Forum: Politik
Westerwelles Abgang: Der Draußenminister
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Auch für ihn ist es nun vorbei: 17 Jahre lang mischte Guido Westerwelle in der deutschen Politik mit, als Noch-Außenminister darf der FDP-Mann vor dem Ende seiner Karriere noch einmal auf die große Bühne der Uno. Eine bittere Abschiedsreise für ein umstrittenes Ausnahmetalent.

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humburger 25.09.2013, 06:52
190. Guido Superman

Hoffentlich spricht er nicht Englisch vor der Vollversammlung. Das war nur eines von vielen Dingen die er nicht konnte. Er war einfach nur peinlich.
Vielleicht wird er jetzt stv. GF beim Aachener Reitturnier. De mortuis.......

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shad0r 25.09.2013, 06:53
191. Keine Ahnung

scheinen die zu haben, die dem zukünftigen Ex-Außenminister unzureichende Fremdsprachenkenntnisse unterstellen. Lässt man die anfänglichen Schwierigkeiten außer Acht, kann ich nur meinen Hut ziehen vor einem der besten Außenminister der letzten Jahre (gerade in schweren Zeiten wie diesen!). Meinen Respekt, Herr Westerwelle! (dies gilt nicht für die Parteikollegen Rösler und Brüderle, hierzu erspare ich mir jeglichen Kommentar..)

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eigen 25.09.2013, 06:55
192.

Zitat von
Ausnahmetalent
Soso. Legendär schlecht?

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martha_rosentreter 25.09.2013, 07:19
193. Gut eingearbeitet

Jetzt hat sich Westerwelle so gut eingearbeitet und leistet seit einer Zeit einen hervorragenden Job. Kann die neue Bundesregierung ihn nicht einfach übernehmen? Das müsste doch zu machen sein. :-)

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thg 25.09.2013, 08:30
194. die deutsche Nachtretkultur

offenbart sich mal wieder in den Kommentaren. Fehler stehen selbst dann noch im Vordergrund, wenn sich einensch und Politiker weiterentwickelt und zuletzt einen sehr guten Job gemacht hat. Manchmal ist es echt beschämend.

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Spiegelansgar 25.09.2013, 08:40
195. Ende der Verkrampfung

"Wer die Gefahr liebt, kommt darin um" diese Binsenweisheit mag auf manches Politikerleben zutreffen. -Guido Westerwelle scheint bis zum letzten Zielpunkt der Anwalt ohne Emotionen zu sein. Wer wollte schon wissen, wie es ihm geht, was er jetzt fuehlt ? Daher klangen seine in der Oeffentlichkeit zelebrierten politischen Ausbrueche von Spass, Wut, und Vorwurfshaftigkeit mit den Stakkato- Formeln oft verkrampft und eingeuebt. Nur die berechnete Wirkung war wichtig. - Nun wird ein resignierter Minister seinen Dienstwagen abgeben. - Bald wird er voraussichtlich wieder Schlagzeilen machen in neuer Funktion, vielleicht auch bei einem internationalen Konzern, wenn er noch was an seinen Englisch tut.

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TooSmart 25.09.2013, 09:01
196. Miese kleine Schwulenhasser hier

Diese ewigen gehaltlosen "er ist..." Kommentare sind wirklich übel und eine ziemlich feige Version des Schwulenbashings.

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JB1969 25.09.2013, 09:03
197.

Zitat von martha_rosentreter
Jetzt hat sich Westerwelle so gut eingearbeitet und leistet seit einer Zeit einen hervorragenden Job. Kann die neue Bundesregierung ihn nicht einfach übernehmen? Das müsste doch zu machen sein. :-)
Null plus Null ist Null. Und Null mal Null ist auch Null.

Wir haben schon eine Null als Kanzlerin, die nichts tut. Was hilft dabei eine weitere Null - steigert die Performance nicht, siehe oben.

Guido soll mal zum ersten Mal in seinem Leben wirklich was arbeiten. Für "anstrengungslose Einkommen" ist es für ihn noch zu früh, aber ersatzweise kann er ja zusammen mit seinem Mann die "spätrömische Dekadenz" auf Malle ausleben - in der Millionenvilla.

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rob_heinlein 25.09.2013, 09:31
198. Guido who?

Bitte wer? Ich lese immer Ausnahmetalent.

Was wir in den letzten Monaten gebraucht hätten ist ein Außenminister.
Leider hatten wir nur Guido W.

Ich kann absolut nicht nachvollziehen warum man diesen Herren nun so wohlwollend verabschieden muß.
"Versagt auf ganzer Linie" nennt man das wo ich herkomme...
Das sollte man auch genau so sagen.

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arch.aisch 25.09.2013, 09:48
199. Wie wärs mit etwas Sachlichkeit?

Vielleicht sollte man sich mal besinnen: Die FDP ist die einzige Partei, die in ihrer langen Zugehörigkeit zum Bundestag eben nicht dem Mainstream nachgelaufen ist. In ihr haben sich (neben all den vielen Luftblasen, die allerdings in den anderen Parteien naturgemäß in weit höherer Anzahl zu finden sind) immer wieder Persönlichkeiten zu Wort gemeldet, die sich nicht in erster Linie um die Einheitsgrütze, es allen recht zu machen, bekümmert haben. Leider kann aber eine solche Partei nicht überleben, wenn eine Führungsperson die andere an fahler Blässe übertrifft. Herr Westerwelle hat seine politische Laufbahn fröhlich, leichtfüßig begonnen und hin und wieder leichtfüßiger daneben getreten als die üblichen Mitläufer. Aber Herr Westerwelle hat auch den Mut, gelegentlich genau das zu sagen, was angebracht ist. Er hat den Mut, von spätrömischer Dekadenz zu sprechen, was ihm nur deshalb um die Ohren fliegt, weil damit die ganze Staatsgemeinschaft gemeint ist (und damit auch jeder Einzelne und gar nicht vorrangig diejenigen, die sich Hartz4 erschleichen). Er hat den Mut, die Lehren aus der mittelalterlichen Kleinkriegspolitik zu ziehen, die je nach Mainstream mal salonfähig, mal moralisch verwerflich betrachtet wird, je nachdem wie sich die hochintelligenten und scheinbar informierten Massen steuern lassen. Noch heute muss man ihm sein (nicht in erster Linie von Berlin verordnetes) Eintreten für deutsche Enthaltsamkeit ggü. Libyen hoch anrechnen. Aber vermutlich ist es wichtiger, in den Medien im In- und/oder Ausland, im Ansehen von Cohn-Bendit und in den online-Foren gut dazustehen und mit den Wölfen zu heulen, weil man sich im Mob auf der Straße und im Mantel der Massen des Netzes besser fühlt als auf der etwas ausgesetzten anderen, nachdenklichen Seite.

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