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Werbung für die Streitkräfte: Bundeswehr blamiert sich mit Frauen-Kampagne

Neue Peinlichkeit für Verteidigungsministerin von der Leyen: Mit einer Kampagne wirbt die Bundeswehr um Frauen - und offenbart ein antiquiertes Rollenverständnis.

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s.t.joker 06.10.2014, 09:39
480. Und jetzt? Es ist trotzdem falsch!

Nur weil es viele falsch verwenden wird es nicht richtiger! Oder springen sie auch von der Brücke, nur weil alle anderen springen? ;-)
Im Duden steht z.B. auch Gästin, Aufsichtsrätin, Doktorin, Hauptfrau, Stabshauptfrau etc. Der Duden ist außerdem mitnichten ein Garant für korrekte Terminologie, sondern geht leider mit dem gegenderten Zeitgeist und verhunzt damit die fachlich richtige Sprache.
Ich mußte unlängst im Focus auch schon den Dienstgrad Majorin lesen. Diesen gibt es auf der ganzen Welt nicht! Dies ist alles dem PC korrekten Gendermainstream geschuldet, gepaart mit einer Zwangsneurose unserer Medien, überall ein -in hinten anzuhängen, ob es Sinn macht oder nicht.
Um es kurz zu machen, im militärischen Sprachgebrauch ist der Offizier eine Funktionsbezeichnung innerhalb einer Rangordnung. Es gibt keine feminine Form! Wenn die Dame Offizierin schreiben würde, würde sie gegen die geltenden Vorschrift verstoßen. Nebenbei wurde die Einführung weiblicher Dienstgrade (wie oben aus dem Duden zitiert) mit großer Mehrheit abgelehnt. Warum? Weil sich Hauptfrau einfach scheiße anhört. Genauso wie Offizierin. Da dreht es jedem Soldaten die Zehennägel auf. Die von ihnen zitierte Dame gehört offensichtlich auch dazu. Von daher hat sie recht und sie, wie auch der Duden, YouTube, SPON und das Berufslexikon ebenso wenig. Warum? Weil Sie, wie die anderen auch, vom militärischem Sprachgebrauch, vom Unterscheid zwischen Sexus und Genus offensichtlich keine Ahnung haben. Die von ihnen zitierte Dame weiß es zumindest besser und verwendet die richtige Terminologie.

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halbwissender 06.10.2014, 13:25
481. Das ist ja sowas von sexistisch ...

Jeder weis doch dass die Frau von heute keine Schuhe trägt, keinen Sport macht und schnell nach dem Pulli von gestern greift, bevor sie das Haus verlässt!
Scheint mir hier doch etwas zu bemüht. Das ist ein Fitnesstudio, wo liegt das Problem?? Darin Sexismus zu sehen und auf Zalando zu schließen ist schon arg "hanebüchen". Auch besagter Schuhladen, ist für mich keiner, sondern einfach nur ein Schlafzimmer oder Ankleideraum. Ich für meinen Teil kenen keinen Schuhladen der Schlafzimmermöbel als mobiliar hat. Dass besagter Schuhhändler die Boots direkt neben den Highheels positioniert ist auch unwahrscheinlich. ODER es sind die Boots der Dame, dann hätten wir ein Klischee gebrochen, nämlich dass eine Frau stets Stilsicher auftritt!

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ma.leine.9 06.10.2014, 23:54
482.

Oh, mal langsam "Eilige Intuition", mal abgesehen davon, dass hier hier jedem mit gesundem Menschenverstand unermüdlich widersprechen, gedenke ich, wie mein Vorredner schon sagte, meinen TITEL "Offizier" zu wahren. Und werde mich in Zukunft auch nicht "Hauptfrau" nennen ;) das wäre auch etwas seltsam aufgrund der eigentlichen Konnotation, oder?
Wie Sie sicherlich gemerkt haben, habe ich den Begriff "Soldat" mit voller Absicht verwendet; Ich brauche keine "IN"-Endung, um mich als gleichberechtigt zu empfinden. Im Gegenteil, die komplett überflüssige Verweiblichung von Titeln empfinde ich als pure Selbstdiskriminierung. Wir alle, meine KameradINNEN und KameradEN, sind Soldaten.

Und da Ihnen offensichtlich jeder Sinn für Ironie fehlt, erkläre ich es gerne ausführlicher für Sie.
Ich sehe es so: Ich kann in meinem Beruf sein, wie ich möchte, ohne dass mir daraus Nachteile gereichen oder ich in irgendeinerweise diskriminiert werde (ganz im Gegensatz zu anderen Berufen), weder positv noch negativ, genau das ist Emanzipation. Ich habe beispielsweise nach einer Schwangerschaft keine Karriereprobleme zu befürchten, ich diene ganz normal weiter. Von einer weiblichen Aufgabe habe ich in keinster Weise gesprochen, ich vertrete keiner Rollenbilder, ich lebe so, wie ich Lust habe. Und es geht für mich gerade darum, mir überhaupt keine Gedanken machen zu müssen, welches Geschlecht in meiner Geburtsurkunde oder auch auf dem Truppenausweis steht, es spielt im Tagesdienst eigentlich keine Rolle. Ich werde aber einen Teufel tun und anderen versuchen, weiß zu machen, es gäbe überhaupt keine Geschlechterunterschiede, ich finde sowas lächerlich! Sie existieren, unabhängig von kultureller Überformung, wie die Psychologie schon von Anbeginn an zeigt und es ist wichtig, gerade im Bereich von Medizin oder Psychologie (auch Arbeitspsychologie und -medizin), das nicht aus den Augen zu verlieren. Das können auch die findigsten Gender-Mainstreamer nicht wegdiskutieren.

In Bezug auf Vielfalt: Sollten Sie tatsächlich so engstirnig sein, das ganze nur auf Frauen und Männer zu beschränken, haben Sie das Thema ganz offensichtlich nicht verstanden!

Übrigens finde ich es bezeichnend, dass Sie "man" nicht als geschlechtsneutralen Begriff stehen lassen können, geht es noch alberner? Eine selbstbewusste Frau hält sich doch mit so einer Scheiße gar nicht auf!

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wreckingball 07.10.2014, 10:38
483. Wer kontrolliert das eigentlich...

Um was geht es hier der Autorin eigentlich, um ehrlicher Journalismus oder nur um eigene Befindlichkeiten? Die ganze Werbeindustrie suggeriert uns doch dieses Bild der erfolgreichen unabhängigen gegenderten Frau aber wenn die BW damit wirbt ist es plötzlich falsch? Was wollen sie eigentlich, die "90kg schwere Kampflesbe mit Bürstenhaarschnitt"? 2 Dinge hab ich beim Bund gelernt, 1. wenn ich ein Problem anspreche biete ich auch einen Lösungsansatz, 2. der letzte Punkt in der Befehlsgebung ist die Kontrolle und wer kontrolliert das sowas überhaupt veröffentlich wird. Liebe Autorin hätten sie mehr Zeit damit verbracht sich ordentlich auf ihr Berufsleben vorzubereiten anstatt ihren Namen zu tanzen wäre aus Ihnen mehr geworden als eine Ideenlose Nörglerin die ihren Posten scheinbar auch nur der Quote verdankt!

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free:mason 07.10.2014, 12:23
484. Selbstbild.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Dünne Bretter und ein herbeigeredetes Problem. Irgendwie auch blöd, wenn die eigene, verkorkste Idee, wie die Welt zu sein hat, nicht der Realität entspricht. Ich geh jetz in meine Ecke heulen, weil in der Werbung immer Männer Fußball gucken. So bin ich doch gar nicht :-)

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schattenrose 11.07.2015, 22:45
485. Frauen gehören nicht an die Front!

Nach einem Kriegsfall sind es die Frauen, die Kinder kriegen und somit den Bestand der eigenen Bevölkerung sichern. Warum sind wohl die Männer mit der Titanik untergegangen?! Ethik ist hier gefragt.

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delta058 12.07.2015, 08:57
486.

Zitat von nachtmacher
Hmm, es gab da mal eine Studie der israelischen Armee zu Kampfeinsätzen von Frauen. Sie haben recht, dass Frauen im krieg genau so effektiv etc. sind wie Männer. Bloß die Männer sind nicht mehr so effektiv, wenn Frauen dabei sind... und das hat nichts mit Balzgehabe zu tun. Anscheinend ist die steinzeitliche Programmierung: Zuallererst Frauen und Kinder beschützen auch heute noch in vielen Männern vorhanden. Ok, das ist zwar nicht im Sinne der Frauenrechtlerinnen und Gender-Verfechter, aber das ist unter anderem ein Grund, warum in Israel Frauen zwar zur Armee gehen müssen und genau so ausgebildet werden wie Männer. Kämpfen dürfen dann aber die reinen Männertruppen...
Mit der Effektivität stimmt das so nicht. Nicht ohne Grund sind sämtliche Eliteinheiten auf der Welt im Einsatz zu 100% männlich selbst beim KSK. Dort hat man für Frauen immer wieder die Anforderungen gesenkt, trotzdem hat noch keine die Eingangstest bestanden.

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delta058 12.07.2015, 09:12
487.

Zitat von schattenrose
Nach einem Kriegsfall sind es die Frauen, die Kinder kriegen und somit den Bestand der eigenen Bevölkerung sichern. Warum sind wohl die Männer mit der Titanik untergegangen?! Ethik ist hier gefragt.
Stimmt aber für diese Privilegien haben Frauen auf andere Rechte mehr oder wenige freiwillig verzichtet. Wenn man gleiche Rechte will (hier Karrierechancen beim Bund) muss man auch die gleichen Anforderungen erfüllen. Es kann nicht sein das man ein Geschlecht bevorzugt und man dann erwartet das die Masse der Diskrimminierten das einfach so hinnimmt. Schon jetzt spürt die Bundeswehr die Auswirkungen ihrer Frauenförderpolitik, viele Männern sehen es nicht ein das Sie viel mehr leisten müssen um die selben Beförderungschancen zu haben wie die Frauen, sondern leisten eben nur noch Dienst nach Vorschrift. Ist wie im Kommunismus; Warum sich anstrengen wenn man persönlich nichts davon hat?

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