Forum: Politik
Wie säkular ist Deutschland?: Trennung von Staat und Kirche - wer's glaubt
DPA

In Deutschland gibt es zwar keine Staatskirche - die Bundesrepublik und die christlichen Kirchen sind dennoch eng miteinander verknüpft. Schwieriger wird es, wenn es um die islamische Religion geht.

Seite 4 von 34
Ronald Dae 22.04.2019, 22:38
30. Ach, übrigens ...

Man könnte das Privileg mit dem christlichen Unterricht mal komplett abschaffen. So käme dann gar kein verklärender Glaube mehr in die Klassenzimmer.

Beitrag melden
ichliebeeuchdochalle 22.04.2019, 22:39
31.

Zitat von svenk2409
1. Gerade die Vermittlung christlicher Werte schaden sicherlich nicht! 2. Ja islamische Glaubensgemeinschaften sollten Steuern erheben dürfen 3. da muss ich einfach sagen, wir sind ein durch Jahrtausende christlich geprägtes Land,
1. Die "christlichen" Werte sind nicht originär von Christen, sie sind von Christen abgekupferte Werte, die es lange Zeit vor den Christen gab.

2. Nein, Vereinsbeiträge nennt sich das

3. Ja, das ist schlimm ... daß das 1.800 Jahre gedauert hat, bis der Verstand über Hokuspokus gesiegt hat.

Beitrag melden
widower+2 22.04.2019, 22:40
32. Immer das gleiche Scheinargument

Zitat von kurtganz
Religion, Kirche, alles bullshit von ein paar Hinterwäldlern. Schreibt sich prima an einem arbeitsfreien Tag, der der christlichen Prägung dieses unseres Vaterlands zu verdanken ist. Warum wart ihr heute nicht arbeiten und am vergangenen Freitag auch nicht, und warum geht ihr am Donnerstag vor Pfingsten nicht arbeiten und am Montag nach Pfingsten auch nicht? Und am 25. und 26. Dezember? Und wie steht es überhaupt mit dem Sonntag ("Tag des Herrn"), auch so eine religiöse Einrichtung? Wieso lasst ihr euch von ein paar alten Männern (Bischöfe...) die Steigerung des Bruttosozialprodukts verbieten? Ich meine ja nur, wenn schon, denn schon!
Wenn Betriebe wegen gesetzlicher Feiertage welchen Hintergrunds auch immer geschlossen sind, ist für viele gar nicht so einfach, mal eben zur Arbeit zu gehen.

Pfingstmontag, 2. Weihnachtstag und selbst der Karfreitag sind in vielen "christlich geprägten" Ländern übrigens keine gesetzlichen Feiertage. Der Karfreitag ist zum Beispiel in den eher katholisch geprägten Ländern Spanien, Italien und Polen gar kein Feiertag. Der Pfingstmontag teilweise auch nicht.

Es handelt sich also um völlig willkürliche Festlegungen. Uruguay als auch eher katholisches Land kommt übrigens inzwischen ganz ohne religiöse Feiertage aus.

Beitrag melden
rosinenzuechterin 22.04.2019, 22:42
33. Deutschland wählt meist religiös

Ich verstehe die Aufregung nicht. Mir treibt das Treiben der Kirchen in Deutschland zwar auch die Galle hoch, aber der Wähler hat das so gewollt und wiederholt legitimiert: Seit 2005 ist das aus der Bundestagswahl als stärkste politische Kraft hervorgangene Bündnis eins aus zwei religiösen Parteien. Davor war das von 1976 bis 1998 auch durchgehend der Fall, wie auch von 1949 bis 1969. Das zu ändern wäre leicht, wir werden schließlich spätestens alle 4 Jahre danach gefragt.

Beitrag melden
ichliebeeuchdochalle 22.04.2019, 22:42
34.

Zitat von mina2010
Zwei Kirchen, deren Mitglieder etwa 40 Millionen ausmachen, dürfen die ehtisch-Moralischen Werte für die restlichen 40 Millionen vorgeben.
Andere Sichtweise: Die christlichen Werte sind abgekupfert, sie waren schon lange vor den Christen da. Insofern ist das zu 90% identisch. Christlich ist nur, daß da ein paar Leute auf die Idee gekommen sind, Angst dazu zu mischen, um die anderen in Schach zu halten. Das kann weg, nein, MUß weg.

Beitrag melden
Afro-Mzungu 22.04.2019, 22:44
35. Abwägung...

Wenn schon eine stärkere Trennung nicht so schnell umsetzbar sein sollte - solange es keine breiten Beifallsbekundungen von Christen bei Anschlägen / Unfällen auf Moscheen, aber breite Beifallsbekundungen von Muslimen bei Anschlägen / Unfällen auf Kirchen gibt, solange bekennende Christen bekennende Nichtchristen und offensichtliche Anhänger des Judentums in Ruhe lassen, bekennende Muslime aber bekennende Nichtmuslime als unwert und Hunde bezeichnen und offensichtlichen Anhängern des Judentums die Kippa vom Kopf und die Faust ins Gesicht schlagen, ja, solange ziehe ich vorerst das Christentum dem Islam in meiner Gesellschaft grundsätzlich vor.

Beitrag melden
ichliebeeuchdochalle 22.04.2019, 22:47
36.

Zitat von Sonia
1. Religion, welche auch immer, muss Privatsache sein und hat weder in unseren Kindergärten, Schulen u. öffentlichen Einrichtungen etwas zu suchen. 2. Künert hat völlig recht, zumal die Mehrheit in unserem Land das ohnehin auch an diesem freien Tag tut.
1. Was machen wir mit den muslimischen Kindern und Jugendlichen, die ja gerade aus den Klauen der Religion weg sollen und in der Schule den Islam "erlernen" sollen?

2. Wo war der ach so tolle Kevin, als es um die Frage nach der Partei-Vorsitzenden ging. Er hätte ja aufs Tapet bringen können, daß er niemanden wählt, der wie Nahles Religion über die Verfassung stellt.

Beitrag melden
CK74 22.04.2019, 22:49
37. Demokratie leben!

Es ist eine Frage von Anstand, Moral und sozialer Intelligenz in wie weit man dieses Thema diskutieren möchte. Ebenso sollte man kulturelle Aspekte nicht unbeachtet lassen. Mich persönlich überrascht aber wieviele intolerante Menschen Themen diskutieren, die sie auf Grund ihrer toleranten Haltung gar nicht beeinflussen sollten. Christliche Werte haben meines Wissens in Deutschland schon lange niemandem mehr geschadet oder Leid zugefügt. Ich spreche nicht von fehlgeleiteten Menschen, welche unter dem Deckmantel der Kirche ihre Süchte ausleben. Man sollte auf Grund von Unwissen nicht Urteilen.

Beitrag melden
Orthoklas 22.04.2019, 22:49
38. Valerie Höhne?

Wenn dieses Thema von Frau Höhne bearbeitet wird, ist das Ergebnis von vornherein klar. Da hätte auch gleich Frau Stokowski schreiben können. Die antichristliche Polemik des Spiegels wird immer deutlicher.

Beitrag melden
davyjones 22.04.2019, 22:50
39.

Zitat von wurzelpurzel
Ist spontan wegen der Temperaturen schon im Sommerloch angekommen, daß das Thema zur Zeit immer wieder aufgerollt wird oder sollen einfach nur die radikalextremistischen Atheisten mit übermäßig viel Tagesfreizeit beschäftigt werden, damit ihr Bullshit gebündelt werden kann und sie mit ihren Kommentaren nicht andere so viel nerven?
Die "radikalextremistischen Atheisten" nutzen die österliche Freizeit um ihre Meinung kundzutun, während die brave Christenheit den Einlassungen des Kirchenpersonals lauscht. So hat jeder seinen Spaß.
Und wenn alles gut geht, müssen die Mitglieder der jeweiligen Sekten demnächst allein für ihre Bespaßung aufkommen.

Beitrag melden
Seite 4 von 34
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!