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Werbung für die Streitkräfte: Bundeswehr blamiert sich mit Frauen-Kampagne

Neue Peinlichkeit für Verteidigungsministerin von der Leyen: Mit einer Kampagne wirbt die Bundeswehr um Frauen - und offenbart ein antiquiertes Rollenverständnis.

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Phil2302 02.10.2014, 13:45
1.

Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Denke hier wird zwanghaft versucht, die Kampagne in den Dreck zu ziehen. Das nimmt ja unglaublich paranoide Auswüchse an. Zum Glück gibt es noch genug Frauen, die nicht hinter jeder Ecke eine Diskriminierung ihres Geschlechts sehen.

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rainking 02.10.2014, 13:49
2. Fraeun mit Schuhfimmel...

gibt es doch in unserer Gender-welter gar nicht mehr - na so ein Quatsch. Eine Frau in der Bundeswehr hat selbstverständlich geschlechtslos oder besser noch wie ein Mann zu agieren.
Was ist schlimm daran, wenn man -trotz aller Gleichmacherei - Frauen Frauen sein lässt und Männer Männer?
Ja nee, ist schon klar: Kinder werden selbstverständlich im Hort großgezogen, weil Mami UND Papi Karriere machen MÜSSEN. Das hat unsere Politik in den letzten Jahren ja schon gut hinbekommen: Familien können nur mit zwei Einkommen noch vernünftig existieren.

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RedEric 02.10.2014, 13:51
3. Klischees

Warum darf man überall mit Klischees werben nur nicht wenn es um Frauen geht?

Warum wird dies als Antiquiert oder gar Sexistisch bezeichnet?

Klischees sind immer auch ein Stück Tatsache.

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Saïph 02.10.2014, 13:53
4. Aha

Ich sehe das Problem an der Kampagne nicht.
Der Artikel scheint eher ein hübscher Zwitter aus Trittbrettfahrer der aktuellen Bundeswehrdebatte und gezwungen emanzipatorischer Stimmungsmache zu sein.

Zudem: Selbst wenn man hier ein altes Rollenverständnis erkennen würde, ist das Spielen mit Klischees in der Werbebranche doch ein Stilmittel ohne Beanstandung.

Ich bin mir recht sicher, dass die Autorin mit dieser "neuen Peinlichkeit" nicht den von ihr erhofften Aufschrei provozieren wird.

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campdavid 02.10.2014, 13:54
5. Das nennt sich ...

... schlicht und ergreifend Marktwirtschaft, und auf die Zielgruppe zugeschnittene Werbung. Wenn statistisch betrachtet ein Großteil der Frauen betont dass ihnen Sachen wie Kleidung, Sport & Familie wichtig sind dann wird man die Werbung eben genau darauf ausrichten. Ich kann ein Stück weit verstehen dass sich manche Frauen dadurch überhaupt nicht angesprochen fühlen, aber vielleicht sind diese Frauen auch gar nicht die Zielgruppe die man erreichen möchte. Werbung ist perfide und spielt mit Stereotypen, hat sie eigentlich schon immer gemacht.

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dallgaard 02.10.2014, 13:56
6. Bitte halblang!

"Die Kampagne suggeriert zwei Dinge: Frauen werden nicht wegen ihrer Fähigkeiten gesucht, sondern weil sie gut aussehen. Zweitens: Frauen interessieren sich nur für Schuhe, Kleider und ihr Aussehen. Sie sind immer auch als Mutter im Einsatz."

Also das kann ich nun wirklich nicht da rauslesen. Lasst doch mal die kirche im dorf, statt hier wieder eine Mann-Frau-Front aufzumachen und die Feministinnen-Peitsche zu schwingen.

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reever_de 02.10.2014, 13:57
7. Nein danke ...

Wer momentan freiwillig und vielliecht noch als Zeitsoldat(in) zum Bund geht, um die derzeiigen Miseren und Querelen wissend, dem ist nicht zu raten und zu helfen. Bitte hinterher aber nicht jammern, "ich habe das ja nicht gewußt".

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TipTopTap 02.10.2014, 13:57
8. Selbst diskriminiert?

Schon dadurch, dass die Autorin des Artikels garnicht über eine andere Interpretationsperspektive nachdenkt findet eine Art selbstdiskriminierung, durch Schubladendenk, statt.
Der Zweck der Kampagne scheint nicht darauf ausgelegt zu sein zu sagen "Ich passe als Frau in eine millitärische Arbeitswelt", sondern "Die millitär. Arbeit, pass in meine Lebenswelt".

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mcmercy 02.10.2014, 13:58
9.

Aha. Was soll jetzt an der Kampagne falsch sein? Hätte man häßliche Frauen nehmen müssen? Kaufen Frauen keine Schuhe? Haben Frauen keinen Kleiderschrank? Ich sehe nichts an der Kampagne was der Lebenswirklichkeit widersprechen würde. Und andere Kampagnen der BW zeigen Frauen auch durchaus im Einsatz als Gebirgsjäger und Pilotinnen, die waren dann wohl nicht besonders erfolgreich.

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