Forum: Politik
Wiedervereinigung: Platzeck kritisiert westdeutsche "Anschlusshaltung"

Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.

Seite 1 von 13
harrybr 29.08.2010, 09:49
1. Umzug sofort

Zitat von sysop
Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.
einverstanden. Den Rest mag er mit denen diskutieren die noch wissen : Nicht alle waren bei der Gestapo....

Beitrag melden
Regulisssima 29.08.2010, 10:01
2. Dünne Bretter

Würde er doch nur schweigen ! Aber nein, dieser Ritter Ohnefurcht redet unaufhörlich weiter, obwohl er nichts zu sagen hat.
Nun, was soll man anders von einem erwarten, der in seinem Leben nur klägliche Misserfolge zu verbuchen hat, ein echter Loser.

Beitrag melden
derlabbecker 29.08.2010, 10:08
3. OK, da der Mann mit dem Westen..

... so viele Probleme hat kann ich ja ab diesem Monat meine Zahlungen für den Soli einstellen, oder?
Er soll sich mal überlegen was er sagt. Ohne unsere Kohle hätte der immer noch zusammenfallende Häuser, Brücken und Strassen, und ein Eisenbahnnetz mit dem Stand von 1945.
Das wie passt ihm nicht, aber die Kohle hat er gerne genommen. Klar, kann ich jetzt alles gut sagen, nachdem der Westen mir mein Land saniert und die Bürgersteige vergoldet hat!

Beitrag melden
semper fi 29.08.2010, 10:18
4. -

Zitat von sysop
Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.
Ich habe das Komplettinterview im E-Spiegel gelesen und konnte dabei nur den Kopf schütteln. Der Mann ist wirklich nicht von dieser Welt.
Besonders lustig finde ich, dass Platzeck für sich selbst einen Abgang ala Koch oder von Beust ausschliesst. Ja, wundert das jemand? Platzeck kann doch nix ausser Parteipolitik und Hand aufhalten.

Beitrag melden
Lebesque 29.08.2010, 10:20
5. Endlich sagt da auch mal ein Politiker was zu ...

Das haben wir vor 20 Jahren als junge Westdeutsche auch kritisiert. Die Vereinigung kam uns eher vor, wie eine Annektion der DDR. Vor allem, weil sich die Regierung Kohl den westdeutschen Industriebossen gebeugt und die ganze ostdeutsche Industrie platt gemacht hat, die doch auf einem hohen Qualitätsniveau war und gute Absatzmärkte in Osteuropa hatte.

Tut mir leid liebe Ostdeutsche! Wir im Westen bedauern das auch. Wir hatten halt eine korrupte Regierung damals. Und einer der damals mit an der Schrauben gedreht hat ist heute noch dabei.

Beitrag melden
solarfighter 29.08.2010, 10:29
6. Das Umzugefasel kann er sich sparen

Zitat von sysop
Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.
Es war ein Anschluss, daher darf man auch eine "Anschlusshaltung" haben. Was hat denn die DDR als Mitgift in die "Wiedervereinigung" gebracht? Eine "Rundumversorgungshaltung", das Ampelmänchen und Rotkäppchensekt. Etwas dünn, um von einer Vereinigung unter gleichberechtigten Partnern zu sprechen.

Das Umzugefasel kann er sich sparen. Es hilft den Ost-Ländern wenig, wenn in Berlin noch mehr Milliarden versenkt werden.

Beitrag melden
adam68161 29.08.2010, 10:35
7. die alte Lamentierhaltung

bricht da wieder bei unseren ostdeutschen Brüdern und Schwestern durch."wir sind die Underdogs". Dass Berlin inzwischen eine reine Retortenumgebung ist - 80% Migranten, hohe Arbeitslosigkeit, grösster Subventionsempfänger, vornehm als Transferleistungen kaschiert.Dazwischen Reichstag, Bundeskanzler und Ministerien, also durchweg Leute die Geld bringen, für Vergnügen sorgen, aber auch auf Kosten der anderen Bundesländer - das wird schnell vergessen.
Platzeck - vergessen Sie's nicht!

Beitrag melden
nichtwaehler_007 29.08.2010, 10:51
8. Anschluss

Zitat von sysop
Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.
Platzeck hat vollkommen Recht. Der Propagandabegriff "Wiedervereinigung" ist vollkommen irreführend. Erstens kann nicht "wiedervereinigt" werden, was es vorher so nie gegeben hat, und zweitens hatte das Procedere nichts mit vereinigen zu tun, sondern war ein klassischer Fall von "Anschluss".

Und: auch der Komplettumzug der Regierungsbehörden nach Berlin ist überfällig.

Beitrag melden
Parzival v. d. Dräuen 29.08.2010, 11:03
9. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.

Zitat von sysop
Die Einheit hält er zwar für eine "große Leistung", doch mit ihrem Ablauf ist Matthias Platzeck nicht einverstanden. Im SPIEGEL übt der SPD-Politiker Kritik an der westdeutschen "Anschlusshaltung" - und fordert einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin.
Wenn man sieht, wie Frau Merkel die CDU immer weiter nach links drückt, ist noch die Frage, wer wem angeschlossen wurde. Ob nun die letzten Beamten Berlin ziehen, dürfte nicht sonderlich von Bedeutung sein, da weiterhin große Teile des Haushalts auf Pump bestritten werden. Die paar Milliarden weniger, die nach einem endgültigen Umzug nach Berlin eingespart werden, machen das auch nicht mehr wett.

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!