Forum: Politik
Wie kommt die SPD aus der Krise?

Schlechte Umfragen, interne Kritik - kurz vor der Wahl steckt die SPD in einem Tief. Wie kommt sie wieder heraus?

Seite 72 von 429
arborea 16.08.2009, 14:02
710. Etikettenschwindel

Zitat von knut beck
Vergessen Sie bitte nicht, dass die SPD ein klares und scharfes soziales Profil hat, das sie von allen anderen Parteien deutlich unterscheidet.

Das S bei der SPD ist der gleiche Etikettenschwindel wie das C bei der anderen Volkspartei.

Beitrag melden
heuss 16.08.2009, 14:05
711.

Zitat von Wirbelwind-57
Ganz einfach: am 27.9. wird sich dieses Problem für diese Partei von ganz alleine gelöst haben! ... und wenn sie nicht ganz arg aufpasst und weiterhin diesen bäuerischen "Wahlkampf" betreibt, in dem sie nur auf unterster Schiene den Gegner - teilweise sehr persönlich - angreift, könnte sogar die 5 %-Hürde knapp werden.
Die "Rechts von Dschingis Khan" Fraktion hatte die SPD schon immer (seit 1868) für tot erklärt.

Tot gesagte leben länger.

Beitrag melden
AndreasP 16.08.2009, 14:09
712.

Zitat von spiegeldich
Aktuelles soziales Profil unter der Ägide O. Scholz (SPD) mit der Maxime: sozial ist alles, was Arbeit schafft?! Einen Menschen nach Aktenlage als behindert abstempeln. Sozial oder a-sozial: Ach so, danke für die Aufklärung. Die Diffamierung von A. Merkel ist als Witz zu betrachten und entsprang Münterferings Phantasie.
Liebe(r), spiegeldich, hast du mal überlegt, ob dich da nicht jemand ganz böse auf dem Arm nimmt ?

Beitrag melden
knut beck 16.08.2009, 14:14
713.

Zitat von arborea
Das S bei der SPD ist der gleiche Etikettenschwindel wie das C bei der anderen Volkspartei.
Ich habe es immer für eine schamlose Anmassung gehalten, dass sich die Union als "christlich" bezeichnet, so als hätten andere Parteien keinen oder einen geringeren Anspruch auf Christlichkeit. Mein Verständnis der ursprünglichen Botschaft Christi (und die ist ja wohl massgeblich für das Etikett "christlich"!) ist in Wahrheit nämlich nur mit einer sozialdemokratischen Politik zu verwirklichen, wie sie von der SPD gemacht wird. Alles andere ist Augenwischerei. Wer Jesus Christus sagt, muß auch SPD sagen!

Beitrag melden
Berlinjoey 16.08.2009, 14:15
714.

Zitat von Dr. Allesklar
Indem sie die Landtagswahlen in Thüringen und im Saarland gewinnt, bzw. die CDU aus der Regierung drängt. Dann weht plötzlich ein ganz anderer Wind und die prognostizierte knappe schwarz-gelbe Mehrheit ist endgültig futsch.
In Thüringen und im Saarland gewinnt die SPD nicht mal einen alten Blumentopf. Sie könnte gemeinsam mit den Kommunisten und den Grünen eine Wiederwahl der CDU-Ministerpräsidenten verhindern. Das nenne ich nicht, eine Wahl zu gewinnen.

Die dann folgenden Wochen und Monate einer chaotischen Regierungsbildung, dürfte jedem Beobachter ein solches Experiment endgültig verderben. Vermutlich wird es in beiden Ländern vorgezogen Neuwahlen geben, weil sich eine der drei Parteien schnell über den Tisch gezogen fühlen wird.

Danach werden die Wähler in beiden Ländern dieses Experiment wieder zu Grabe tragen. Im Rest der Republik wird man es mit Grausen beobachten.

Beitrag melden
Vorsignal 16.08.2009, 14:16
715.

Zitat von heuss
Die "Rechts von Dschingis Khan" Fraktion hatte die SPD schon immer (seit 1868) für tot erklärt. Tot gesagte leben länger.
Inzwischen muss man nichts mehr rechts von der SPD sein, um diese totzusagen.

Beitrag melden
maksim 16.08.2009, 14:17
716. Das wirklich interessante

wird jedoch sein, wie die SPD sich nach der historischen Wahlschlappe in ein paar Wochen bezüglich des schröderschen
Erbes verhalten wird.

Beitrag melden
knut beck 16.08.2009, 14:25
717.

Zitat von arborea
Das einzige, was wohl wahr sein dürfte: Münte fühlt sich jünger denn je- aber aus hormonellen und nicht aus parteipolitischen Gründen.
Lieber Forist arborea, das war jetzt eindeutig ein Schlag unter die Gürtellinie. Müntes erfülltes Liebesleben steht hier nämlich gar nicht zur Debatte.

Beitrag melden
Vorsignal 16.08.2009, 14:28
718.

Zitat von knut beck
Ich habe es immer für eine schamlose Anmassung gehalten, dass sich die Union als "christlich" bezeichnet, so als hätten andere Parteien keinen oder einen geringeren Anspruch auf Christlichkeit.
Solange Sie kein Problem damit haben wollen, dass die SPD genauso schamlo anmassend sich als "sozial" bezeichnet, sollten Sie mit solcg´her Kritik vorsichtig sein. Sie ist schlichtweg unglaubwürdig.

Zitat von knut beck
Mein Verständnis der ursprünglichen Botschaft Christi (und die ist ja wohl massgeblich für das Etikett "christlich"!) ist in Wahrheit nämlich nur mit einer sozialdemokratischen Politik zu verwirklichen, wie sie von der SPD gemacht wird. Alles andere ist Augenwischerei. Wer Jesus Christus sagt, muß auch SPD sagen!
Irrtum!

Jesus Christus hatte was gegen Heuchelei und Etike´ttenschwindel...

Beitrag melden
das_leben_ist_schön 16.08.2009, 14:30
719. persönliche Anfeindungen als Wahlkampfmittel

Hui,
mit der SPD stimmt irgendetwas nicht ! Ein Handlanger Schröders, wie Herr Müntefering, postuliert seiner Partei wieder zur Arbeiterpartei und beleidigt Mitglieder anderer Parteien auf unterstem Niveau.
Dieser Sozialabbauminister sollte bei sich mal an seine Nase fassen und das Umfragentief der SPD bei sich suchen. Nach dem kommenden Wahldesaster wird sich das Thema Müntefering erledigt haben !

ciao

Beitrag melden
Seite 72 von 429
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!