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WikiLeaks-Informant Bradley Manning: Keine Gnade für den Whistleblower
DPA

Hartes Urteil gegen den WikiLeaks-Informanten Bradley Manning: In nahezu allen Anklagepunkten hat eine Militärrichterin den 25-Jährigen für schuldig befunden. Nur den Vorwurf der Unterstützung des Feindes ließ sie nicht gelten - damit setzt sie ein Signal.

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Spiegelleserin57 31.07.2013, 07:51
50. das wahre Gesicht der U.S.A.

hier zeigt sich das wahre Gesicht des Landes das unsere Regierung als Verbündete und Freunde bezeichnet!
Es stellt sich die Frage was in diesem Land Freiheit und Menschenrechte wirklich bedeuten. Wenn man auf Zivilisten schießt, sind das Menschenrechte?
Wer das publik macht wird verurteilt....
Ein Land das bei anderen Ländern sofort den Zeigestock hebt und zurechtweist und die Menschenrechte anprangert...
Ich bin gespannt was die EU-Staaten dazu sagen...wahrscheinlich gar nichts....es sind ja die Freunde!
Ich glaube diese Fakten bedürfen keines Kommentars!

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mr1978 31.07.2013, 07:53
51.

Zitat von Claudia_D
War was anderes zu erwarten? Militärrichter?!? Snowden kein Asyl in den ach so "demokratischen" und "freiheitlich-rechtlichen" EU-Staaten, da alle kuschen. Ein Armutszeugnis. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.
nein, nichts anderes erwartet. Schließlich sind es alles Straftaten, die Manning (und auch Snowdwn) unzweifgelhaft begangen haben. Wenn ich jemanden von hinten niederschieße, bleibt das eine Straftat. Egal aus welch hehren motiven es geschah.

Und so auch bei Manning:
Herausgabe geheimer Dokumente an externe Verwerter = Geheimnisverrat
Zugriff auf Dateien, die für seinen Zugriff eigentlich gesperrt waren = Hacken
Verstoß gegen die Dienstvorschriften zur Geheimhaltung und und und.

Sollen die USA jetzt Femengerichte einführen? Wo per Volksabstimmung entschieden wird, ob jemand schuldig ist oder nicht?
Manche haben echt krude Ansichten zum Thema Rechtsstaat

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demorgan 31.07.2013, 08:01
52. Der Mann war Soldat

Als Soldat hat er militärische Geheimnisse gleich welcher Art zu wahren. Dies hat er so unterschrieben. Wenn er die Welt retten oder Verschwörungen aufdecken will, hätte er Sozialarbeiter oder Journalist werden sollen. Absolut gerechtfertigtes Urteil!

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hoimar 31.07.2013, 08:01
53. War klar (...)

Die US Administration scheint sich der Textzeile: "Home of the brave and the free" nur sehr vage zu erinnern.
Nach dem derzeitigen Verhalten würden Woodward und Bernstein noch immer einsitzen.
Da kann man mal sehen, das "Demokratie" auch in den USA ein dünnes Tuch ist, darunter verbergen sich Machtinteressen, das Kapital und vieles anderes.
Snowdon wird sich überlegen müssen, ob er nicht am Ural seine Jagdhütte bezieht (...)

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phaeno 31.07.2013, 08:03
54. Zum Vergleich

Die US-Söldner der Blackwaterbande, mdie vom Hubschrauber aus in Bagdad Zivilisten ermordeten, wurden von den USA unter eine Amnstie gestellt. Manning, der dieses Vewrbrechen und einige weitere öffentlich gemacht hat, wird gefoltert und dann auch noch "guilty" gesprochen. Was für ein Hohn auf jede demokratische Gesinnung. Parallel dazu die Berichte über die Einschränkung der Pressefreiheit und die Bespitzelungsaffaire. Da weiss man wieder, was ein Friedensnobelpreis wert ist. Da weiss man wieder, was ein lupenreiner Demokrat so alles beschert.

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Worldwatch 31.07.2013, 08:04
55. Damit war zu rechnen

Gleichwohl zeigt das "Exempelstatuturteil" auch die gestiegene Angst der US-Fuehrung vor weiteren Informationsfreiheitsvorkaempfern.

Der mutige Bradley Manning wird fuer lange Zeit fuer seinen Freiheits-, insb. Informationsfreiheits-, wie Gerechtigkeitssinn und seine Gewissensverantwortungsbereitschaft in Gefaengnissen dieser Macht schmoren muessen.
So war, ist und bleibt wohl "Macht". Und nun klarer, auch eine solche, die staendig in schwulstigen Volksreden und intern. Showauftritten von "Freiheit" daherfabuliert, und aber, dass ist nun klarer denn je, nur die 'Freiheit' meint, schon seine eigenen, wie auch aller anderen Staaten Buerger, ganz nach Willkuerbelieben, auszuhorchen und informationell abzumelken.
Und dies auch noch in der Verlogenheit, der -z.Bsp.- Ex-DDR-Stasi, diese identische Willkuer zum Unrechtsstaats-Vorwurf zu machen.

Welch bigotte "Wertegemeinschaft" herrscht, dort wie hier, wirklich?

Das Manning nun hundertausende, wenn nicht gar millionen von Menschen hinter sich weiss, die seinen Mut und seine Entschlossenheit zur Freiheitsverteidigung wie Gewissensentscheidung feiern, muss ihm Trost sein.
Und, die Macht, in USA wie anderenorts, in der -ach so- freiheitlich-demokratisch-souveraenen "Wertegemeinschaft", kann und darf sich nicht mehr sicher sein, wie ihr eigenes, sich selbst "frei" definierendes" Personal zu den, stets inhaltsloseren, Freiheitsbeteuerungen der -dazu immer volksferneren- Burghofstaat-Maechtigen verhalten wird.

Vor Manning waren es andere (Informations-)Freiheitsvorkaempfer, mit Gewissen, nach ihm wartet schon ein anderer Prominenter, mit ebengleich drohenden Gerichtsschicksal und Zwangslebensverlauf.
Und, so bleibt zu hoffen, werden es zukuenftig noch mehr moderne, zeitgemaesse, und wirkliche 'Werte' verteidigende Freiheitskaempfer.

Mit der an den Tag gelegten Bigotterie, auch in D., laesst sich ein neuer Unrechts- wie Terrorstaat nicht verhindern, wohl aber, bei stets groessen Freiheitsrudimentierern in der "Elite", erneut ermoeglichen.

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quila 31.07.2013, 08:06
56. Welcher Staat...

Zitat von Claudia_D
War was anderes zu erwarten? Militärrichter?!? Snowden kein Asyl in den ach so "demokratischen" und "freiheitlich-rechtlichen" EU-Staaten, da alle kuschen. Ein Armutszeugnis. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.
Welcher Staat würde einen - vermutlichen - Geheimnisverrat nicht sanktionieren? Im Übrigen macht das einen "demokratischen" und "freiheitlich-rechtlichen", um mit Ihren Worten zu schreiben, Staat aus, dass er faire (davon gehe ich aus) Gerichtsverfahren garantiert (Wer es in diesem Falle besser weiß, möge mich korrigieren). Und Ihr Zitat sollte vielleicht besser lauten: "Ich kann gar nicht soviel denken, wie ich reden möchte."...

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freiemeinungbo 31.07.2013, 08:10
57. Urteil war gnädig

Und er wusste, dass er gegen Gesetze verstieß. Er wollte den Ruhm und cool sein.

Und als Arbeitnehmer erst recht. Er hätte es anzeigen können. Tat es aber nicht. Selbst Schuld.

Ich hoffe, dass er lebenslänglich bekommt. Würde dass nicht geahndet, endet alles in Anarchie.

Außerdem war der Schaden immens und ob am Ende verdeckte Mitarbeiter nicht entführt oder getötet wurden ist unklar weil sowas weiß der dämliche Egoist und Hedonist Assange nicht.

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Kottan 31.07.2013, 08:11
58. Rechtsstaat? Total!

Welche Strafe haben denn die Soldaten erhalten, die im Wikileaks-Video unbewaffnete Zivilisten aus der Luft beschossen und getötet haben? 140 Jahre Knast? Gar keine Strafe! Das Verbrechen besteht nämlich nicht darin, dass es begangen, sondern dass es öffentlich gemacht wurde.

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ChristianWild 31.07.2013, 08:11
59. Vermutlich

Vermutlich hätten 99 % der Amerikaner die Todesstrafe ausgesprochen.
Aber das Gericht hat ihn NUR zu 140 Jahre verurteilt. Welch menschenfreundliches Urteil und das Glück zu haben im Gefängnis zu verrotten. Es lebe Amerika und seine barbarischen Demokratie.

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