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Werbung für die Streitkräfte: Bundeswehr blamiert sich mit Frauen-Kampagne

Neue Peinlichkeit für Verteidigungsministerin von der Leyen: Mit einer Kampagne wirbt die Bundeswehr um Frauen - und offenbart ein antiquiertes Rollenverständnis.

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barstow 02.10.2014, 16:04
180. Wie soll den die Frau aussehen, um die die BW wirbt?

Typisch deutsch mit Kurzhaarschnitt, Brille und einem Hintern der einem Brauereipferd Konkurrenz macht? Das würde zumindest die Mehrheit der deutschen Frauen widerspiegeln.

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Hamberliner 02.10.2014, 16:07
181. mein Senf dazu

So einen Verriss kann nur eine Frau geschrieben haben, und zwar nicht irgendeine, sondern eine aus der Teilmenge, die restlos alle anderen Frauen als ihr persönliches Eigentum betrachten und sich anmaßen über andere Frauen zu entscheiden.

Liebe Frau Reimann, Sie sind zwar nicht Eigentümerin anderer Frauen, aber wir alle, die Steuerzahler, sind Eigentümer der Bundeswehr. Als einer davon erwarte ich, dass jede vakante Position mit der bestmöglichen Bewerberin oder mit dem bestmöglichen Bewerber besetzt wird und dass dementsprechend Werbekampagnen an Frauen so gestaltet sind, dass geeignete Bewerberinnen Interesse zeigen und nicht zwangsläufig so, dass sie auf das Wohlwollen jeder moralinsauren Emanze stoßen.

Im übrigen war ich als alter Knacker, gedient in einer Zeit, als es noch keine Frauen in der BW gab, bei der letzten OA-Vereidigung in der Marineschule Mürwik sehr angenehm überrascht, dass so eine totschicke Seekadettinnen-Uniform (obwohl das Dienstgradabzeichen eine Merkel-Raute darzustellen scheint) ein hübsches Mädel erst so richtig zur Geltung bringen kann.

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ruzoe 02.10.2014, 16:07
182. UvdL

kann Merkels Job sogar vorzeitig kriegen, wenn sie ihr mit einer ähnlich weitreichenden Entscheidung wie dem Atomausstieg an die Karre fährt: Bundeswehr zu Bunteswehr! Eine Truppe wie die Vatikanwache, nur größenmäßig an die BRD angepasst. Wer dann einmal mit militärischen Ehren und Hellebardengeschepper empfangen wurde, überlegt sich's zweimal, ob er uns überfallen soll...

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Christoph Münch 02.10.2014, 16:09
183. So ein Schmarrn!

Sorry, aber dieser Vorwurf an die Kampagne ist völlig an den Haaren herbeigezogen, offenbar um künstlich eine Aufregung herbeizuführen.
Wenn Männer dargestellt werden als sportschauguckend, Bier trinkend, kraft- und machtverliebt etc., dann schreit doch auch keiner: "Buh! Klischee!" Sondern jedem ist klar: Zwar sind nicht alle Männer so, aber VIELE, und es ist traditionell männlich, so zu sein.
Nur bei Frauen darf man offenbar nicht auf die gleiche Weise mit typischen Zuschreibungen arbeiten, dann gilt man als ewiggestriger Chauvinist.
Meine Damen und Herren, mit solchen Beiträgen gießen Sie zusätzliches Wasser auf die Mühlen tatsächlich rückwärtsgewandter Gruppierungen wie AfD etc., weil immer mehr Leute dieses Gendergequatsche satt haben!

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silverhair 02.10.2014, 16:10
184. Innere Einstellungen ändern sich nicht durch Werbung

Zitat von PolitBarometer
Ich finde die Kampagne auch gelungen und finde die Kritik daran hochgradig kleinkariert. Die Frau auf der Bank in der Umkleidekabine ist nicht stark geschminkt; massive Übertreibung. Der Autor war wohl noch nie in einem gemischten Fitnessstudio? OK, für den hartern Einsatz in Kampfgebieten kommt die Kampagne etwas zu seicht rüber. Aber es gibt auch bei der Bundeswehr genügend geeignete Positionen für Frauen.
#80 Heute, 14:44 von PolitBarometer

Ach, Frauen können alle Positionen besetzen, nur eben nicht ALLE Frauen ALLE Positionen!
Wenn das innere Lebensgefühl mit der Realität nicht übereinstimmt dann kaufen Frauen ein Produkt ein einziges mal, schicken es zurück und dann NIE wieder!

Das heißt dann für die BW .. viel Aufwand .. aber keine Soldatinnen .. den die "kündigen" dann einfach!

Und "Konsum kaufen" ist eine passive Handlung .. Aber Beruf ist aktiver Einsatz dafür .. und diesen Inneren Einsatz können sie nicht durch Werbung beeinflussen ..

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Schmitz3. 02.10.2014, 16:11
185. Spiegel: Nachrichten(?)magazin blamiert sich mit Kritik an Bundeswehrkampagne

Wann ist ein Rollenverständnis antiquiert? Ist es antiquiert, dass die Frau von heute sich Schuhe gekauft? Ist es antiquiert, dass die Frau von heute Kinder hat? Ist es antiquiert, dass die Frau von heute neben der Uniform auch andere Blusen im Schrank hat? Ist es antiquiert, dass die Frau von heute Fitnesstraining betreibt?

Und: Wer wählt eigentlich die Journalisten für Spiegel online aus?

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spon-facebook-1425926487 02.10.2014, 16:11
186.

Zitat von silverhair
#52 Heute, 14:19 von uods Kleiner Irrtum .. Männer kaufen Dinge auch wenn sie ihnen eigentlich nicht gefallen .. Frauen schicken diese Dinge zurück und kaufen nie wieder in dem Laden wenn das "versprechen nicht mit der Realität übereinstimmt"! Mit dieser Werbung ziehen sie Frauen an die auf sowas stehen , und die kommen zur BW .. sollen dann monatelang in Stiefeln und Kratziger Kleidung in "Grün" rumlaufen .. und die gehen dann einfach .. Sie haben dann viel Aufwand gehabt und keine Soldatinnen! Schauen sie sich doch mal erfolgreiche Werbung in Isreal, Niederlanden oder den meisten anderen Ländern an .. da sehen sie solchen Stuss einfach nicht!
Ich weiß ja nicht, was Sie für Männer kennen, aber ich habe noch nie von einem Mann gehört und bin auch selber keiner von der Sorte, der sich absichtlich Dinge kauft, die er nicht will. Und wir kaufen uns auch nicht 8 Paar neue Schuhe - um sie dann im Schuhschrank verrotten zu lassen, weil wir eben doch lieber die heruntergelatschten Ballerinas anziehen würden. Israel ist ein interessantes Beispiel, dort gehen Frauen seit vielen Jahren wie selbstverständlich zum Wehrdienst und leisten diesen auch an der Front- und drücken sich nicht einfach vor der Verantwortung, wie es in Deutschland jahrelang üblich war.

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retterdernation 02.10.2014, 16:11
187. Gleichberechtigung...????

Was meint Ihr, was passiert wenn zum Beispiel unsere künftigen Frauenbatallione an der türkisch/syrischen Grenze, diesen Barbaren der ISIS in die Hände fallen sollten... da bleibt dann wohl nur der rasche Selbstmord, so wie es den kurdischen Kämpferinnen grade ergeht! Frauen an die Front hat für mich etwas von Irrenanstalt. Zu der selbigen scheint der Bundestag ja geworden sein. Wenn man sich die Kriegstreiber aller Parteien dort so anschaut!

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Zensi Erter 02.10.2014, 16:14
188. Ein

Die Kampagne zielt auf Frauen, da ist es wohl logisch, dass Frauen abgebildet sind. Es ist die einseitig-verbohrte und durch das eigene sexistische Weltbild dominierte Interpretation der Autorin, die eine harmlose Kampagne in die Macho-Ecke rueckt. Es ist keineswegs klar, dass irgendeine der abgebildeten Frauen "als Mutter unterwegs" ist. Die Frau im Schuhladen sitzt neben ein paar Kindern, kann daher deren Mutter sein, muss aber nicht. Die Frau im Fitnessstudio hat keinerlei Anzeichen von Muetterlichkeit. Ebenso die Schrankspaeherin. Der Tornister im Kofferaum der Frau, die sich gerade zum Joggen fertigmacht koennte ihrem Kind gehoeren, oder einem kleinen Geschwisterchen. Die Bilder lassen diese Dinge vollkommen offen. Und die Models sind eher durchschnittlich-attraktiv als dass sie jetzt mit sexuellen Reizen nur so um sich werfen wuerden.

Ich finde, diese Kampagne geht das Klischee, dass bei der Armee nur Tomboys rumlaufen, die man auf den ersten Blick nicht von den Maennern unterscheiden kann, und dass es ein Knochenjob ist, der nicht mit Freizeit und Familie vereinbar ist, passend an. Die Frauen wirken selbstbewusst und erfolgreich, mit sich und ihrer Berufswahl zufrieden, haben das, was sie wollen. Naemlich Zeit fuer sich selbst und das, was ihnen wichtig ist.

Rollenverstaendnis der 50er geht anders - da gab es die Idee, dass eine Frau Kampfstiefel oder eine Tarnjoppe im Schrank hat, nicht. Da gehoerte die Frau an den Herd oder an die Seite ihres Mannes, und nicht allein ins Fitnessstudio oder zum Joggen in den Park. Wohl beim Geschichtswissenschafts-Studium ein bisschen gepennt!? Naja, Hauptsache man hat ein polemisches Schlagwort, dass sich als Propaganda fuer die maennerdiskriminierende pro-Quote Agenda ausschlachten laesst. Und man kan einen tollen Schuss auf Von der Leyen abgeben. Die mag sowieso gerade keiner, da darf man gerne nochmal nachtreten. Feiger "Journalismus" zum Abgewoehnen ist das.

Beim naechsten mal bitte lieber wieder fuer "Brigitte" schreiben - das sexistischste Blatt ueberhaupt - da sind Ihre Artikel besser aufgehoben, zwischen der ganzen Photoshop-Werbung fuer Cremchen und Dueftchen, die alle wie Softpornos aussehen und das Selbstwertgefuehl jeder normalen Frau durch unrerreichbare Schoenheitsideale auf etwa null heruntersetzen.

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silverhair 02.10.2014, 16:15
189. Wo ist da eine realistische Übereinstimmung

Zitat von Toe Jam
der Artikel, lässt aber tief auf durch verbissene Ideologie erzeugte Hassreflexe und den niedrigen Intellekt der Autorin schließen. Die Kampagne ist aus Marketingsicht ziemlich gut, da gibt es nichts zu deuten. Zielgruppendenken, Vereinbarkeit von Famile/Freizeit/Beruf perfekt umgesetzt.
#81 Heute, 14:45 von Toe Jam

Ähm, der Beruf des Soldaten ist "Einkaufen , High Heels , Bunte Kleidung - Kinderbetreuen"?

Real heißt Soldat immer noch "Krisengebiet, Keine Einkaufszentren , Rumlaufen in grauenhafter Mode , dreck , Stiefel und die Angst in der nächsten Minute erschossen zu werden und genau dann kein Kind dabei haben!

Seit wann haben sie bei der BW zeit für solche Einkaufs/Freizeit vorstellungen . alle 3-6 Monate mal?

Realität von Beruf und Freizeit passen da einfach nicht zusammen .. Damit haben sie nur das worüber Unternehmen klagen ... 95 % retours weil Produkt und Werbung nicht zusammenpacken und Frauen das eben dann einfach wieder "abgeben"!

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