Forum: Politik
Wie kommt die SPD aus der Krise?

Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?

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pssst... 20.09.2009, 16:41
3940.

Zitat von Der demographische Viktor
Ich schätze, Ihre Verbitterung gegen die SPD rührt daher, dass Sie in der Zeit der Agenda 2010 arbeitslos waren und als erster persönlich von den neuen Regelungen betroffen waren. Ich schätze weiter, Sie sind heute noch arbeitslos, 4, 5 Jahre danach. Wenn das stimmt, würden Sie nach der alten Regelung, die vor der Agenda 2010 galt, heute nur noch Sozialhilfe bekommen und lägen damit unter Hartz-IV-Niveau liegen.
Lötzinn...wäre dem so würden Betroffene Arbeitslosenhilfe
erhalten, 57% vom letzten Nettolohn !

Denen wurden die Früchte ihrer Arbeit wenigstens teilweise erhalten, nicht wie heute HartzIV, das einer Existenzvernichtung entspricht.

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pssst... 20.09.2009, 16:44
3941.

Zitat von kodu
... wie die SPD mit dem zu erwartenden schlechten Wahlergebnis umgehen wird. Die aktuellen Blütenträume nach dem TV- Duell sind ja nicht subtanziell begründet, und die SPD wird somit wohl um die 25 % einlaufen. Entscheidend wird sein, ob die HARTZ4- Enteigner und Verräter der kleinen Leute an der Parteispitze, die Konsequenzen ziehen, und der Partei den Weg zurück zu deren sozialdemokratischen Prinzipien ermöglichen, oder ob es den Bonzen um Müntefering nochmal gelingt, die Wahlkatastrophe - wie bei den kürzlichen LTW - zumindest an der SPD- Basis, als großen Sieg zu verkaufen .
Richtig !
Die SPD wird rasiert werden.
Tag's darauf beginnt die Demontage der Gerontokraten.

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klauss53 20.09.2009, 16:47
3942. Es muß doch voran gehen!

Zitat von knut beck
(Wenn aber die SPD wider Erwarten den Gang ins Exil antreten müssen sollte, dann wird sie eine tolle Oppositionsarbeit machen und in vier Jahren wieder da sein, wo sie heute steht. Das garantiere ich.)
Heute steht sie vor dem Abgrund, in vier Jahren sollte sie doch wohl schon einen Schritt weiter sein.

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pssst... 20.09.2009, 16:50
3943.

Zitat von knut beck
Eins jedenfalls ist nach der vorangegangenen Diskussion überdeutlich klar geworden: Die ewig gestrige Hartz-IV-Kritik ist nicht das Zeichen, in dem die SPD ihre morgigen Triumphe feiern wird.
ganz bestimmt wird die SPD keine Triumphe mehr feiern.

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Günter Bodendörfer 20.09.2009, 16:52
3944.

Zitat von backtoblack
Oder natürlich Münte, der wohl tatsächlich meint, dass halb Deutschland auf dem Bau arbeitet und sein klare-Kante-Gequassel versteht.
Die vom Bau verstehen nur eines, der Herr ist mitverantwortlich für die Rentenkürzung durch die Rente mit 67 und das obwohl die allermeisten schon ab 50 arbeitslos sind und das auch bleiben.

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pssst... 20.09.2009, 16:53
3945.

Zitat von Ökopit
Nichtwählen ist keine Alternative! Und wer keine Partei findet, der er "guten Gewissens" seine Stimme geben kann, sollte sein Kreuz bei den kleinen (eigentlich chanchenlosen) Parteien machen! Wie wäre es denn, wenn wegen des Einzuges (mehrerer) kleiner Parteien in den nächsten Bundestag nicht nur "Schwarz-Gelb" oder "Rot-rot-grün" nicht mehr gehen, sondern auch ein "Weiter so" (angeblich "große" Koalition) nicht mehr geht? Wären dann unsere Politiker nicht endlich einmal gefordert? P.S.: "Ungültig" wählen (leerer Zettel) geht auch noch! Und + 10% ungültige Stimmen hätten sicher auch eine Wirkung!
Die Bedeutung von Wahlen ist, daß man eine Wahl denn hätte.
Wenn man keine Wahl hat, dann geht man nichtwählen.

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klauss53 20.09.2009, 17:01
3946.

Zitat von knut beck
Damit ich meinen Arbeitsplatz verliere, müsste die SPD schon unter 5 % sinken. Das ist aber nicht mehr als eine kindische Illusion linksradikaler Traumtänzer.
Bin zwar kein linker Traumtänzer empfehle aber: Abwarten, einfach nur abwarten!

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Paradoxin 20.09.2009, 17:05
3947.

Zitat von pssst...
Lassens mal die Wiedervereinigung aus dem Spiel, in der Betrachtung über HartzIV. Auslöser waren 5 Mio. Arbeitslose, die wollte Schröder (SPD) via Basta billigst in Arbeit bringen. Das hätte bestimmt geklappt, wenn er 5 Mio. Arbeitsplätze gleich mit geschaffen hätte. Hat er aber nicht. Nun haben wir : 3,5 Mio. Arbeitslose , Tendenz drastisch steigend 8,1 Mio. HartzIV Opfer , davon 2,5 Mio. Kinder in Armut 1,7 Mio. Zeitarbeitssklaven Dazu kann man nur sagen : neoliberal ist asozial !
Und nicht zu vergessen,die Zukunft unsere Kinder!
Mit Hartz IV ist da bestimmt keine drin.
Wie will man mit Sklavenarbeit eine Zukunft aufbauen...?
Lohn von dem man nicht leben kann,ist eine Zukunft mit vielen und hohen Risiken! Wer will da noch Kinder in die Welt setzten...?
Und wie soll man davon Leben wenn man in die Rente geht...?
Die Alterarmut ist auch mit Hartz IV vorprogramiert!
Darum weg mit Hartz IV und all den anderen asozialen Gesetzen,die nicht "für" sondern "gegen" das Volk gemacht worden sind!

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Machtbesessen 20.09.2009, 17:10
3948. Wahlvorfreude

Zitat von pssst...
ganz bestimmt wird die SPD keine Triumphe mehr feiern.
Ich freue mich auf den Wahlabend um 18 Uhr.

Ich denke so ganz anders wie Sie.

Wie unterschiedlich die Menschen doch sind.

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backtoblack 20.09.2009, 17:27
3949. Die vom Bau

Zitat von Günter Bodendörfer
Die vom Bau verstehen nur eines, der Herr ist mitverantwortlich für die Rentenkürzung durch die Rente mit 67 und das obwohl die allermeisten schon ab 50 arbeitslos sind und das auch bleiben.
Danke für diese pointierte Klarstellung.

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