
58. die marmeladen-revolution

Zitat von Petra Carotin
...kann sich keiner mehr eine globale Politik ohne die USA als Weltpolizisten vorstellen. Die negativen Auswirkungen der Vergangenheit sind augenscheinlich marginal solange bei uns die Marmelade auf dem Tisch steht. Wenn ich diesen Artikel samt Mehrzahl der Forenbeiträge lese, dann wird mir bewusst, wie sehr SPON/Spiegel und damit auch die zugehörige Leserschaft ins rechtskonservative Niemandsland gepurzelt ist. Mehr nicht.
nun marmelade auf dem tisch zu haben ist ein bedürfnis welches von niemanden unterschätzt werden sollte, weder von den neoliberalen, sozialistischen heilsbringern oder bigotten islamischen mullahs.
der gesamte ost-block ist ob dieser fehlender marmelade auf dem tisch zerfallen.
wer diese marmelade auf dem tisch versucht zu marginalisieren hat überhaupt nicht begriffen was menschen treibt, was die menschheit treibt.

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Moewi 01.02.2013, 10:59
59.

Zitat von Firewing6
Liebe Friedensapostel, gewöhnt euch schonmal langsam an den Gedanken deutscher Flugzeugträger. Wenn die USA die fiesen Massenmörder-Diktatoren nicht mehr beseitigen, müssen wir ran. Die deutschen Drohnen sind nur der Anfang...
Wer sich keine fiesen Massenmörder-Diktatoren züchtet, muss sie nachher auch nicht beseitigen.
> Manchmal kann die Welt sehr einfach sein.

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