Forum: Politik
Wie angeschlagen ist die Kanzlerin?

Kritik an der Kanzlerin, Frust über miserable Umfragewerte: Die Zeiten für die Union werden schwieriger. Wie angeschlagen ist Angela Merkel?

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cathys 24.03.2009, 15:39
1. ??

Zitat von sysop
Kritik an der Kanzlerin, Frust über miserable Umfragewerte: Die Zeiten für die Union werden schwieriger. Wie angeschlagen ist Angela Merkel?
"Angezählt" wäre der bessere Ausdruck!
Bis September werden wir uns noch alle sehr wundern!

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Nov 24.03.2009, 15:51
2. ...

Zitat von sysop
Kritik an der Kanzlerin, Frust über miserable Umfragewerte: Die Zeiten für die Union werden schwieriger. Wie angeschlagen ist Angela Merkel?
Von "angeschlagen" kann man bei ihrer persönlichen Zustimmung in der Bevölkerung nicht sprechen. Die Union ist die Angeschlagene, weil Merkels Programmwilderei bei Grünen und Sozialdemokraten der Partei weitgehend ihr bürgerliches, christliches und wirtschaftsliberales Profil gekostet hat. Merkel selbst dagegen ist, trotz ihrer zahlreichen politischen Feinde, immernoch felsenfest im Sattel.

Ob das nun so gerechtfertigt ist, ist wieder eine andere Sache. War aber auch nicht gefragt.

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K. S. 24.03.2009, 16:04
3.

Zitat von Nov
Von "angeschlagen" kann man bei ihrer persönlichen Zustimmung in der Bevölkerung nicht sprechen.
Anscheinend mögen die Deutschen Politiker die statt Stellung zu beziehen lieber alles aussitzen. ;-)

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Hubert Rudnick 24.03.2009, 16:10
4. Kritik ist berechtigt

Zitat von sysop
Kritik an der Kanzlerin, Frust über miserable Umfragewerte: Die Zeiten für die Union werden schwieriger. Wie angeschlagen ist Angela Merkel?
Die Kritik gegen die Bundeskanzlerin ist in vielen Dingen berechtig, es gibt keine Person die immer alles richtig macht, aber als Mitglied der eigenen Partei sollte man auch wissen wie man es anbringt.
Viel CDU/CSU Mitglieder die ihre Parteivorsitzende in der Öffentlichkeit kritisieren tun es nur aus ihren Ego heraus, sie wollen sich für die anstehenden Wahlen profilieren und nichts anderes steht dahinter.
Wer im Bundestag die Gesetzesvorlagen der eigenen Regierung seine Zustimmung gibt, der sollte hinterher auch schweigen.
Frau Merkel ist nun mal die CDU Parteivorsitzende und gibt also auch die Richtung in der Politik ihrer Partei an, aber die Parteimitglieder der CDU hätten sich ja auf ihren Parteitagen gegen ihrer Politik aussprechen können und dort diskutieren sollen, aber da haben sie fast alle den Wünschen dieser Vorsitzenden entsprochen.
Wenn Frau Merkel den Papst wegen seiner Politik kritisiert, so ist es auch ihr gutes Recht, denn der Papst steht nicht außerhalb der Gesellschaft, er ist kein Gott und wer das nicht will, der sollte dann bitte schön sich auch nicht darüber aufregen, wenn Diktatoren sonst was machen.
Das unsere Frau Bundeskanzlerin alles andere ist, als eine Führungsperson, dass sollte mit der Zeit wohl allen bewußt geworden sein, aber gibt es in den Parteien denn wirklch gute Führungspersönlichkeiten, nicht wer vor den Kameras laut seinen Mund aufmacht, der hat auch was entsprechendes zu sagen, er ist oft nur einer, der nur sich selbst ins gute Licht setzen will, aber damit hat er meistens Unrecht.

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Ludwig Schmidt 24.03.2009, 16:11
5.

Zitat von sysop
... Wie angeschlagen ist Angela Merkel?
Gar nicht.

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Peter Werner 24.03.2009, 16:14
6.

Denke nicht das die Kanzlerin "angeschlagen" ist.
Dies ist nur das übliche Gezeter im Vorwahlkampf. Sobald der Wahlkampf in die "heisse Phase" tritt wird CDU/CSU zumindest mal nach aussen hin geschlossen hinter der Spitzenkandidatin stehen.
Da die Alternative der SPD (Steinmeier) auch nicht gerade prickelnd ist, sind weitere 4 Merkel-Jahre absehbar. Fraglich ist nur noch der Koalitionspartner.

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woanders 24.03.2009, 16:18
7.

O-Ton Merkel:

"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit"

http://www.youtube.com/watch?v=unT_MBgavog

"Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das was vor den Wahlen gesagt wird auch nach den Wahlen gilt...."

http://www.youtube.com/watch?v=vGuXV...eature=related

Wer kann sowas ernsthaft wählen? Weg damit!

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barry60 24.03.2009, 16:27
8.

Zitat von Peter Werner
Da die Alternative der SPD (Steinmeier) auch nicht gerade prickelnd ist, sind weitere 4 Merkel-Jahre absehbar. Fraglich ist nur noch der Koalitionspartner.
Das würde ich mit Blick auf die letzten Wochen so nicht mehr unterschreiben.

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Peter Werner 24.03.2009, 16:41
9.

Zitat von barry60
Das würde ich mit Blick auf die letzten Wochen so nicht mehr unterschreiben.
Bin auch kein Freund von CDU/CSU; ich sehe jedoch nicht wie das Rot/Grüne Lager in der verbleibenden Zeit das Schwarz/Gelbe Lager überholen sollte.
Gehe mal davon aus, dass mit der Linken niemand koaliert. Eine Regierung Rot/Grün bräuchte also mehr Stimmen als CDU/CSU/FDP/Linke. Zwar nicht ausgeschlossen, jedoch unwahrscheinlich.
Viel wahrscheinlicher sehe ich dass CDU/CSU trotz allem mehr Stimmen erhält als die SPD und es zu einer Neuauflage der großen Kolation oder zu CDU/FDP kommt.

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