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Wirbel um Indiskretionen nach Brexit-Dinner: Nicht ganz dicht
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Schon wieder leaken Details über ein Treffen von Theresa May und Jean-Claude Juncker. Dessen deutscher Kabinettschef muss sich gegen den Vorwurf wehren, Brüssel wolle die Premierministerin fertigmachen.

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GSYBE 23.10.2017, 15:33
1. bitte, bitte, bitte

Bitte KEINE Nachrichten oder angedeutete Interprationsversuche des `Orakel Merkel´ mehr, davon hatten wir die letzten Jahre mehr als genug!

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Atheist_Crusader 23.10.2017, 15:36
2.

Also mal angenommen Brüssel wollte May fertigmachen... dann müsste es sich immer noch hinten anstellen, hinter den Tories, ihrem Koalitionspartner, der Opposition und dem Brexit selbst.

Die Frau ist offensichtlich nicht für ihren Posten geeignet und steht vor einer Aufgabe die selbst für hochkompetente Politiker ausgesprochen schwierig wäre.
Aber naja, sie ist lange genug dabei um das Risiko zu kennen. Erst gegen den Brexit sein aber dann in seinem Sog bis in die Downing Street schwimmen wollen. Wer Karrieresprünge plant, kann sich halt auch verkalkulieren.

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capote 23.10.2017, 15:41
3. Jede Woche NEU : Brexit - Käu !

Man will GB keine Zugeständnisse machen, egal, was das kostet um Nachahmer abzuschrecken, Die EU spielt "Alles oder Nichts" und GB wird keine Zugeständnisse machen, wenn GB dafür nichts bekommt.
Da kann man nun noch Monate lang berichten, dass es keine Fortschritte gibt.
Einfacher wäre es, wenn GB die Gespräche erst mal für 1/2 Jahr aussetzt, wo das doch alles sooo eilig ist, wegen mangeldem Interesse seitens der EU und dann sieht man mal, ob sich dann was tut.

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freddygrant 23.10.2017, 15:45
4. Sind das nicht ...

... erwachsene und kultivierte Menschen? Es sindsogar Politprofis, die in politischen Deals und Faktengenug Erfahrung haben. Daß dieser Brexit jetzt absehbarvollzogen werden muss, wissen beide Seiten genau sogut wie sie die diese Ergebnisse dann ihren geneigtenBürgern und Wählern beizubringen haben - ist nun man so in der Politik und anderwo.

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Öhrny 23.10.2017, 15:48
5. Interessante...

...Idee? Merkel merkelt schon wieder und dreht Pirouetten. Der Brexit ist eine knallharte Sache und verträgt von EU-Seite keine Pirouette.

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theodtiger 23.10.2017, 15:49
6. Unwahrscheinlich, da nicht im EU Interesse

Das letzte was die EU Verhandler brauchen, ist ein UK Verhandlungspartner, von dem man nicht weiss, wie lange er/sie überhaupt noch im Amt ist. Denn dann kann man sich auf gar nichts verlassen und verschwendet möglicherweise mit den Verhandlungen nur knappe Ressourcen.
Das Interesse der EU kann nur darin liegen, dass die britische Regierung endlich zu Potte kommt, der Austritt einschließlich Finanzen zügig verhandelt wird und man dann zu den zukünftigen Beziehungen kommt. Bald sind es nur noch 500 Tage bis GB endgültig die EU verläßt, es sei denn der wenig wahrscheinliche Fall tritt ein, dass alle 28 Staaten EINSTIMMIG etwas anderes beschließen. Ein Rücktritt vom Austritt ist nicht möglich (der Brexit kommt also) - allenfalls ein Neueintritt zu neuen Bedingungen.
Es erscheint daher eher plausibel, dass Frau May von "Parteifreunden", die solche Informationen haben, demontiert werden soll.

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schwester arno 23.10.2017, 15:55
7.

Zitat von capote
Man will GB keine Zugeständnisse machen, egal, was das kostet um Nachahmer abzuschrecken, Die EU spielt "Alles oder Nichts" und GB wird keine Zugeständnisse machen, wenn GB dafür nichts bekommt. Da kann man nun noch Monate lang berichten, dass es keine .....
Jede Woche neu und Capote erzählt das Gleiche, auch wenn es nicht stimmt.
Sie können noch Monate lang das gleiche erzählen, soll doch das GB die Gepräche aussetzen.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/brexit-alarmstufe-rot/20491002.html
Dann tut sich und das wäre bitterer für die britische Wirtschaft.

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vermutlichweissichnix 23.10.2017, 16:01
8. denke nicht,

dass das die Informationen über das letzte Treffen von EU-Seite geleakt wurde, Junker hat kein Interesse daran May zu schwächen oder ihr sonst wie zu schaden - eher im Gegenteil. Halte es für plausibel, dass aus den Reihen um May geleakt wurde, um ihr zu schaden. Den Hartlinern ist Mays neuer Vorstoß auf die EU möglicherweise zuzugehen ein Dorn im Auge. Man stelle sich vor Johnson wäre PM ! May hat inzwischen erkannt, dass der ganze Brexit ein Desaster ist und sie möchte vielleicht doch einen sanften oder vielleicht sogar gar keine Brexit mehr, nach all den Problemen (WTO, Nachteile für die britische Wirtschaft ...) die nun sichtbar werden. Auch eine Abspaltung Schottlands liegt ja noch in der Luft ... alles ist nicht so einfach. Es geht mir nicht in den Kopf, dass hier mutwillig von ein paar Populisten ein Land ruiniert wird.

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chardon 23.10.2017, 16:06
9. @3 capote

Das ist ein genialer Vorschlag, der nur von einem genialen Foristen kommen kann. Bravo! GB ist dann im März 2019 draussen ohne irgend ein Abkommen. Darauf wartet und freuen sich schon die britische Wirtschaft, Industrie, Banken und die anderen! Es wird ein Freudenfest werden! Nochmals, bravo!

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