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Wie geht es weiter mit SPD?

In Berlin und Baden-Württemberg liegen die Sozialdemokraten in Umfragen sogar hinter den Grünen - sind sie noch eine Volkspartei? Wie geht es weiter mit SPD?

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matthias schwalbe 28.11.2010, 19:11
550.

Zitat von Morotti
Es ging um Berufsverbote , du Scherzkeks.
Soo, na dann lies mal in aller Ruhe nochmal auf welche Frage Du dem Foristen Heimatloserlinker geantwortet hast- und zwar auf dieses Zitat hier:

Zitat von Heimatloserlinker
Es stellte sich auch die Frage, warum Gegner unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung unbedingt in den öffentlichen Dienst wollten!
Darauf Du Moro:
"Falsch, es wollten nicht alle rein,..."

Da steht nix von Berufsverboten DU Nase !!!

Schönen 1. Advent noch und feier noch weiter schön ;)

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DiKi 28.11.2010, 19:11
551. Wie geht es weiter mit der SPD?

Zitat von ewspapst
Vermutlich wird es mit der SPD etwas besser gehen, denn naoch einer Eilmeldung der ARD kippt die Regierung in Hamburg und dann könnten die Angeröteten und Grünen vielleicht tatsächlich Politik machen.
Ja,die SPD hat jetzt wohl unverhofft eine grosse Chance
sich aus dem Tief etwas zu lösen,denn in ihrer Hochburg
Hamburg steht die noch relativ gut da und hätte mit
dem Olaf Scholz einen über Hamburg hinaus bekannten Spitzen-
kandidaten1Mal schauen,ob die SPD diese Chance nutzt oder
wieder mal verstreichen lässt!MfG DiKi

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pivot567 28.11.2010, 19:15
552. Mitte

Zitat von homo_novus
Die Seeheimer sind die Totengräber der SPD. Sie werden es auch noch schaffen die SPD unter die 20 % zu drücken. Werde es niemals verstehen, wieso diese Herren nicht zur CDU oder gar zur FDP wechseln. Die dauernd propagierte Orientierung an der politischen Mitte halte ich für fatal. Was ist denn die politische Mitte? Sie bedeutet Politik ohne anzuecken, visionlos auf Ereignisse zu reagieren und Stimmungen der Medien und seltener der Bevölkerung aufzunehmen und danach seine Politik zu richten. Ade SPD
Es geht doch nicht um die Frage "Orientierung an der politischen Mitte" sondern um Frage der politischen Interessenvertretung der Mittelschicht (nicht des Mittelstandes, das ist ganz was anderes, dafür sind CDU u. FDP zuständig). Die Mittelschicht sind die, die über ein Familieneinkommen zw. 40 und sagen wir mal 60 - 70.000 € verfügen, Kinder in die Welt gesetzt haben, Eigenheim besitzen usw. usw. Kurz gesagt: die Lastesel der Nation!
Im Moment sehe ich keine Partei, die sich deren Interessen annimmt! In den 70er/80er bis in die frühen 90er Jahre hat dies am ehesten noch die SPD getan - danach ein kurzfristiges Intermezzo unter Schröder: Agenda 2010, deren Zielrichtung ich immer noch für richtig erachte.
Solange die SPD meint mit den LINKEn um noch höhere HARTZ IV-Sätze zu konkurrieren, oder in Sachen Integration den Wolken-Kuckucks-Heimen des Herrn Wowereit folgt, muss mit einem dauerhaften Aufenthalt im 25 % - Turm rechnen.

P.S.:Ich habe kein Problem damit, als Populist bezechnet zu werden

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pivot567 28.11.2010, 19:33
553. Seeheimer Kreis

Zitat von buergerwehrteuch2009
Die (neoliberalen) Totengräber der SPD - der Seeheimer Kreis - meldet sich mal wieder zu Wort. Herrlich. Reicht es denen nicht, die SPD auf 23% gestürzt zu haben? Scheinbar lautet die Parole - oder besser gesagt der Auftrag (von wem auch immer) - der Seeheimer nun: SPD unter 20% bringen....
Deckt sich nicht mit meiner Beobachtung!
Seitdem sich die SPD Anfang der 90er Jahre an Lafontaine förmlich besoffen hat, ist sie Zug um Zug nach links gerückt und hat parallel dazu Zug um Zug ebenso Wähler verloren (Viel mehr in die Mitte oder an die Nicht-Wähler al an die Linke). Ebenso schief gegangen ist der Versuch, sich in Sachen Industrie- und Energiepolitik bis zur Un-Unterscheidbarkeit den Grünen anzupassen.
Stichwort Ypsilanti! - Frau Y. hat einen Wahlkampf rein mit "weichen" Themen/Sekundärtugenden, wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Nicht-Trickserei usw. geführt und damit bei der 1. Wahl auch gewonnen. Als sie sich dann genauso tricky und Grundsatzflexibel wie Koch erwiesen hat, war die Quittung der Wähler korrekt und folgerichtig!
Ich wünsche dem Seeheimer Kreis viel Erfolg!
Wenn nicht, wird das letzte Wahlergebnis Schröders auf ewige Zeiten das letzte gute Ergebnis bleiben!!

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kodu 28.11.2010, 20:00
554. Hm ..!

Zitat von pivot567
Es geht doch nicht um die Frage "Orientierung an der politischen Mitte" sondern um Frage der politischen Interessenvertretung der Mittelschicht (nicht des Mittelstandes, das ist ganz was anderes, dafür sind CDU u. FDP zuständig). Die Mittelschicht sind die, die über ein Familieneinkommen zw. 40 und sagen wir mal 60 - 70.000 € verfügen, Kinder in die Welt gesetzt haben, Eigenheim besitzen usw. usw. Kurz gesagt: die Lastesel der Nation! Im Moment sehe ich keine Partei, die sich deren Interessen annimmt! In den 70er/80er bis in die frühen 90er Jahre hat dies am ehesten noch die SPD getan - danach ein kurzfristiges Intermezzo unter Schröder: Agenda 2010, deren Zielrichtung ich immer noch für richtig erachte. Solange die SPD meint mit den LINKEn um noch höhere HARTZ IV-Sätze zu konkurrieren, oder in Sachen Integration den Wolken-Kuckucks-Heimen des Herrn Wowereit folgt, muss mit einem dauerhaften Aufenthalt im 25 % - Turm rechnen. P.S.:Ich habe kein Problem damit, als Populist bezechnet zu werden
H4 hätte nur einen Sinn gehabt, wenn man gleichzeitig einen gangbaren Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt gewiesen hätte ... wie z.B. in Skandinavien ! Auch dort werden Leistungsverweigerer relativ restriktiv behandelt.

Den anderen 96 % steht allerdings auch eine anständig entlohnte Jobalternative und damit auch Lebensperspektive -per Gesetz abgesichert- zu !

Das was wir in D jetzt haben ist reine Erpressung bzw. Enteignung von fleißigen Arbeitnehmern sobald sie in unverschuldete Arbeitslosigkeit fallen!

Hierzulande gibt es nur Zeitarbeit (also Lohnsklaverei) !

Problematisch ist allerdings, daß einige derer, die sich jetzt noch als (oft berechtigterweise) Lastesel sehen, nicht bemerken, daß sie morgen vor dem selben Problem stehen könnten. Und H4 dann auch für sie gelten wird !!

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kodu 28.11.2010, 20:18
555. ...!

Zitat von pivot567
Deckt sich nicht mit meiner Beobachtung! Seitdem sich die SPD Anfang der 90er Jahre an Lafontaine förmlich besoffen hat, ist sie Zug um Zug nach links gerückt und hat parallel dazu Zug um Zug ebenso Wähler verloren (Viel mehr in die Mitte oder an die Nicht-Wähler al an die Linke). Ebenso schief gegangen ist der Versuch, sich in Sachen Industrie- und Energiepolitik bis zur Un-Unterscheidbarkeit den Grünen anzupassen. Stichwort Ypsilanti! - Frau Y. hat einen Wahlkampf rein mit "weichen" Themen/Sekundärtugenden, wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Nicht-Trickserei usw. geführt und damit bei der 1. Wahl auch gewonnen. Als sie sich dann genauso tricky und Grundsatzflexibel wie Koch erwiesen hat, war die Quittung der Wähler korrekt und folgerichtig! Ich wünsche dem Seeheimer Kreis viel Erfolg! Wenn nicht, wird das letzte Wahlergebnis Schröders auf ewige Zeiten das letzte gute Ergebnis bleiben!!
Da kann ihnen die SPD doch egal sein ! Wäre FDP oder CDU dann nicht viel besser für Sie !?

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Morotti 28.11.2010, 20:32
556. Zwickauer "Grundwissen"

Zitat von matthias schwalbe
Soo, na dann lies mal in aller Ruhe nochmal auf welche Frage Du dem Foristen Heimatloserlinker geantwortet hast- und zwar auf dieses Zitat hier: Moro: "Falsch, es wollten nicht alle rein,..."
Ach mein Schwälbchen, wenn Du dir doch blos den Ursprung dieser Diskussion angesehen hättest.

Aber so ist das mit Beamten, und mit denen besonders die schon auf der faulen Haut liegen. ( Bleistiftverletzung)

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Berg 28.11.2010, 22:52
557.

Zitat von heuss
Die SPD hatte seit jeher eine breit gefächerte Unterstützerszene. Als eine "Arbeiterpartei" ist sie vereinfachend bezeichnet worden, sie ist eine Volkspartei mit vielen Facetten bis hin zu den Seeheimern. Walter Scheel und Willy Brandt ......
Eine Politik wie in den Sechzigern? Das kann nicht Ihr Ernst sein. Inzwischen ist die Bundesrepublik eine völlig andere als damals. Das aber werden Ihre Kinder und Enkel schon selbst bemerken und ihre eigene, dazu passende Politik machen.

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h.brentano 29.11.2010, 10:33
558.

Zitat von Berg
Eine Politik wie in den Sechzigern? Das kann nicht Ihr Ernst sein. Inzwischen ist die Bundesrepublik eine völlig andere als damals. Das aber werden Ihre Kinder und Enkel schon selbst bemerken und ihre eigene, dazu passende Politik machen.
Ich habe das schon richtig verstanden, die Richtlinien der Politik sollten die Werte der Regierung Brandt/Scheel wieder beleben.

Für mich, als Rentner wäre das ganz gut, ich könnte dann kostenlos Zug fahren. Vom Zahnarzt habe ich vor kurzem eine Rechnung über 3289.- Euro erhalten, das wäre damals auch gratis gewesen.

Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat, das war die laxe Haltung gegenüber dem Osten. Die Ostverträge haben Deutsches Land verschenkt und der Außenminister Scheel hat so getan als wäre er der Weltenlenker, obwohl diese Rolle eher den Amerikanern zukam, die konnten aber wegen Vietnam nicht so wie sie wollten und Watergate hat die Schwäche der Schutzmacht nochmals betont.

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Hyäne 29.11.2010, 11:21
559.

Zitat von Janna
Natürlich hat die Zockerei auch mit der Agenda 2010 und jener Politik zu tun, die hinter diesen Reformen steckt!
Die Zockerei läuft schon länger. Sie ist nicht ausgelöst durch die Agenda. Die Agenda hat nur genau die falschen Schlüsse gezogen.

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