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WikiLeaks-Informant Bradley Manning: Keine Gnade für den Whistleblower
DPA

Hartes Urteil gegen den WikiLeaks-Informanten Bradley Manning: In nahezu allen Anklagepunkten hat eine Militärrichterin den 25-Jährigen für schuldig befunden. Nur den Vorwurf der Unterstützung des Feindes ließ sie nicht gelten - damit setzt sie ein Signal.

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einForist 30.07.2013, 23:58
1. Ja

Ed Snowden, schau bloß sehr genau hin, und komm nicht auf die blöde Idee, nach Hause zu gehen. Und lass ab und zu was von Dir hören, damit wir wissen, dass du noch lebst und es Dir gut geht. Und versuch, nach Venuzuela oder Bolivien zu.kommen. Die haben da echte Demokratien installiert und nkcht das, was die USA und ihre Vasallenstaaten darunter verstehen. Auch wir Deutschen haben so eine US Demokratie, als ihr Vasallenstaat. Egal, was man wählt, es ändert sich nichts. Da seid ihr mit eurem Obama so auf die Nase gefallen, wie wir es noch werden, wenn wir nicht aufwachen. Also vergiss die EU, die brauch noch ein paar Jahre, um klar zu werden.

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Unno 31.07.2013, 00:17
2. auch ich habe hingeschaut

und musste feststellen, dieses Urteil ist fatal für mein Rechtsempfinden. Free Manning. (Eigentlich gehören meiner Meinung nach, diese Personen eingesperrt, die einen Krieg unter falschen Verdächtigungen starteten.)

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mtop 31.07.2013, 00:20
3. traurig

das Leben des jungen ist vorbei. Ob 50 oder 80 Jahre Haft. Dabei sollte man ihn als Held Feiern. Passiert warscheinlich in 100 Jahren, wenn die Menschen glauben sie Leben nun in einer besseren Welt. - so wie wir es nur zu oft tun.

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saddamatus 31.07.2013, 00:21
4. Doch!

Er hat den Feind unterstützt. Die Öffentlichkeit nämlich.
Einer der letzten, die sich nicht der -vom Papst angesprochenen- Kultur der Gefühllosigkeit nicht unterworfen hat.
Die Weichen sind gestellt. Snowden wird der letzte der Aufrechten gewesen sein.

Und was Snowden noch erzählen könnte, wird man auch nicht mehr erfahren. Der Deal mit Russland und Putin ist wohl auch schon in trockenen Tüchern.
Das erkennt man daran, dass die Zuständigen bereits wieder die Traute für ihre dreisten Lügen haben.

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nojoe 31.07.2013, 00:27
5. Jeder Mensch hat die Wahl

Es hätte auch noch andere Wege gegeben, Angelegenheiten wie den Helikopterangriff auf Zivilisten anzuprangern, als hunderttausende Geheimdokumente für jedermann lesbar ins Internet zu stellen.
Und noch etwas: die ständige Verwendung von Euphemismen in dieser Angelegenheit ist mir unheimlich suspekt. Die "Der Zweck heiligt die Mittel"-Mentalität, die sich bei dieser Sache unter Mannings zahlreichen Verteidigern offenbart, gehört einfach nicht in eine Demokratie. Wenn dieses Gedankengut sich bereits ausgebreitet hat, dann kann die Demokratie auch nicht mehr durch Veröffentlichung sensibler Daten im Internet gerettet werden.
Und da ist noch etwas: Mannings Biografie liest sich wie die typische eines Mannes, der keine Ideale hat und einfach nur mit seinem Arbeitgeber abrechnen wollte.

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anubis1981 31.07.2013, 00:29
6. Fehlurteil

Dies ist kein Urteil nach Recht und Gesetz und noch weniger nach Gerechtigkeit.
Dies ist ein rein politisches Urteil und die Richterin hat eindeutig klar gemacht, dass sie als Militärrichterin nicht unabhängig, sondern nur nach dem Mund ihres Präsidenten Urteile spricht.
Wie kann eine Regierung überhaupt einen Mann verurteilen der genau das tut, was sie selbst von ihren Bürgern im zivilen verlangt, "Wer ein Verbrechen sie soll es anzeigen".
Nur bei wem zeigt man ein Verbrechen an wenn die Stelle zu der man berichten soll, die Stelle ist die, die Verbrechen verübt oder duldet.

Manning hätte in allen Punkten frei gesprochen werden sollen und eine Medalie bekommen müssen, wenn es nach Gerechtigkeit ginge.
Aber es geht nicht nach Gerechtigkeit, nicht einmal nach dem Willen des Volkes, sondern nach dem Willen der Regierung.

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spyro 31.07.2013, 00:33
7. So sehen also heutige Helden aus

Ich bin ihm dankbar für das was er getan hat. Hoffentlich steht er das alles irgendwie durch und findet trotz alles noch Freude am Leben. Er hat getan, was er für richtig hielt.

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commonsense2 31.07.2013, 00:40
8. Whistleblower Bradley ein Zwerg zwischen Maennern

er hatte sicher einen sicheren, gut bezahlten Job, es ging ihm zu wohl, da musste er Verrat ueben, um mehr Spannung in den Alltag zu bringen oder was waren seine Beweggruende.
Gutmenschlichkeit sollte er jenen ueberlassen, die dafuer bezahlt werden.

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dunnhaupt 31.07.2013, 00:41
9. Es geht nicht um politische Korrektheit sondern um Recht

Hier liegt der Unterschied zwischen Manning und Assange. Die USA hat bis heute keine Klage gegen Assange erhoben, geschweige denn seine Auslieferung gefordert, denn er hat die von Manning entwendeten Daten lediglich publiziert. Assange log lediglich, dass er ein Todesurteil befürchte, um Asyl in der ecuarianischen Boitschaft zu erlangen, obwohl er von den USA rechtlich gar nichts zu befürchten hat. Snowden benutzte die gleiche Lüge bei seinem Versuch, russisches Asyl zu erlangen.

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