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Winterkrieg in Syrien: Volk zwischen den Fronten
REUTERS

Gewalt, Hunger und ein harter Winter bedrohen neun Millionen Syrer, sie brauchen laut Uno dringend Hilfe, ein Ende des Elends ist nicht in Sicht. Im Bürgerkrieg bekämpfen sich inzwischen drei Parteien: Regime, Rebellen und die Truppen der Islamisten.

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topodoro 24.12.2013, 12:35
30. Wollen Sie wirklich sagen...

Zitat von adal_
Was hat es in Libyen gebracht? Immerhin das Ende der Schlächterei und Massenvertreibung. In Syrien ist die Lage komplizierter, u.a. deshalb, weil die Djihadisten jahrelang Zeit bekommen haben, radikalisierte Anhänger zu rekrutieren.
Wollen Sie wirklich sagen, es gehe den Menschen in Libyen heute besser als vor der Bomardierung der "Freunde Libyens" und ihrer massiven Unterstützung der radikalen Islamisten ?

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buntemische 24.12.2013, 12:41
31. Die Mär vom Allmächtigen...

[Quot] Der Diktator hat sich mit der freiwilligen Vergabe der chemischen Waffen sozusagen freigekauft und kann nun machen, was er will. Was mit dem syrischen Volk passieren wird, ist zweitrangig. Zuerst von einem Diktator unterdruckt, dann verfolgt und verjagt, gerät zwischen den Fronten und wird von beiden Seiten brutal vernichtet. [Quot]

Es ist immer wieder erstaunlich, wie offenkundige Propaganda von Einigen geschluckt und wiedergekäut wird, obwohl selbst ohne Hintergrundwissen klar sein dürfte, dass die Mär von dem allmächtigen Diktator schon allein aus praktischen Erwägungen so nicht funktionieren kann! Wie soll er denn sein (!) Volk so völlig isoliert, gegen den Willen der Volksmassen und auch der ganzen Welt im Würge-Griff halten? Überlegen Sie doch bitte auch einmal, wer da eigentlich gegen wen kämpft! Gut, es sind Zivilisten "zwischen den Fronten". Also Syrer und Syrerinnen, die weder wehrpflichtig sind und deshalb nicht in den Reihen der SAA gegen bewaffnete Milizen kämpfen noch zu den Waffen greifen, welche bekanntermaßen fleißig insbesondere aus Saudi-Arabien, Katar, Libyen über die Türkei und Jordanien ins Land gepumpt werden. Ohne diese Waffen wäre der Krieg schon lange beendet und man könnte miteinander verhandelt, so wie in anderen Ländern auch, Syrien bildet hier doch keine Ausnahme! So lange Zivilbevölkerung und staatliche Institutionen jedoch durch Milizen angegriffen und auffallend systematisch zerstört werden, bleibt der SAA gar nichts anderes übrig, als hiergegen vorzugehen. Warum auch sollten sich die Kräfte der Regierungsarmee gerade von solchen "Aufständischen" abknallen lassen, die ihre Waffen insbesondere aus Saudi-Arabien und dem Katar beziehen? Und jetzt kommt die eigentlich spannende Frage, welche in der Propaganda-Mär immer wieder ausgeklammert wird: Warum zahlen gerade auch diese Golf-Monarchien Billionen-Beträge für Waffen, Sold, medizinische Behandlung von "Aufständischen"? Zum Teil müssen sie diese auch noch aus anderen Ländern rekrutieren und mühsam heran karren! Schließlich sind der FSA schon seit Monaten die Kämpfer ausgegangen und ihr Anführer, Herr Ildress ist ja nun auch in den Katar geflohen. Es gibt de facto also keine FSA mehr. Noch einmal: Wie kann es sein, dass diese absolutistisch-islamistischen Monarchien Milliarden-Beträge ausgeben, um angeblich einem anderen Volk das zu ermöglichen, was sie ihrem eigenen mühevoll und natürlich mit Waffengewalt, Gefängnisstrafen und Geheimpolizei verwehren!! Es gibt hier ganz sicher eine komplexe Interessenlage - nur eine Antwort ist völlig unplausibel, und zwar genau jene, die SPON Schafen und anderen Wiederkäuern immer wieder erfolgreich verkaufen kann, wie wir an dem oben zitierten Kommentar erkennen können.

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lebenslang 24.12.2013, 12:47
32. war richtig

Zitat von topodoro
Wollen Sie wirklich sagen, es gehe den Menschen in Libyen heute besser als vor der Bomardierung der "Freunde Libyens" und ihrer massiven Unterstützung der radikalen Islamisten ?
zumindest ist der weg den sie weg jagen wollten.

er wurde erfolgreich mit hilfe des westens aus dem amt gejagt.

zu dem zeitpunkt des eingreifens des westens war dieses eingreifen richtig, ob es sich zufünftig in bezug auf die interessen der lybischen bevölkerung und den interessen des westens als richtig erweisen wird muss sich zeigen.

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topodoro 24.12.2013, 12:51
33. Kein vernünftiger Mensch...

Zitat von wekru
So, so. Man darf also Wohngebiete bombardieren weil nach Lesart mancher hier sich Rebellen hinter Zivilisten verstecken und diese als Schutzschilde benutzen. Komische Wahrnehmung der Situation. Wer verkriecht sich denn hinter seinen Waffensystemen und beschießt die Wohngebiete aus sicherer Entfernung, egal wer da gerade ist? Würden sich Assads Truppen ehrenhaft Mann gegen Mann mit gleicher Bewaffnung stellen - wegen mir auch in der Badehose und nur mit einer Keule - wären diese Banditen bereits im ersten Monat aus dem Land gejagt worden und all das Leid hätte es nie gegeben. Nur brutal und feige kann sich das Regime behaupten, mit der Konsequenz, dass die Angegriffenen nicht minder moralfrei entgegnen.

Kein vernünftiger Mensch bleibt nur eine Minute länger in einem Gebiet, das von den internationalen Islamistischen FSA"Aktivisten" besetzt wurde !

Woher kommen denn die Flüchtlinge ?
Und nur ca. 10 % der Syrer sympathesieren mit diesen Islamisten.

Die Islamisten und ihre internationalen Helfer haben den Krieg nach Aleppo gebracht, das haben Sie wohl vergessen.

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mendhosi 24.12.2013, 12:56
34. Irgendwie sind alle dran schuld

Unglaublich!! Wie naiv kann man durch die welt gehen. Wurde das libyenprinzip nicht verstanden mit aufgehetzten und bewaffneten halbaffen und massiven krieg des weltterroristen nr 1.Die ölquellen dort werden von privatsöldnern der jeweiligen firma bewacht und für laue gestohlen. Soläuft das mit dem imperialfaschismus. Diese heuchelei ist unerträglich besonders von den vasallen des imperiums.Hier die wort eines weltbekannten bankiers in einen film- viel krieg, viel blut, viel geld. Dieses geschmeis bestimmen auch heute noch das unglück in dieser welt und nicht rußland oder china!!!!!
PS. der name des bankiers ist zu erraten

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tjivi 24.12.2013, 13:02
35. @topodoro: schön, dass es noch selbständig

Zitat von topodoro
Sie zechnen da aber ein seltsames Bild von Libyen. Vor der Bombardierung des "Westens" hat es also Massenvertreibungen und Schlächtereien gegeben ? hat es nicht gerade durch die Bombardierungen und die Unterstützungen der radikalen Islamisten diese Massenvertreibungen geben und wieviele Tote hat die "bombige Aktion des Westens" und die Verbrüderung der Nato mit den Al Quida Islamisten gefordert ?

......denkende Menschen gibt. Den Libyern ging es gut. Freien Zugang zu Bildung und zum Gesundheitswesen findet man selbst in westlichen Staaten nicht immer. Bildung für alle war ein zentrales Anliegen Gaddafis. Er wird nicht so dumm gewesen sein, zu wissen, dass Bildung auch Kritiker hervorbringt.
Dank des Westens ist Libyen jetzt ein Pulverfass, und wir
beschweren uns über zunehmende Flüchlingsströme aus Afrika. Auch Afrikaner aus anderen Ländern arbeiteten in Libyen.
Statt endloser Diskussionen über Syriens zukünftige Regierung sollte endlich denn Menschen adäquat geholfen werden. Die Welt ist gefordert, den Zivilisten umgehend und unbürokratisch Hilfe zukommmen zu lassen. Ein naiver Wunsch. Ich weiß.

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erdogan-r 24.12.2013, 13:16
36. Leid der Zivilisten

Das Problem der Hilfsorganisationen in Syrien ist dass fast nur islamistische "Hilfsorganisationen"dort aggieren und die die ganze Hilfe den Terroristen zukommen lassen.Unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe leisten sie Nachschub an Nahrung und Waffen für die Terroristen.Verwundetete Terroristen werden als Zivilisten deklariert in die Türkei gefahren um sie dort medizinisch zu versorgen.Wenn sie sogenannten Hilfsorganisationen einen Bruchteil der Hilfe der Zivilbevölkerung zukommen lassen würde gäbe es weniger Leid.

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karlomari 24.12.2013, 13:29
37. Hören Sie doch auf

Zitat von wekru
Würden sich Assads Truppen ehrenhaft Mann gegen Mann mit gleicher Bewaffnung stellen - wegen mir auch in der Badehose und nur mit einer Keule - wären diese Banditen bereits im ersten Monat aus dem Land gejagt worden und all das Leid hätte es nie gegeben.
mit dieser Mär vom friedlichen Widerstand.
Leider waren die Rebellen besser vorbereitet und nutzten die Gunst der Stunde um aus den Demonstrationen auf Polizei und Militär zu schießen.
Und Ihre Muslimbrüder kamen auch nicht mit der Keule.
"Die Ahrar begann mit der Bildung von islamischen Brigaden nach der "ägyptischen Revolution", sagte Abu Zayd,also vor dem 15. März 2011, als die syrische Revolution begann mit Protesten in der südlichen Stadt Deraa.
Die Gruppe hatte ihre Präsenz angekündigt, schon vor etwa sechs Monaten, sagte er.
http://world.time.com/2012/07/26/tim...syrias-rebels/

Aber wenigstens bezeichnen Sie jetzt die "Rebellen" als Banditen, ist doch schon ein Fortschritt.

Zitat von wekru
Nur brutal und feige kann sich das Regime behaupten, mit der Konsequenz, dass die Angegriffenen nicht minder moralfrei entgegnen.
Das diese Nachricht von den über 300 Toten von der One Man Show aus London kommt, wissen Sie wohl?
Daß sich ein einzelner, verwirrter Mann als syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezeichnet, ist ja schon lächerlich genug. Aber, das diese Bezeichnung in unseren Medien wiedergegeben wird, ist ja an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Schon alleine die Aufschlüsselung ist sehr unglaubwürdig.
Unter den 300 Toten waren mindestens!!! 87 Kinder und 64 Frauen.
Tote "Rebellen " gab es nur 12!!!!!.
Die müssen wirklich immun gegen Kugeln und Bomben sein.

Es gibt keine verlässlichen Informationen. Früher hatte die "Opposition" Journalisten förmlich eingeladen, die Regierungsseite aber nicht, was automatisch zu einer Schlagseite zugunsten der "Rebellen" führte. Jetzt nach mehreren Geiselnahmen sind kaum noch Journalisten dort und es gibt wenig Informationen, deshalb auch kaum mehr Nachrichten in den Medien, und die sind unkontrollierbar.
Wer solche Zahlen als glaubhaft darstellt, der verliert seine Glaubwürdigkeit.

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willibaldus 24.12.2013, 13:31
38. Sie sollten sich besser informieren.

Zitat von mendhosi
Unglaublich!! Wie naiv kann man durch die welt gehen. Wurde das libyenprinzip nicht verstanden mit aufgehetzten und bewaffneten halbaffen und massiven krieg des weltterroristen nr 1.Die ölquellen dort werden von privatsöldnern der jeweiligen firma bewacht und für laue gestohlen. Soläuft das mit dem imperialfaschismus. Diese heuchelei ist unerträglich besonders von den vasallen des imperiums.Hier die wort eines weltbekannten bankiers in einen film- viel krieg, viel blut, viel geld. Dieses geschmeis bestimmen auch heute noch das unglück in dieser welt und nicht rußland oder china!!!!! PS. der name des bankiers ist zu erraten
Es gibt keine ausländischen Streitkräfte oder Söldner in Libyen. An den Ölquellen schon gar nicht. Das sind alles libysche Oil Field Guards.
Öl wurde auch nicht gestohlen. Alle Abrechnungen laufen über das NOC (national oil comittee) wie schon zu Gaddafi Zeiten. Es wurde dort kaum Personal gewechselt. Bei einigen libyschen Ölfirmen wurde allerdings das Management weggestreikt. Die meisten Exporthäfen werden schon seit Monaten von eben diesen Oil Field Guards blockiert, weil eine Gruppe von Föderalisten oder Separatisten den Osten des Landes benachteilt sieht. Die versuchen das Öl auf eigene Rechnung zu verkaufen, werden aber Ihrerseits von der Regierung in Tripoli daran gehindert. Im Moment scheint es auf eine Konfrontation zwischen der Regierung in Tripolis und Föderalisten aus dem Osten hinauszulaufen.

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habenichts2 24.12.2013, 13:36
39. Sie tyrannisieren das Volk!

Zitat von sysop
Gewalt, Hunger und ein harter Winter bedrohen neun Millionen Syrer, sie brauchen laut Uno dringend Hilfe, ein Ende des Elends ist nicht in Sicht. Im Bürgerkrieg bekämpfen sich inzwischen drei Parteien: Regime, Rebellen und die Truppen der Islamisten.
Was in Syrien täglich passiert, daran hat der Westen einen großen Anteil. Aus machtstrategischen Gründen unterstützte man die Terroristen mit Logistik, mit Waffen und Geld. Auch Spon leistete gute mediale Vorarbeit. Täglich wurde vom bösen Assad berichtet und die guten Rebellen(sprich Terroristen) siegten täglich. Nun gewinnen diese Terrorbanden nicht. Aber sie tyranisieren das Volk!

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