Forum: Politik
Wilde Ehe im Schloss Bellevue: CSU-Politiker empfiehlt Gauck Hochzeit
dapd

Seit zwölf Jahren sind Joachim Gauck und Daniela Schadt ein Paar - ohne Trauschein. Der Präsidentschaftskandidat lebt zwar getrennt von seiner Ehefrau, geschieden ist er aber nicht. Das sorgt für Unmut: CSU-Familienpolitiker Norbert Geis fordert Gauck auf, seine Lebensverhältnisse zu ordnen.

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tatsache2011 24.02.2012, 17:11
320. Üble Nachrede ?

Zitat von kasemattenbär
.... der üblen Nachrede, und um das beurteilen zu können, dafür brauche ich nicht einmal einen Anwalt, sondern das habe ich selber bis zum Examen studiert.
Dann prüfen Sie doch Ihren eigenen Satz, ob es üble Nachrede ist.
"Herr Gauck sollte die Pensions- und Rentenkasse nicht als Unterhaltsverpflichteten für seine Ehefrau missbrauchen."

Was unterstellen Sie da? Bitte erläutern Sie.

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terra-x1968 24.02.2012, 17:15
321.

Zitat von kasemattenbär
Sie schreiben in einem Forum zum Thema "Wilde Ehe in Schloss Bellevue" mit und bezichtigen andere, die das ebenfalls tun, des Voyeurismus? Sie sollten nicht so leichtfertig von sich auf andere schließen.
von der ehe zu dritt haben sie in einem ähnlichen forum auch geschrieben. aber ich habe noch nicht mitbekommen, daß frau gauck auch in das schloss bellevue einzieht. differenzieren sie bitte!

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pro-te-us 24.02.2012, 17:18
322. Ohne weitere Worte!

Zitat von bert.hagels
Anfangs schien mir Ihr verschwurbelter Stil ja ganz interessant, mittlerweile aber glaube ich, dass er Ihnen primär dazu dient, auf Argumente nicht eingehen zu müssen.
Langsam wird es nicht nur „geschmack- und stillos“, sondern – was weitaus schlimmer ist - inhaltsleer, was Ihre Argumente in der Sache betrifft.
Zitat von bert.hagels
Kaskaden von Bildungsschutt sollen die schlichte Tatsache vernebeln, dass Sie Gauck in Haftung nehmen wollen für die Verfehlungen Wulffs.
„Gauck in Haftung nehmen für ...“, wenn das Ihr tatsächliches Textverständnis gewesen sein sollte, dann wird es höchste Zeit, die Diskussion hier zu beenden, die ohnehin nur noch persönliche Diffamierungen und Unterstellungen zum Inhalt hat!
Möge es Gauck gelingen, uns allen ein guter Präsident zu sein, ohne am Ende nicht doch noch über den Boulevard mit den „fragwürdigen Methoden der Recherchen“ einer inzwischen Meinung diktierenden BILD-Zeitung getrieben zu werden!
Es wird alles schon seinen Gang gehen!
Adieu!

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WHO23 24.02.2012, 18:46
323. 111

Zitat von tatsache2011
Dann prüfen Sie doch Ihren eigenen Satz, ob es üble Nachrede ist. "Herr Gauck sollte die Pensions- und Rentenkasse nicht als Unterhaltsverpflichteten für seine Ehefrau missbrauchen." Was unterstellen Sie da? Bitte erläutern Sie.
Das kann er nicht erläutern.
Weil es egal ist, ob Herr Gauck verheiratet ist oder nicht.
Nur für Herrn Gauck nicht, er muss teilen.
Der Forist ist einfach nicht mit den Gesetzen vertraut.

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trebsleg 24.02.2012, 18:53
324. Tiefer Griff

Zitat von kasemattenbär
Sie schreiben in einem Forum zum Thema "Wilde Ehe in Schloss Bellevue" mit und bezichtigen andere, die das ebenfalls tun, des Voyeurismus? Sie sollten nicht so leichtfertig von sich auf andere schließen.
Da haben Sie aber tief in die dialektische Trickkiste gegriffen! Um Unanständiges - wie z.B. unziemliche Spekulationen über private Verhältnisse - zu kritisieren, muss man nicht selbst unanständig sein; es genügt, die Schweinigeleien zur Kenntnis zu nehmen.

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Ulfgard 24.02.2012, 18:59
325. ...

Zitat von sysop
Seit zwölf Jahren sind Joachim Gauck und Daniela Schadt ein Paar - ohne Trauschein. Der Präsidentschaftskandidat lebt zwar getrennt von seiner Ehefrau, geschieden ist er aber nicht. Das sorgt für Unmut: CSU-Familienpolitiker Norbert Geis fordert Gauck auf, seine Lebensverhältnisse zu ordnen.
was für eine verdrehte Moral.
Auf der einen Seite für gleichgeschlechtliche Ehen
eintreten, und auf der anderen Seite wollen,
das der neue BP heiratet.
Wo steht denn geschrieben , das der BP verheiratet sein
muss. Was wäre, wenn er Single wäre.

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kasemattenbär 24.02.2012, 20:06
326.

Zitat von tatsache2011
Dann prüfen Sie doch Ihren eigenen Satz, ob es üble Nachrede ist. "Herr Gauck sollte die Pensions- und Rentenkasse nicht als Unterhaltsverpflichteten für seine Ehefrau missbrauchen." Was unterstellen Sie da? Bitte erläutern Sie.
Die vielfältigen Fragen fangen nicht erst damit an, ob Gauck´s Ehefrau im Scheidungsfall überhaupt unterhaltsberechtigt wäre, weil sie eventuell über ein eigenes Einkommen oder einen eigenen Rentenanspruch verfügt.
Es ist nicht einmal bekannt, ob Frau Gauck schon im Falle einer sofortigen Scheidung vor zwanzig Jahren außer vielleicht einem Rentenausgleich nach dem damaligen Anwartschaften ihres Mannes von einem Gericht überhaupt Unterhalt zugesprochen worden wäre.
Und wenn, würde der sich nach seinem damaligen Einkommen und nicht nach dem heutigen richten.
Trotzdem wird Herrn Gauck jedoch seit nunmehr 21 Jahren vom Arbeitgeber bzw. Pensionskasse u.a. anstandslos der Familienzuschlag gem. §§ 39 ff. BBesG überwiesen, weil er auf dem Papier nun einmal nach wie vor verheiratet ist.
Allein dadurch kommt in 21 Jahren schon ein fünfstelliger Mehrbetrag zusammen.
Bei geschiedenen Ehegatten hätte dieser Zuschlag aber nur dann gezahlt werden müssen, wenn für Herrn Gauck tatsächlich eine Unterhaltsverpflichtung gegenüber seiner Ex-Ehefrau bestand.
Das muss nach dem derzeitigen Kenntnisstand aber offen bleiben

Zudem dürfte die derzeitige Beamtenpension des Herrn Gauck ein Vielfaches des Anspruchs betragen, den er noch 1991 hatte, auch davon profitiert seine Frau unmittelbar.
Das mindeste, was von Herrn Gauck daher verlangt werden kann, ist unbedingte Offenheit, inwiefern seine Papierehe für seinen öffentlichen Arbeitgeber oder die Pensionskasse eine Mehrbelastung bedeutet und in der Vergangenheit bedeutet hat.
So einfach kann man das nach der Affäre Wulff also nicht mehr als Privatsache wegwischen, die niemanden etwas angeht.

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bert.hagels 24.02.2012, 20:45
327. Verherter Meeresgott ...

Zitat von pro-te-us
Adieu!
Nun seien Sie mal nicht gleich beleidigt. Bisher haben sie wortreich Ihre Abscheu über den Umgang des "verhetzenden Boulevards", also der BILD, mit Herrn Wulff dargetan und gefordert, Herr Gauck müsse nun auch mit den nämlichen Mitteln traktiert werden.

Dann haben andere Foristen und ich Ihnen einige Argumente dafür geliefert, dass das ein unbilliges Verlangen sei, weil

a) Wulff sich zur Imagepflege selbst des "verhetzenden Boulvards" bedient hat, solange es ihm passte;

b) Wulffs Verfehlungen keine Erfindung von BILD waren;

c) diese Verfehlungen von anderen, seriöseren Publikationsorganen als BILD weiter recherchiert wurden;

d) Wulffs Verfehlungen sich schließlich als so gravierend erwiesen, dass die StA sich geezwungen sah einzuschreiten;

e) Gauck mit diesen Vorgängen gar nichts zu tun hat;

f) Gauck sich ohnehin gegenwärtig einer (berechtigten) öffentlichen Examinierung seiner politischen Ansichten unterziehen muss;

g) das Privatleben eines Politikers für die Öffentlichkeit anständigerweise tabu sein sollte, solange es keine Anhaltspunkte für Verfehlungen in der Amtsausübung bietet.

Auf all diese Einwände haben Sie mit findigen Windungen und Wendungen weniger geantwortet, als vielmehr vorbei laviert, um Ihr Ostinato vom "verhetzenden Boulvard" zu reiterieren. Vielleicht unterziehen Sie sich jetzt ja einmal der Mühe, die Argumente zu widerlegen.

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Juro vom Koselbruch 25.02.2012, 09:43
328. Staat und Individuum

Zitat von kasemattenbär
Die vielfältigen Fragen fangen nicht erst damit an, ob Gauck´s Ehefrau im Scheidungsfall überhaupt unterhaltsberechtigt wäre, weil sie eventuell über ein eigenes Einkommen oder einen eigenen Rentenanspruch verfügt.
Diese Vielfalt geht uns nichts an. Die Gaucks schulden niemandem Rechenschaft. Man muss nicht mit seinem Familienleben kokettieren wie Wulff.

Zitat von kasemattenbär
Es ist nicht ... bekannt, ob Frau Gauck schon im Falle einer sofortigen Scheidung ... außer vielleicht einem Rentenausgleich nach dem damaligen Anwartschaften ihres Mannes von einem Gericht überhaupt Unterhalt zugesprochen worden wäre.
Privatsache!

Zitat von kasemattenbär
...wird Herrn Gauck jedoch seit nunmehr 21 Jahren vom Arbeitgeber bzw. Pensionskasse u.a. anstandslos der Familienzuschlag ... überwiesen, weil er auf dem Papier nun einmal nach wie vor verheiratet ist. Allein dadurch kommt in 21 Jahren schon ein fünfstelliger Mehrbetrag zusammen. Bei geschiedenen Ehegatten hätte dieser Zuschlag aber nur dann gezahlt werden müssen, wenn für Herrn Gauck tatsächlich eine Unterhaltsverpflichtung gegenüber seiner Ex-Ehefrau bestand.
Zur Vielfalt Ihrer Fragen eine einfache Antwort: All das ist Privatsache der Gaucks!

Zitat von kasemattenbär
dürfte die derzeitige Beamtenpension des Herrn Gauck ein Vielfaches des Anspruchs betragen, den er noch 1991 hatte, auch davon profitiert seine Frau unmittelbar. Das mindeste, was von Herrn Gauck daher verlangt werden kann, ist unbedingte Offenheit, inwiefern seine Papierehe für seinen öffentlichen Arbeitgeber oder die Pensionskasse eine Mehrbelastung bedeutet und in der Vergangenheit bedeutet hat.
Ihre Beiträge lassen die Aussage vermuten, die Gaucks hätten Klarheit zu schaffen. Sie sollten sich an sich doch bitte scheiden lassen, weil sie im Grunde unrechtmäßige Bezüge bekämen.

Wenn auch "subcutan" dargelegt, ist das m.E. ziemlich dreist. Sehen Sie es wie der Gesetzgeber:
Die Ehe ist für den Gesetzgeber unantastbar, die Beziehung zwischen den Menschen auch. Wie Menschen ihre Ehe oder Beziehungen gestalten, unter welchen Bedingungen auch immer evtl. sogar „nur“ noch auf dem Papier aufrechterhalten, ist einzig deren Sache. Leben sie in Trennung, kann ihnen noch lange nicht „vorgeschrieben“ werden, die Scheidung einzureichen. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass dieses nur scheinbare Pipifaxthema solchen Anklang findet. Es geht um das Verhältnis Staat und Individuum.

Zitat von kasemattenbär
So einfach kann man das nach der Affäre Wulff also nicht mehr als Privatsache wegwischen, die niemanden etwas angeht.
Hätte Wulff kaum anders formuliert, weil der wohl bis heute ein ähnlich unpassendes Amts“verständnis“ pflegt. Jedoch waren seien Sachen keine Privatsachen. Es hat da keine Statusänderung gegeben.

Er hat sein Familienleben in epischer Breite vom Boulevard ausbreiten und öffentlich gemacht und seine Verfehlungen beziehen sich nicht auf sein Privatleben, sondern auf sein Amt, gemäß dem er erstens die Wahrheit sagen muss vor dem Landtag und zweitens wie jeder Beamte auf Geschenke ab 10 € verzichten muss. Es geht also um Rechtsverhältnisse und nicht um Gaucks Beziehungsfragen.

Worauf Antworten nötig sind, die alle etwas angehen, dass sind die Fragen nach seinem Ehrensold, der auf Grund seiner Verfehlungen nicht gezahlt werden sollte. Dass ist tatsächlich nicht mehr Privatsache.

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tatsache2011 25.02.2012, 11:44
329. Üble Nachrede ?

Zitat von kasemattenbär
Die vielfältigen Fragen fangen nicht erst damit an, ob .....
Sie haben nicht die Frage beantwortet. Sie weichen aus.
Es ging um üble Nachrede in Ihrem eigenen Satz.

"Herr Gauck sollte die Pensions- und Rentenkasse nicht ... missbrauchen."

Ist Ihr Satz üble Nachrede?

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