Forum: Politik
Wie soll der Staat Steuersenkungen finanzieren?

Die neuen Steuersenkungen belasten die Haushalte - Experten fordern die Streichung von Subventionen, viel wird auf Pump finanziert: Woher soll der Staat das Geld nehmen?

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1. Oktober 05.12.2009, 13:10
1.

Gar nicht! Es sollten gar keine Steuern gesenkt werden, bevor die Staatsfinanzen nicht geordnet sind.

Die Landkreise und Kommunen sind doch jetzt schon am Ende. Das grosse Geld wird bei Bund und Länder "rausgehauen". Und dann auch noch von Steuersenkungen reden! Pervers!

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Palmstroem 05.12.2009, 13:44
2. Der Staat kassiert ohnehin zuviel

Zitat von 1. Oktober
Gar nicht! Es sollten gar keine Steuern gesenkt werden, bevor die Staatsfinanzen nicht geordnet sind. Die Landkreise und Kommunen sind doch jetzt schon am Ende. Das grosse Geld wird bei Bund und Länder "rausgehauen". Und dann auch noch von Steuersenkungen reden! Pervers!
Die Länder sind für den Einzug der Steuern verantwortlich. Solange rund 100 Milliarden wegen fehlender Steuerprüfungen durch die Binsen gehen, haben die Länder den allerwenigsten Grund zu jammern. Erst mal die Steuern kassieren, die bereits gelten und nicht immer die Ehrlichen weiter belasten. Und dann wären da noch 300 Milliarden aus der Schwarzarbeit.

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esa 05.12.2009, 16:08
3. Ganz einfach

Auf die FDP Steuergeschenke verzichten.

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dsoul 05.12.2009, 16:08
4. Man kann sich schon sicher sein

Man kann sich jetzt schon sicher sein, dass die Streichung von Subventionen, primär die normalsterblichen Arbeitnehmer belastet. Da ist diese Regierung eine absolut verlässliche Größe.

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Iwan Denissowitsch 05.12.2009, 16:12
5.

Zitat von Palmstroem
Die Länder sind für den Einzug der Steuern verantwortlich.
Das ist nicht korrekt. Mir ist der Fall einer Stadt in Hessen bekannt, die offensichtlich nicht mal in der Lage ist, Steuerbescheide an Firmen zu verschicken. Entsprechende Firmen vor Ort wundern sich (natürlich nicht öffentlichtlich), warum ihnen die Steuerbescheide nicht zugeschickt werden.

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supercruiser71 05.12.2009, 16:16
6.

Zitat von sysop
Die neuen Steuersenkungen belasten die Haushalte - Experten fordern die Streichung von Subventionen, viel wird auf Pump finanziert: Woher soll der Staat das Geld nehmen?
Beim Lesen des Spiegelartikels ist mir aufgefallen, daß offensichtlich eine Nicht- bzw. Niedrigbesteuerung bereits als Subvention (eigentlich eine aktive Zahlung des Staates) aufgefaßt wird. Was für eine Unverschämtheit, aber schließlich braucht der Staat das Kleingeld, was er vorher per Steuer gestohlen hat, damit polittreue Lobbyisten und soziale Randgruppen gedüngt, alimentiert, abhängig gemacht und für spätere Politaktivitäten herangezüchtet werden können. Es zeigt sich hier wieder das Grundwesen dieses Staates.

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printi 05.12.2009, 16:17
7. Ministerberater fordern Subventionskahlschlag!

Zitat von sysop
Die neuen Steuersenkungen belasten die Haushalte - Experten fordern die Streichung von Subventionen, viel wird auf Pump finanziert: Woher soll der Staat das Geld nehmen?
Alle Jahre wieder-ach so,es ist ja Weihnachten!

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Ernst Robert 05.12.2009, 16:19
8. Finanzamt

Zitat von Iwan Denissowitsch
Das ist nicht korrekt. Mir ist der Fall einer Stadt in Hessen bekannt, die offensichtlich nicht mal in der Lage ist, Steuerbescheide an Firmen zu verschicken. Entsprechende Firmen vor Ort wundern sich (natürlich nicht öffentlichtlich), warum ihnen die Steuerbescheide nicht zugeschickt werden.
Das ist dann wohl keine Stadt, sondern ein Finanzamt, und die sind föderal organisiert. Warum auch immer.

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Stefanie Bach 05.12.2009, 16:20
9.

Zitat von 1. Oktober
Gar nicht! Es sollten gar keine Steuern gesenkt werden, bevor die Staatsfinanzen nicht geordnet sind. Die Landkreise und Kommunen sind doch jetzt schon am Ende. Das grosse Geld wird bei Bund und Länder "rausgehauen". Und dann auch noch von Steuersenkungen reden! Pervers!
Es ist doch der Trick dieser Politik, dass der Staat heruntergewirtschaftet werden soll, damit er anschließend als Sozialstaat abgeschafft und hinsichtlich seiner Filet-Stücke privatisiert werden kann.

Die Wähler haben allerdings diese destruktive Politik mehrheitlich gewollt. Sie wollten nicht, was geboten gewesen wäre: Soziales Konjunkturprogramm statt Not und Realitätsverlust

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