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Widerstand gegen Trump in der eigenen Partei: Der wahre Republikaner
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Reagan, Bush I, Bush II, McCain, Romney: Seit John Adams aus Iowa wählen darf, stimmt er für die Kandidaten der Republikaner. Doch bei diesen Midterms trommelt er für die Demokraten, so engagiert wie kaum jemand sonst.

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Sharoun 06.11.2018, 21:53
1. P.s.

Solange die Clinton (wie bei dem Artikel aktuell hier drunter) bei den Demokraten immer wieder auftaucht, bin ich da raus!

Sie hat durch ihre ambivalente Haltung, ihre Verstrickungen usw. so viel Schaden angerichtet, daß man sich fragt, mit welch ungeheurer Chuzpe sie ausgestattet sein muß, daß sie immer wieder vor irgendwelche Mikros tritt.

Die Dame ist das klassische Beispiel für einen alten Zopf, der abgeschnitten gehört - ansonsten sehe ich für die Demokraten dort schwarz!

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michael.mittermueller 06.11.2018, 21:56
2.

Es gibt keinen vernünftigen Grund weshalb wir hier in Deutschland die letzten Verästelungen des US Amerikanischen Wahlkampfs zu Gehör bekommen müssten. Oder die Spiele irgend welcher Football Manschaften oder Basketball Ligen. Es sei denn dieselben Leute wie in den USA machen auch hier in Europa die Nachrichten.

Letzteres ist nicht auszuschließen. Speziell die New Yorker Zeitungselite scheint sich auch in Deutschland gerne ins Nachrichtengeschäft einzumischen. So zu mindestens wirkt die einseitge Berichterstattung.

Es gibt keinen Grund Obama oder Clinton vor Bush oder Trump zu setzen. Sie alle haben Kriege geführt und Menschen zu Tausenden in Gefängnisse und Lager gesperrt. Speziell Bill Clinton, der im Verbund mit dem New Yorker Bürgermeister Guillani eine Kampagne gegen Verbrechen durchführte.

Wer in der US Politik Gut und Schlecht unterscheiden will, der kommt nicht weit. Zu eng sind die Finanzeliten auf beiden Seiten, d.h bei Republikanern und Demokraten aktiv. Und das was dann als Bipartisan zur allgemeingültigen Moral erklärt wird entpuppt sich bei näherem Hinsehen nur als geschickte Form der Korruption.
So etwa als Ronald Raegan nacheinander alle Abegordneten beider Parteien einbestellte und Demokraten wie Republikaner einfach mit Wahlgeschenken bestach.

Was also soll ich von dem "Guten Republikaner" erwarten, der gegen Trump ist oder dem Guten Demokraten, der auf Obama hört. Obama, der den Nahen Osten in einen Zustand versetzt hat, der inzwischen zur Gefahr für Europa wird. Ebenso wie die Ukraine.

Ich würde also vorschlagen die US Wahlen den Amerikanern zu überlassen und den Lesern hier nicht irgendwelche Märchen und Gruselgeschichten zu erzählen. Das machen die US Medien schon zur Genüge.

Berichtet einfach über die US Sozialdemokraten in New York oder über Tulsi Gabbard Kampf für das Recht. Das ist viel interessanter.
Es sei denn, das was ich oben gesagt habe soll bestätigt werden. Dass Journalismus ebenso dem Lobbyismus von Finanzgruppen unterliegt wie die Politik.

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widower+2 06.11.2018, 22:04
3. Das macht Mut

Ein Republikaner mit moralischem Kompass! Wer im Moment, mit Trump als Präsident, in den USA bei irgendeiner Wahl für die Republikaner oder einen republikanischen Kandidaten stimmt, ist entweder intellektuell oder moralisch unterversorgt.
Für AfD-Wähler in Deutschland gilt das ebenso.

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traumglauben 06.11.2018, 22:35
4. Ja das macht Mut

Jeder Trumpist sollte endlich mal genauer hinschauen. Es geht nicht nur um Amerika. Es geht auch um seine zielgerichtete Taktik, Europa wirtschaftlich zu zerlegen, Zwietracht zu sähen zwischen den Mitgliedsstaaten und gleichzeitig die Nato in Frage zu stellen und Abrüstungsverträge aufzukündigen. Er ist gerade dabei uns Putin sozusagen zum Geschenk zu machen. Er ist hoch gefährlich und er gehört abewählt.

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bigmitt 06.11.2018, 22:36
5. Interessant ....

...wäre mal ein Artikel zur gegengerichteten Seite. Es gibt unglaublich viele die sich des Walkaway Movements aus Enttäuschung über die Demokraten angeschlossen haben und auch nicht gerade wenig von Obama und Clinton enttäuschte Schwarze , die dies sogar passend #blexit nennen.
Im übrigen Stimme ich dem Verfasser des 1. Beitrags zu. Solange Clinton auch nur etwas mit der demokratischen Partei zu tun hat werden ehemalige Sanders Supporter wie Ich einer war dieser Partei nicht das Vertrauen schenken. Diese Frau darf offen rassistische Bemerkungen von sich geben ( "They all look alike") und bekommt freies Geleit der Presse. Das ist widerlich und da wünschte man dich von SPON doch mehr Diversifizierung in der Berichterstattung.

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Schneiderstein 06.11.2018, 22:47
6. Trump und AfD

Zitat von widower+2
Ein Republikaner mit moralischem Kompass! Wer im Moment, mit Trump als Präsident, in den USA bei irgendeiner Wahl für die Republikaner oder einen republikanischen Kandidaten stimmt, ist entweder intellektuell oder moralisch unterversorgt. Für AfD-Wähler in Deutschland gilt das ebenso.
Es ist schon lange genug darüber geredet worden, was uns an Trump oder der AfD aufregt. Wir sollten darüber reden, wie wir sie schlagen.
Der Kommentar davor von michael.mittermueller zeigt doch, auf welche Denkweisen Reaktionen erforderlich sind. Da hat Obama den Nahen Osten destabilisiert und alle haben halt Dreck am Stecken.
Grausam, aber genau mit solchen kruden Thesen müssen sich alle beschäftigen, die Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit verteidigen wollen.

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bundfuture 06.11.2018, 22:56
7. Pro Trump

Ich kenne viele vernünftige Amerikaner, die Republikaner wählen und Trump befürworten. Schade, dass deren Positionen kaum dargestellt werden..

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der IV. Weg 07.11.2018, 23:10
8. ein wahrhaftiger Republikaner

stimmt eher.

Wer sich auch nur ein bisschen der Wahrheit verpflichtet fühlt,
kann diesen notorischen Lügner einfach nicht wählen.

Aber nicht nur das, er macht jetzt Wahlkampf für die Demokraten gegen Trump, gut so.

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luckycruiser 07.11.2018, 23:27
9. Viele echte Demokraten hier unterwegs

...wenn man die Beiträge hier liest, muß man feststellen, daß viele echte Demokraten hier mit einem Nudging-Syndrom folgend, die Wahl in USA bestimmen zu wollen. Genau darin liegt das Undemokratische. Es darf wählen, wer Bürger des Landes ist.....sonst keiner.
Gab es da nicht etwas in der UN-Charta mit der Souveränität von Staaten,
von Demokratie? Man ist nur noch überrascht.

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