Forum: Politik
Wie kommt die SPD aus der Krise?

Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?

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tweet4fun 20.09.2009, 18:46
3960. Na wie denn nun?

Zitat von pssst...
Meine persönliche Erfahrung als Nichtwähler ist, je höher der Anteil der Nichtwähler, je größer die Chance für kleine Parteien und Parteineugründungen. Seit ich nicht mehr wählen gehe (irgendwo um 1982 herum) bildeten sich die Grünen , Die Linke, die Piratenpartei. Wenn wir das in demokratische Mehrheiten umsetzen, so ist die demokratische Mehrheit Nichtwähler + Die Linke.
Ihre Position ist schon reichlich seltsam. Der erste Schritt der Teilnahme am demokratischen Prozess ist das Wählen! Wo kommt denn dann das "wir" in Ihrem letzten Satz her? Sie nehmen doch gar nicht daran teil! Sie schliessen sich doch seit 82 aus der Umsetzung in demokratische Mehrheiten aus!

Sich bequem zurückzusetzen im Sessel und dann als Nichtbeteiligter am demokratischen Prozess die politischen Ereignisse zu beurteilen, ist aus meiner Sicht pathetisch. Ignoranz führt doch auch zu grandiosen politischen Fehlentscheidungen, wie die Geschichte lehrt.

Wählengehen ist nicht nur ein Recht. Ich denke, es ist die Pflicht eines Jeden. Selbst wenn die Wahl schwer fällt!

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Der Pragmatist 20.09.2009, 18:53
3961. Auf ins 21. Jahrhundert

Zitat von sysop
Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?
Vielleicht sollte die SPD einmal aus dem 19.Jahrhundert ins 21. Jahrhundert wechseln. Mit den alten Methoden des Klasenkampfes und des Klassenneids kann sie eben heutzutage keinen Blumentopf mehr gewinnen. Dazu geht es dem Grossteil der Bevoelkerung zu gut und sie findet die Argumente der SPD eben recht albern und rueckstaendig.

Pragmatist

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knut beck 20.09.2009, 19:18
3962.

Zitat von Günter Bodendörfer
Das hätten sie gerne, die Herren Genossen, das Thema HartzIV still und heimlich unter den Tisch gekehrt nämlich. Wissen sie doch nur zu genau HartzIV bedeutet das Ende der SPD als Volkspartei.
Wie ich schon sagte, Hartz IV ist ein in linksradikalen Kreisen stark überschätztes Thema, das die Menschen in Deutschland nur am Rande interessiert. Die SPD hat im übrigen kein Bedürfnis, die Agenda-Reformen kleinzureden oder gar unter den Tisch zu kehren. Im Gegenteil: Mehr Menschen in Arbeit zu bringen, ist und bleibt das große Ziel der SPD.

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DiKi 20.09.2009, 19:26
3963. Wie kommt die SPD aus der Krise?

Zitat von knut beck
Wie ich schon sagte, Hartz IV ist ein in linksradikalen Kreisen stark überschätztes Thema, das die Menschen in Deutschland nur am Rande interessiert. Die SPD hat im übrigen kein Bedürfnis, die Agenda-Reformen kleinzureden oder gar unter den Tisch zu kehren. Im Gegenteil: Mehr Menschen in Arbeit zu bringen, ist und bleibt das große Ziel der SPD.
Genau,knut beck,die SPD wird die Agendapolitik in
der grossen Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen,
da kann sich Die Linke noch so sehr einen Sinneswandel
bei der SPD wünschen,unter Frank-Walter Steinmeier wird
die Schröder`sche Politik im Kern weiter Bestand haben,
wenn es für Schwarz-Gelb nicht zu einer Mehrheit
reicht!

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Machtbesessen 20.09.2009, 19:34
3964.

Zitat von pssst...
CDU irgendwo 32-35% Womit CDU/FDP/Grüne wahrscheinlich ist.
Sie sind der Erste der glaubt, dass die Grünen Kernkraftwerke bauen wollen.

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Knippi2006 20.09.2009, 19:36
3965.

Zitat von knut beck
Wie ich schon sagte, Hartz IV ist ein in linksradikalen Kreisen stark überschätztes Thema, das die Menschen in Deutschland nur am Rande interessiert. Die SPD hat im übrigen kein Bedürfnis, die Agenda-Reformen kleinzureden oder gar unter den Tisch zu kehren. Im Gegenteil: Mehr Menschen in Arbeit zu bringen, ist und bleibt das große Ziel der SPD.
Wie das geht hat sie ja gezeigt - knapp 1 Mio Vollzeitarbeitsplätze weg, dafür 2,5 Mio Niedriglohn, EEJ , 400€ und Zeitarbeitsjobs mehr, macht unter dem Strich 1,5 Mio Arbeitsplätze PLUS.
Die Qualität ist der SPD egal, Hauptsache die Statistik stimmt.

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pssst... 20.09.2009, 19:45
3966.

Zitat von tweet4fun
Ihre Position ist schon reichlich seltsam. Der erste Schritt der Teilnahme am demokratischen Prozess ist das Wählen! Wo kommt denn dann das "wir" in Ihrem letzten Satz her? Sie nehmen doch gar nicht daran teil! Sie schliessen sich doch seit 82 aus der Umsetzung in demokratische Mehrheiten aus! Sich bequem zurückzusetzen im Sessel und dann als Nichtbeteiligter am demokratischen Prozess die politischen Ereignisse zu beurteilen, ist aus meiner Sicht pathetisch. Ignoranz führt doch auch zu grandiosen politischen Fehlentscheidungen, wie die Geschichte lehrt. Wählengehen ist nicht nur ein Recht. Ich denke, es ist die Pflicht eines Jeden. Selbst wenn die Wahl schwer fällt!
Es gibt keine Wahlpflicht !

Aber vielleicht besser so: "die Friedhöfe sind voll, von
Menschen, die zu Lebzeiten glaubten sie seien unersetzlich."
Prof. Harald Lesch (Physiker).

Nichtwähler sind zutiefst demokratisch.
Wenn Wahlen Ausdruck der Demokratie sind, muß man die Wahl
haben.

Mir hat sich bislang noch keine Partei zur Wahl empfohlen.
Ergo liegt es an den Parteien und nicht am Nichtwähler !

"Wir" bezeichnet die Gesamtheit einer Gesellschaft, wozu auch immer Nichtwähler gehören.
Wen präferieren Sie denn , daß ich etwaig wählen sollte ?
Und bitte : warum ?

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pssst... 20.09.2009, 19:47
3967.

Zitat von Pragmatist
Vielleicht sollte die SPD einmal aus dem 19.Jahrhundert ins 21. Jahrhundert wechseln. Mit den alten Methoden des Klasenkampfes und des Klassenneids kann sie eben heutzutage keinen Blumentopf mehr gewinnen. Dazu geht es dem Grossteil der Bevoelkerung zu gut und sie findet die Argumente der SPD eben recht albern und rueckstaendig. Pragmatist
ca. 17 Mio. Menschen in diesem Land geht es eher nicht gut !
Zunehmend werden es gar mehr.

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pssst... 20.09.2009, 19:49
3968.

Zitat von knut beck
Wie ich schon sagte, Hartz IV ist ein in linksradikalen Kreisen stark überschätztes Thema, das die Menschen in Deutschland nur am Rande interessiert. Die SPD hat im übrigen kein Bedürfnis, die Agenda-Reformen kleinzureden oder gar unter den Tisch zu kehren. Im Gegenteil: Mehr Menschen in Arbeit zu bringen, ist und bleibt das große Ziel der SPD.
Das kann die SPD nur niemals erreichen, gell.
Denn Arbeitsplätze schafft die SPD nicht, sondern die
Nachfrage !

In dem die SPD die Menschen verarmt reduziert sie die Nachfrage. So entstehen schonmal keine Arbeitsplätze.

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pssst... 20.09.2009, 19:50
3969.

Zitat von DiKi
Genau,knut beck,die SPD wird die Agendapolitik in der grossen Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen, da kann sich Die Linke noch so sehr einen Sinneswandel bei der SPD wünschen,unter Frank-Walter Steinmeier wird die Schröder`sche Politik im Kern weiter Bestand haben, wenn es für Schwarz-Gelb nicht zu einer Mehrheit reicht!
schwarz-gelb-grün, dafür wird es immer reichen !
Die SPD hat schlicht keine Option.

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