Forum: Politik
Westliche Strategie in Syrien: Die Schande von Kobane
REUTERS

Meter für Meter rücken die IS-Kämpfer in Kobane vor. Die Welt schaut zu - doch es geschieht nichts. Den Mächtigen in Washington, Brüssel und Ankara fehlen Mittel und Willen, um das Drama zu stoppen.

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hossain 07.10.2014, 14:57
60. Türkei spielt wie die Pakistaner

Pakistan hat ähnlich gespielt mit USA und Westen. Es hat keinen gut getan. Bis heute. Genauso werde es mit Türken so gehen. Auch Westen und USA werden eine Menge erleben, nicht nur in Syrien und IRAK, sondern in der Türkei, wie in heutigen Pakistan.

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neanderspezi 07.10.2014, 14:58
61. Dass zu Kobane strategische Möglichkeiten des IS unterschätzt wurden ist ein Ammenmärchen

Der mächtigen Anti-IS-Allianz fehlen also die Mittel um gegen den IS vor Kobane und inzwischen auch schon in der Stadt eine sogenannte Lektion zu erteilen. Das Argument fehlender Mittel ist zwar an den Haaren herbeigezogen, aber es kann immer noch als Schutzbehauptung für den fehlenden Willen gegen den IS Zeichen zu setzen herhalten und die Absicht, den Kurden in der Stadt gegen die anrückenden IS-Milizen beizustehen waren eben nur Absichtserklärungen, die sich letztendlich für die Bevölkerung der Stadt so wertlos darstellen, wie hohle Versprechungen oder Lippenbekenntnisse, die die Funktion haben, wahre Absichten zu verbergen und die Weltöffentlichkeit zu täuschen. Die Stadt sollte vermutlich von vornherein dem IS geopfert werden, um dem Aufbäumen der Kurden in der Region einen Riegel vorzuschieben, sie aus der Region vertreiben zu lassen und der Installation eines islamischen Kalifats einen weiteren Geländegewinn zu sichern. Die militärische Unterstützung der Kurden aus der Luft und die angebliche Verteidigung durch die türkische Armee wurden schlicht als Plazebos oder auch Tranquilizer eingesetzt um der Presse weltweit ein falsches Licht aufzusetzen, wobei verschiedene Berichte immer noch angestrengt dieser heuchlerischen Darstellung des Geschehens folgen.

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Bondurant 07.10.2014, 14:59
62. Tja, die USA

greifen sie ein, is' falsch, greifen sie nicht ein, is' wieder falsch.

Übrigens: wo ist eigentlich die gesamtarabische Verbündetentruppe, die diese "Terroristen" bekämpft? Wieso braucht man eigentlich "den Westen", um gegen eine Bedrohung seiner selbst vorzugehen?

Man kann es wirklich nicht mehr hören. Nur die Kurden tun mir wirklich leid.

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David K. 07.10.2014, 14:59
63. Deutsche morden und Deutschland tut nichts

Warum zögert man so, das Kind beim Namen zu nennen. Es sind keine "Islamisten", Terroristen mit deutschem Pass oder Konvertiten. Es sind: DEUTSCHE, die dort morden! Es sind Deutsche, die dort "in bester" Tradition einer Waffen-SS bestialische Verbrechen begehen.

Würde die Bundesrepublik nur einen Deut zur ihrer Verantwortung stehen, dann wüsste sie, was zu tun ist.

Aber nein, unsere Gesellschaft verliert die Orientierung. Wir verwechseln Staatszugehörigkeit mit Religion. Wir sagen "Islam gehört zu Deutschland" und "Deutschland ist ein Einwanderungsland", aber wir denken anders. Das wird so sehr deutlich in dieser gesamten Debatte. Es ist eine elende Heuchelei, die uns - im wahrsten Sinne des Wortes - irgendwann den Kopf kosten wird.

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SPONU 07.10.2014, 14:59
64. Bitte um Nachsicht mit Brüssel...

...die Herrschaften sind erschöpft vom Postenverschieben und Fädenziehen hinter den Kulissen.
Von einsatz- und kampfbereiten Truppen ganz zu schweigen. Zumal sich ja keiner die Finger verbrennen will von unseren Bürokraten. Nach deutscher Denke leisten wir halt schon einen galaktischen Beitrag wenn wir eine handvoll Kurden am G3 ausbilden und scheibenschiessen lassen.

Ankara sieht sich als neue Ordnungsmacht im Nahen Osten und hat sowieso seine eigene Agenda bzw. spielt mit dem Feuer im Hinterhof.

Und von Obama ist nichts zu erwarten. Da stehen wieder Wahlen an und den Demokraten droht auch noch der Verlust des Repräsentantenhauses. Die Totalblockade der GOP würde dann jegliches Handeln verunmöglichen.

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ph.latundan 07.10.2014, 15:00
65. der westen ist immer .......

der westen ist immer .......
schuld an irgendwas. greift der westen ein wird er kritisiert weil ............... greift er (der westen) nicht ein wird er ebenfalls kritisiert.

in diesem gebiebt gibt es genug hoch geruestete laender die den kurden zu hilfe kommen koennten. z.b. die tuerkei, saudi arabien, die golf-staaten. alle hoch geruestet und alles muslime. warum helfen die ihren glaubensbruedern nicht ? warum soll das der (verhasste) westen machen ?? wenn in der presse die ersten bilder von toten kindern erscheinen geht die hatz auf den westen wieder los.

raushalten u. den islamismus im westen bekaenpfen. durch ausweisungen ganzer clan's, aberkennung von erhaltenen staatsbuergerschaften und bei deutschstaemmigen islamisten haerteste strafen.

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Gerd Weghorn 07.10.2014, 15:02
66. Wo ein Wille, da ist auch ein Weg

Wie man es schon in Vietnam gesehen hat, so ist die Leistungsbereitschaft neben der Leistungsfähigkeit das wichtigste Pfund, das man besitzen und mit dem man umgehen kann.

Die Leistungsbereitschaft ist im Kampf bei Fanatikern deshalb am größten, weil sie bereit sind, sich für ein Ziel zu opfern, also den Einsatz ihres eigenen Lebens und ihrer eigenen Unversertheit riskieren.

Warum ist das nur bei Islamisten der Fall? Und welche Konsequenzen hat die Risikoscheu der Politiker und Soldaten in der Westlichen Wertegemeinschaft für deren militärischen Strategien?

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carolian 07.10.2014, 15:02
67. Blödsinn

Was geht es uns an, wenn Moslems sich kloppen.

Es geht uns allerdings was an, wenn sich Jesiden gegen Schiiten in Verletzung des Gastrechtes in Celle eine Schlacht lieferten. Aber darüber berichtet der Spiegel nicht.

Wer sind eigentlich die mächtigen Hintermänner des Spiegels, dass der hier das Verfassungsverbot des Hetzens zum Angriffskrieg für sich ausser Kraft setzt? Mindestens 3 Monate Haft bis 5 Jahre! In Verbindung mit § 80a StGB: Aufstacheln zum Angriffskrieg.

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kaischek 07.10.2014, 15:03
68. Türkische Schande

Kann mir keiner erzählen, dass an der Grenze stehende türkische Panzer hier nichts hätten ausrichten können. Glauben würde ich jedoch, dass es für die "internationale Luftwaffe" aus unbekannten Gründen wichtiger war, im Irak ein paar Pick-Ups unter Feuer zu nehmen, anstatt den eingeschlossenen und von einem Massaker bedrohten Kurden in Kobane mit vereinter Feuerkraft zu Hilfe zu kommen. Massives Feuer, statt Alibirundflügen über der Szenerie. Warum es nicht möglich ist, die eingeschlossenen Kurden aus der Luft mit besseren Waffen zu versorgen, werde ich auch nicht verstehen. Die Türkei hat eine historische Chance auf Versöhnung mit den Kurden aus machttaktischem Kalkül verspielt und schaut dem Treiben jenseits der Grenze mit - ja was - Gleichgültigkeit zu. Und alle verpennen die einmalige Chance, dem IS und allen ähnlich veranlagten Schwachköpfen eine Niederlage zuzufügen, die sich ohne Zweifel auf die Kampfmoral beider Seiten ausgewirkt hätte. Es gibt für mich nur eine Erklärung: Das, was da (nicht) läuft, ist aus irgendwelchen Gründen von vielen Beteiligten so gewollt. Aber wie erkläre ich das dem verzweifelten kurdischen Familienvater in der Stadt, der mit Vorderlader gegen Panzer kämpft und weiß, dass er und seine Familie nicht mehr lang leben werden. Mir wird schlecht bei dem Gedanken daran. Einhundert Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung der Armenier laden die Türken wieder Schande auf sich. Und die Kurden werden auf ewig meine Sympathie haben.

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minando 07.10.2014, 15:03
69. Ich kann nur wiederholen...

...die Türkei wird diese Entscheidung noch bitter bereuen. Sollten sie das nächste Angriffsziel der IS werden könnte man wohl von historischer Gerechtigkeit sprechen.

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