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Windräder vs. Atomkraftwerke: Seehofer geht auf Abstand
DPA

Horst Seehofer besteht auf gewaltigen Abständen zwischen Windrädern und Wohnhäusern - und erschwert so den Ausbau des Netzes. Eine Anfrage der SPD zeigt nun: Bei Kernkraftwerken waren die Bayern mit dem Abstand nicht so streng.

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rolarndt 08.07.2014, 09:03
10. Bayern abhängen

Die Bayern wollen keine Überlandleitungen, keine Windräder, keine Solardächer. Kernkraftwerke natürlich auch nicht und schon gar kein Endlager. Man sollte sie halt vom Stromnetz abkoppeln, damit sie da landen wo sie hingehören: In der Steinzeit.

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gaaps 08.07.2014, 09:03
11. Andere Zeiten

Diese Auswertung ist einfach nur dämlich, unabhängig von Seehofer. Die AKWs in Bayern wurden zu einer Zeit geplant und gebaut, als Seehofer noch selbst Plakate geklebt hat und die SPD im NRW auch an den atomaren Energiesegen glaubte.

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mabrueck 08.07.2014, 09:05
12. 0,05 Prozent der Landesfläche

Sinn der Sache ist, dass man vielleicht mit etwas weniger Rendite für den Windparkbetreiber auch etwas kleinere Windräder bauen kann. Je höher, desto besser, aber die Energiewende gelingt auch mit kleineren Windparks zu 100m Höhe. Aber warum soll man auch Kompromisse eingehen?

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Hermes75 08.07.2014, 09:06
13.

Zitat von sysop
Horst Seehofer besteht auf gewaltigen Abständen zwischen Windrädern und Wohnhäusern - und erschwert so den Ausbau des Netzes. Eine Anfrage der SPD zeigt nun: Bei Kernkraftwerken waren die Bayern mit dem Abstand nicht so streng.
Kühltürme und Schornsteine passen auch viel besser in die bayrische Landschaft.
BTW wann wird endlich in Bayern nach einem Atommüllendlager gesucht?

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HansMaiser 08.07.2014, 09:08
14. Zusammenhang?

Und wo soll nun der Zusammenhang sein? Selbst wenn die Gesetze und Regelungen damals anders getroffen wurden sehe ich keinen Grund das heute genauso zu machen. Wir fuhren doch auch nicht wieder die Promillegrenze von 1,5 ein nur weil das in den Sechzigern auch üblich war. Zumal die Leute einfach nicht neben einem Windpark wohnen wollen. So wie bei uns die Leute die Stromtrasse "Ultranet" nicht wollen. Ich hab gelesen, dass die ersten Bagger von Amprion die diese Monster von Umspannwerk bauen wollen, abgefackelt wurden. Eine Halle die 300m lang und 100m breit sein wird und alles mit Elektrosmog verseucht. Und das 20 Meter von einer Wohnsiedlung entfernt.

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antonwitt 08.07.2014, 09:08
15. Gaaaanz

einfach - kein Strom über Stromtrassen nach Bayern. Dann produzieren die Bayern eben ihren eigenen Strom in Hamsterrädern. Der Windstrom bleibt dann in Norddeutschland und entsprechend energiehungrige Unternehmen ziehen ins dünn besiedelte Norddeutschland. Bayern kümmern sich dann wieder mehr um Landwirtschaft und Touristik - warum nicht? Früher war der Freistaat doch auch hauptsächlich Agrarland mit Folklore.....

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msdelphin 08.07.2014, 09:09
16. Eigentlich ist es doch egal was die Bayern machen!

Da Bayern niemals zu einem Gebiet mit relativ hohen Windgeschwindigkeiten gehören wird, ist dort sowieso nicht mit hohen Windenergieerträgen zu rechnen (wie z.B. in Norddeutschland). Es gibt nur wenige Plätze (vielleicht Bayerischer Wald), wo große/hohe Windkraftanlagen sinnvoll aufgestellt werden können. Also werden eher kleine Anlagen aufgestellt. (Anmerkung: Und dann kann man die vielleicht durch Repowering durch Grosse anschliessend ersetzen.) Bayern ist also völlig unbedeutend und wenn sie keine Stromerzeuger mehr haben, müssen sie ihn eben importieren.
Warum ich trotzdem die Befürworter für Windenergie und kleinere Mindestabstände unterstütze hat mehr mit der Politik zu tun. Die Wirtschaft darf keine Gelegenheit mehr haben ihre Interessen auf Kosten der Bürger/Allgemeinheit durchzusetzen. Das Gesülze, dass die Wirtschaft dann abwandert ist soetwas von verbraucht und wird auch nicht umgesetzt. Deutschland mit seiner Infrastruktur und Bildungsstruktur ist viel zu wichtig als Wirtschaftsstandort, als das die Industrie abwandern wird. Klar: Die Produktion wurde viel ins Ausland verschoben. Aber dafür sind zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze nachgewachsen und die wandern nicht so schnell ab.

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günter1934 08.07.2014, 09:09
17.

Zitat von sysop
Horst Seehofer besteht auf gewaltigen Abständen zwischen Windrädern und Wohnhäusern - und erschwert so den Ausbau des Netzes. Eine Anfrage der SPD zeigt nun: Bei Kernkraftwerken waren die Bayern mit dem Abstand nicht so streng.
Wenn ein Kernkraftwerk havariert, ist es ziemlich egal, ob man 100 Meter oder 5 Kilometer entfernt wohnt.
Ansonsten ist es als Nachbar immer noch angenehmer als eine Zementfabrik.
Wohnhäuser dagegen, in deren Nähe Windräder gebaut werden, werden unverkäuflich.
Die Besitzer werden kalt enteignet.

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birnstein 08.07.2014, 09:09
18. Spannend

Hm. Keine Windräder und keine Hochspannungsleitungen? Dann gibt es eben keinen Strom. Mal sehen, wie lange das gut geht.

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BellSouth 08.07.2014, 09:09
19. Sinnvoll!

Als absoluter Befürworter von Windräder und jeglicher anderer regenerativer Energie, ist diese Vorgabe sehr sinnvoll! Damit wird die Rumdokterei wo und wie was das aufstellen von Windräder betrifft sinnvoll geregelt und zig Bürgerbegehren würden unter dem Tisch fallen! Anstatt endlich in eine richtige und auch sinnvolle Richtung zu gehen wäre dieses ein vernünftiger Ansatz! Aber bitte lasst diese dusseligen Vergleiche mit Atomkraftwerken; denn das war gestern und wir sollten uns mit der Zukunft beschäftigen! Wenn Kritik, dann bitte in Richtung Klimakillerin Hannelore Kraft und Co.!!!! Wer bei diesen Wetterkapriolen noch immer nicht kapiert, dass die Braunkohle Zerstörer von Eigeheimen und die Zukunft unserer Kinder ist, der begreift nie etwas! Oder er hat bei Eon und Co. bereits einen Job in Aussicht!

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