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Wie können die Krisen in Afrika gemeistert werden?

Seit Jahren wütete Kriege in Afrika, deren Auswirkungen auch das Leben im Frieden vergiften. Wie kann den Bürgerkriegen und Krisen in Afrika besser begegnet werden?

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onemanshow 23.04.2009, 12:01
1.

Zitat von sysop
20 Jahre wütete der Bürgerkrieg im Norden Ugandas - seine Auswirkungen vergiften auch das Leben im Frieden. Wie soll aus Kindersoldaten, Vergewaltigten, Waisen und Greisinnen eine Gesellschaft wachsen? Wie kann den Bürgerkriegen und Krisen in Afrika besser begegnet werden?
Ganz einfach: Indem man keine „Bürgerkriege und Krisen“ erzeugt umd am Köcheln hält, um nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“, ,wie seit Jahrhunderten von allen Kolonialmächten praktiziert, Ressourcen zum Vorzugspreis abzugreifen.

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Maddox 23.04.2009, 12:13
2.

Zitat von sysop
20 Jahre wütete der Bürgerkrieg im Norden Ugandas - seine Auswirkungen vergiften auch das Leben im Frieden. Wie soll aus Kindersoldaten, Vergewaltigten, Waisen und Greisinnen eine Gesellschaft wachsen? Wie kann den Bürgerkriegen und Krisen in Afrika besser begegnet werden?
Dazu sollten sich die Afrikaner äußern. Vielleicht in dem sie etwas gegen Korruption, Stammesdenken etc. unternehmen ?

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BillBrook 23.04.2009, 12:13
3.

Zitat von onemanshow
Ganz einfach: Indem man keine „Bürgerkriege und Krisen“ erzeugt umd am Köcheln hält, um nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“, ,wie seit Jahrhunderten von allen Kolonialmächten praktiziert, Ressourcen zum Vorzugspreis abzugreifen.
Da weigert sich wieder einer, Afrikaner hls selbständig handelnde Menschen zu sehen. Wie man so etwas gemeinhin nennt, dürfte klar sein.

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eulenspiegel 47 23.04.2009, 12:43
4. .

Zitat von onemanshow
Ganz einfach: Indem man keine „Bürgerkriege und Krisen“ erzeugt umd am Köcheln hält, um nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“, ,wie seit Jahrhunderten von allen Kolonialmächten praktiziert, Ressourcen zum Vorzugspreis abzugreifen.
Blah, blah, blah!
Immer das gleiche Geleier: Die Schwarzen sind klug und weise und werden nur von den gemeinen Weißen angestiftet sich Arme und Beine abzuhacken.

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onemanshow 23.04.2009, 13:14
5.

Zitat von BillBrook
Da weigert sich wieder einer, Afrikaner hls selbständig handelnde Menschen zu sehen. Wie man so etwas gemeinhin nennt, dürfte klar sein.
Zitat von eulenspiegel 47
Blah, blah, blah! Immer das gleiche Geleier: Die Schwarzen sind klug und weise und werden nur von den gemeinen Weißen angestiftet sich Arme und Beine abzuhacken.
Sehen Sie sich in der Lage, die Tatsachen, die in Artikeln wie diesem ...

„Kampf um Kongos Rohstoffe"

... geschildert werden, zu widerlegen ?

Was früher „Kolonialismus“ war, nennt man heute, Orwell würde im Grab rotieren, „freien Welthandel“. Geändert hat sich nicht viel. Korrupte lokale Eliten, Warlords und Milizen werden als Strohmänner gesteuert, die Bodenschätze abgegriffen, auf die Bevölkerung ist geschi...

Im Schnitt bleiben von den Erträgen 3% im Land, der Rest geht an die Multis. Und von diesen 3% zahlen die Länder (Ghana z.B.) noch den Kredit + Zinsen ab, den die Weltbank dem Land aufgezwungen hat, um, bitte anschnallen, die Erschließung ebenjener ghanaischen Goldvorkommen zu finanzieren.

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nonamebrand 23.04.2009, 13:22
6.

Zitat von sysop
20 Jahre wütete der Bürgerkrieg im Norden Ugandas - seine Auswirkungen vergiften auch das Leben im Frieden. Wie soll aus Kindersoldaten, Vergewaltigten, Waisen und Greisinnen eine Gesellschaft wachsen? Wie kann den Bürgerkriegen und Krisen in Afrika besser begegnet werden?
Zuerst wird Südafrika eine Federation auf der Grundlage der ehemaligen Homelands und einem zentralen, demokratischen Kern. Die Freiheiten wie Wohnortswechsel, Kapitaltransfer etc. bleiben erhalten. Wie in der EU.
Das sollte die Tribalisten ruhig stellen und ihnen auch ein Stück vom Kuchen geben.
SA, mit neuem Namen expandiert, Zimbawe wird aufgenommen und zerfällt in neue federalen Homelands wie Mashonaland oder Matabeleland und einem Kernbereich in dem ausschließlich das moderne "SA" Recht gilt . Dann kommt das nächste koloniale Gebilde.Usw. Usw.
Auf dieser Grundlage könnte Stammesdenken nur in den sogenannten Homelands existieren und auch an der Weiterentwicklung der jeweiligen Kultur arbeiten.
Die Politik des Kernbereichs könnte nur von Parteien die "Über-Tribalistisch" denken und handeln beeinflusst werden.
Ein Austritt aus dieser Federation hätte katastrophale Konsequenzen für das jeweilige "Homeland".
Die kolonial gezogenen Grenzen würden verschwinden und am Ende könnte eine "Federation of African States" stehen. Eine Federation mit einen modernen Kern, jedoch auch Platz für die Traditionen und Kulturen der verschiedenen Stämme.

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BillBrook 23.04.2009, 13:27
7.

Zitat von onemanshow
Sehen Sie sich in der Lage, die Tatsachen, die in Artikeln wie diesem ... ... geschildert.....
Die Frage war nicht nach dem Kongo, die Frage war nach "den Krisen und Bürgerkriegen Afrikas"
Ihre Taktik, ein Beispoiel zu verallgemeinern, ist mittlerweiole so schal wie abgeschmackt
Worum ging es dedenn beim Völkermord in Ruanda? Wer zwingt denn die Kongolesen, sich gegenseitig zu massakrieren?
Was hattte Somalia davon, dass sich der Westen dort seid dem Abzug der UNO-Truppen rausgehalten hatte?

Natürlich gibt es am Vorgehen des Westens jede menge Kritik anzumelden. Aber so zu tun, als ob Afrikaner gar nicht als Handelnde vorkommen, Ihnen also sogar noch den Status als Subjekte zu nehmen, das ist der blanke Rassismus.

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onemanshow 23.04.2009, 13:34
8.

Zitat von BillBrook
Die Frage war nicht nach dem Kongo, die Frage war nach "den Krisen und Bürgerkriegen Afrikas" Ihre Taktik, ein Beispoiel zu verallgemeinern, ist mittlerweiole so schal wie abgeschmackt Worum ging es dedenn beim ....
Ein untaugliches Ablenkungsmanöver, Bill. Den Kolonialismus im neuen Gewand beim Namen zu nennen ist kein Rassismus, sondern ein notwendiger Schritt. Nur die Benennung und Anerkennung der Tatsachen kann zu sinnvollen Lösungsansätzen führen. Zu verschleiern, daß die Ausbeutung ganzer Kontinente wie ehe und je weiterläuft, ist dagegen kontraprodutiv.

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BillBrook 23.04.2009, 13:41
9.

Zitat von onemanshow
Ein untaugliches Ablenkungsmanöver, Bill. Den Kolonialismus im neuen Gewand beim Namen zu nennen ist kein Rassismus, sondern ein notwendiger Schritt. Nur die Benennung und Anerkennung der Tatsachen kann zu sinnvollen Lösungsansätzen führen. Zu verschleiern, daß die Ausbeutung ganzer Kontinente wie ehe und je weiterläuft, ist dagegen kontraprodutiv.
Sie benennen ja keine Tatsachen. Es ist eben kein Benennen von tatsachen, sondern seren verschleiern, wenn Afrikaner als Handelnde nicht vorkommen. Sie erklären damit die Menschen eines ganzen Kontinents für primitiv und blöd. Wenn sich der Westen heute zurückzieht sind die Probleme eben nicht gelöst.

Und warum nehmen Sie eigentlich nicht zu den konkreten Beispielen Stellung, sondern bleiben jetzt plötzlich wieder ganz allgemein?

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