Forum: Politik
Wie kommt die SPD aus der Krise?

Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?

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spiegeldich 16.08.2009, 12:30
680.

Zitat von knut beck
Erst nach der Wahl stellte sich heraus, wie dringend der Staatshaushalt auf zusätzliche Steuereinnahmen angewiesen war. Politiker dürfen sich auch einmal irren können. Das ist nicht schlimm, wenn sie die menschliche Größe besitzen, ihren Irrtum zuzugeben. Und das hat die SPD eindeutig getan. Wir wollen Politiker aus Fleisch und Blut, keine herzlosen Politikautomaten!
Sie sind so witzig!

knut beck: schon vergessen, dass die SPD zuvor in der Regierungsverantwortung war und die Zahlen bestens kannte??

Witzig, nur witzig, Ihre Argumente.

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knut beck 16.08.2009, 12:31
681.

Zitat von Mr.Marcus
In einem Punkt haben Sie Recht: Münte ist einer der Großen der SPD! Nur leider zeigt genau das die Unfähigkeit dieser Partei. Der einzig Wählbare der letzten Jahre war Clement und der wurde rausgeworfen. Ich kann nur hoffen das die Wähler nicht wieder auf diesen Schwachsinn reinfallen und die SPD dahin befördern wo sie hingehört: auf die Ersatzbank
Hallo Herr Marcus, Ihr zweiter Beitrag, und schon wieder kein Volltreffer! Clement wurde nicht rausgeworfen. Man hat sich getrennt, weil man zu unterschiedlichen Ansichten gekommen war. Was Müntefering angeht: Es ist nicht leicht, ein großer Vorsitzender der SPD zu sein, da die Geschichte der Sozialdemokratie mit übergroßen Vorsitzenden gesegnet ist: Bebel, Schumacher, Brandt, Beck (um hier nur einige zu nennen).

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friedrich_eckard 16.08.2009, 12:32
682.

Zitat von Klapperschlange
Ich habe die Alternative schon mal aufgezeigt in einem anderen Forum und die sieht so aus: Jeder gesunde Stützeempfänger hat wöchentlich 40 Stunden zu arbeiten für die Stütze! Nur so denken dann Viele daran sich um Arbeit zu kümmern, denn wenn sie eh´arbeiten müssen, ist eine besser bezahlte Arbeit Anreiz! Bitte nicht das Argument mit zuwenig Arbeitsplätze bringen, es müssen ja nicht richtig sinnvolle Arbeiten verrichtet werden!
Es gibt durchaus bekannte und anerkannte Möglichkeiten, sadistische Phantasien auszuleben - den Ausdruck "Perversion" verwende ich diesem Zusammenhang nur mit äusserster Zurückhaltung - und dass dies häufig nur gegen Bezahlung möglich ist, dürfte für einen hochverdienenden Leistungsträger kein wesentliches Hindernis bedeuten. Ein politisches Forum zum Ausleben solcher Phantasien zu benutzen halte ich allerdings für unangemessen.

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Keine Panik 16.08.2009, 12:35
683.

Zitat von demo68
Konsequenterweise müßten Sie dann für eine Abschaffung der Erststimme sein, schon wegen der Überhangmandate. Hier hatte das Bundesverfassungsgericht Änderung angemahnt.
Überhangmandate sind ein Systemfehler. Solange es wenige waren und sie sich ausglichen, war es kein großes Problem. Bei der anstehende BT-Wahl kann das allerdings anders sein, da der Union erbeblich mehr Direktmandate zugetraut werden. Das wäre dann wirklich nicht mehr im Sinne unserer Verfassung.

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mofateam 16.08.2009, 12:35
684. muahaha!

Zitat von knut beck
Da Sie offensichtlich das Kompetenzteam meinen (übrigens das einzige seiner Art, das wir in D haben), kann die Antwort nur lauten: weil Spekulanten und Glücksritter in der SPD noch nie etwas zu suchen hatten.
...ich wür mal eher sagen: Inkontinenzteam!

Abgesehen davon haben ja bloss die anderen mit systemischer Korruption zu tun. Ich sag nur Energiewirtschaft, Finanzwirtschaft, RiesterRührupSchröderClement, die Aufzählung läßt sich ewig fortsetzen...
Derartige Politik kannte man bisher eher von den C-Parteien und der FDP.

Solange es in der SPD in erster und zweiter Reihe soviele kleinbürgerliche Karrieregeier gibt, deren einziges Lebensziel es zu sein scheint, einmal am Katzentisch der Eliten zu sitzen, wird man keine vernünftige Politik für die Bürger erwarten dürfen. Wie immer stinkt der Fisch zuerst vom Kopf her.

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Schwencky 16.08.2009, 12:37
685.

Zitat von sysop
Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?
Gaqr nicht, weil die SPD einfach mal nichts kann.

Keine Persönlichkeiten, keine Idee und ein Wahlkampf den man schon vor 4 Jahren leid hatte.

Negativwahlkampf bringt nichts. Gerda stellte sich schon als Fehler heraus, aber den Fehler machen wir hoffentlich nicht noch ein zweites Mal. Ich persönlich finde es schon in Dusskussionen peinlich, wenn einem die Argumente ausgehen ud man sich daran macht seinen Gegenüber mit Halbwahrheiten, oder einfach völlig argumentationslos anzugreifen. Das zeigt mir nur Schwäche und ich denke dass geht anderen genauso. Münte und Steinmeier haben dies noch nicht begriffen.

Einzige Möglichkeit der SPD nicht völlig unter die Räder zu kommen, ist die nicht minder Minderbemittelte CSU, die sich aus einer guten Positionen mit aller Kraft selbstzerstören will. Anders kann man es wohl nicht deuten, dass man anfängt Ministerposten vor einer Wahl zu verschachern, seinen Koalitionspartner brüskiert und sich mit peinlichsten Wahlrogrammpunkten (Steuererleichterungen in der Krise) versucht zu schmücken. Die CDU sollte sich wirklich überlegen, ob sie sich diesen Fraktionsstatus noch ewig ansieht.

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Keine Panik 16.08.2009, 12:40
686.

Zitat von kdshp
Ich habe bei der letzten bundestagswahl noch SPD gewählt um eben CDU/FDP entgegen zu wirken denke aber das war ein fehler und ich hätte besser FDP gewählt. Dann häte sich links wieder orden könne uns hätte jetzt vieleicht ein chance.
Sie treiben den Teufel mit dem Beelzebub aus! Wie wäre es mit der Linkspartei, einfach aus Protest?

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Keine Panik 16.08.2009, 12:42
687.

Zitat von Mr.Marcus
Der einzig Wählbare der letzten Jahre war Clement und der wurde rausgeworfen.
Jetzt sagen Sie mir mal, was an Clement sozialdemokratisch ist. Ich habe noch nichts entdecken können.

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Adran 16.08.2009, 12:44
688.

Zitat von Bulgakow
Wenn man das alleine auf staatliche, gemeinschaftliche Aufgaben reduzieren würde, die bisher aus Steuergeldern bezahlt werden, dann hätte die Gesellschaft etwas davon. Dehnt man das auf private Unternehmen aus, dann bekommt die Sozialhilfe nicht mehr der Einzelbürger, sondern das Unternehmen. So ähnlich funktionieren andere sozialistische Systeme auch.
Die Endstufe des Thatcherismus/Reagonomics ist der Sozialismus..

Interessant auch die Begründung für solche Positionen von Klapperschlange und co: ALGII ist ein Mindestlohn.
Daher kann man sowas auch auf die Privatwirtschaft ausdehnen.

Der Marktliberale in mir sträupt sich bei der Vorstellung.
Sowas geht gegen jedes Ordoliberale/Ordnungspolitische Verständniss..

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punkorrekt 16.08.2009, 12:45
689. Stimmt

Zitat von Bulgakow
Wenn man das alleine auf staatliche, gemeinschaftliche Aufgaben reduzieren würde, die bisher aus Steuergeldern bezahlt werden, dann hätte die Gesellschaft etwas davon. Dehnt man das auf private Unternehmen aus, dann bekommt die Sozialhilfe nicht mehr der Einzelbürger, sondern das Unternehmen. So ähnlich funktionieren andere sozialistische Systeme auch.
Aber staatliche und der Gemainschaft dienliche Aufgaben gäbs ja genug.

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