Forum: Politik
Wirtschaftskrise: Venezuela verlängert Notstand um 60 Tage
REUTERS

Venezuela steht vor dem Ruin und leidet unter einer Dürre - und Staatschef Maduro verlängerte jetzt die Maßnahmen, mit denen Lebensmittel rationiert werden. Für heute sind Massenproteste angekündigt.

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fudiröller 14.05.2016, 08:54
10. Logisches Ende

eines jeden Sozialismus. Irgendwann ist halt die Substanz verfrühstückt und nichts mehr da was man noch umverteilen könnte. Venezuela war in den 50er Jahren das 4t reichste Land der Welt. Das muss man erst mal schaffen das schöne Land in so kurzer Zeit zu ruinieren.

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mansiehtnurmitdemherzengu 14.05.2016, 09:00
11. Der Propaganda-Apparat funktioniert jedenfalls noch

Maduro will mal wieder die USA als Schuldigen ausgemacht haben. Er sollte es besser wissen. Die wahren Feinde des Sozialismus sind Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

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pom_muc 14.05.2016, 09:05
12.

Zitat von scharfekante
ick hör dir trapsen ..... Ganz offensichtlich soll Südamerika jetzt wieder rückwärts "aufgerollt werden": Chile, Brasilien, Venezuela ..... usw. usw. Also aufgepasst!!!!!!!
"The is why, Español Ramón Muchacho, Mayor of Chacao in Caracas, said the streets of the capital of Venezuela are filled with people killing animals for food. "Muchacho reported that in Venezuela, it is a “painful reality” that people “hunt cats, dogs and pigeons” to ease their hunger."

Subsquently, Muchacho warned that Caribbean islands and Colombia may suffer an influx of refugees from Venezuela if food shortages continue in the country.

“As hunger deepens, we could see more Venezuelans fleeing by land or sea to an island,” Muchacho said."
http://www.zerohedge.com/news/2016-05-13/scenes-venezuela-apocalypse-countless-wounded-after-5000-loot-supermarket-looking-fo

Es ist nicht nötig Südamerika "aufzurollen". Das erledigen die Sozialisten in Brasilien und Venezuela von ganz alleine.

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h.hass 14.05.2016, 09:14
13.

Zitat von Luftatmer
In Venezuela ist die gesamte Wirtschaft vom Öl abhängig....in D ist der Großteil von der Automobilindustrie abhängig....sobald sich das Verkehrsverhalten ändert geht also bei uns auch alles den Bach runter? Nein! Das passiert nur wenn weiterhin Stimmung gegen Andersaussehende gemacht wird und sich D weiter radikalisiert...
Klar, erst mal die Rassismuskeule auspacken, wenn einem nix besseres einfällt.

Und warum sollte bei uns alles den Bach runtergehen, wenn sich das Verkehrsverhalten ändert? In einem technologisch hochentwickelten Industrieland können Produktionsprozesse verändert und weiterentwickelt werden. Solche Anpassungsleistungen finden seit Jahrzehnten statt, ohne dass das Land den Bach runterging

In einem autokratischen, technologisch rückständigen Land wie Venezuela (oder Russland), in dem nur eine schmale Elite abkassieren will, statt das Geld in die Forschung und die wirtschaftliche Entwicklung zu stecken, funktioniert das leider nicht. Da ist man auf Gedeih und Verderb von den Rohstoffpreisen abhängig.

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Worldwatch 14.05.2016, 09:33
14. Korruptionaere ...

... gleich welcher politideologischen Faerbung, und egal wo auf dieser Welt, bekommen jeden Staat kaputtgemacht.

Europaeer muessen dazu auch nicht so weit in die Welt schauen.

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Listkaefer 14.05.2016, 09:36
15. Ganz Venezuela ist ein Freiluftabor ...

... für ein realsozialistisches Experiment. Der Niedergang begann vor 16 Jahren mit dem sich als "neuen Bolivar" gebenden Hugo Chavez. Jahr für Jahr ging es bergab. Freibiersozialismus ohne wirtschaftlichen Verstand. Die Misere wurde übertönt durch linkspopuläre Phrasendrescherei, Aufbau eines äusseren Feindes USA als Popanz und staatliche Willkürmassnahmen, begleitet von grassierender Korruption der neuen "Bonzen" im Chavez Lager. Es ist jetzt so lächerlich, dass die Dürre als Erklärung gebracht wird! Die Leute haben buchstäblich nichts mehr zu essen!! Alles selbst gemacht von einer abgrundtief unfähigen Linksregierung, die die Macht usurpiert hat und sie seit 16 Jahren nicht mehr hergibt. Armes Venezuela! Aber nicht vergessen: Chavez wurde mehrfach von jubelnden Massen mit grosser Mehrheit gewählt. Lernt die Welt etwas daraus? Ich fürchte, nicht.

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botellus_maximus 14.05.2016, 09:39
16. Sozialismus ist Armut und Mangel für (fast) alle

Über 60 Mal wurde der Sozialismus bereits versucht. Das Ergebnis war immer ein Sinken des Lebensstandards, Armut, Mangelwirtschaft, bis hin zu Hungersnöten gigantischen Ausmaßes in Ländern, die sonst ohne Probleme die Bevölkerung ernähren konnten. 20 bis 45 Millionen Hungertote zwischen 1958 und 62 in China, 5 Millionen Verhungerte in der Sowjetunion 1921/22 und nochmal 3 bis 14 Millionen Hungertote 1932 und 33. Zum Glück bleibt es im Sozialismus oft nur bei großem Mangel an den meisten Dingen des täglichen Bedarfs. Dass die Menschen, die selber nie betroffen waren, trotzdem immer wieder nach Sozialismus rufen, ist (zusammen mit den Kriegen) der beste Beweis für die unendliche Dummheit der Menschen.

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Reiner Weint 14.05.2016, 09:44
17. Ja Klar

Zitat von retourenpaket
Die USA sind nicht besorgt, sie organisieren seit Jahrzehnten dass Südamerika nicht auf die Füße kommt. Asyl für Assange zeigt den Wunsch nach Aufbegehren gegen die Unterdrückung. Kontakte zu Russland und BRICS dürfen keinen Erfolg haben.
Und sei es auch noch so absurd, für jedes Unglück in der Welt ist von einigen Leuten ganz schnell der Haupt- und Alleinschuldige Vereinigte Staaten ausgemacht. Das Asyl für einen mutmaßlich Kriminellen hat die Botschaft von Equador gewährt, nicht Venezuela. Das zeigt was man in bestimmten Kreisen von unabhängiger Justiz hält.

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bammy 14.05.2016, 09:49
18.

Zitat von retourenpaket
Die USA sind nicht besorgt, sie organisieren seit Jahrzehnten dass Südamerika nicht auf die Füße kommt. Asyl für Assange zeigt den Wunsch nach Aufbegehren gegen die Unterdrückung. Kontakte zu Russland und BRICS dürfen keinen Erfolg haben.
Ein Glück, das es die USA gibt. Sonst hätte man ja keinen Universalschuldigen für Alles Unglück dieser Welt.

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deepfritz 14.05.2016, 09:50
19.

Zitat von h.hass
Klar, erst mal die Rassismuskeule auspacken, wenn einem nix besseres einfällt. Und warum sollte bei uns alles den Bach runtergehen, wenn sich das Verkehrsverhalten ändert? In einem technologisch hochentwickelten Industrieland können Produktionsprozesse verändert und weiterentwickelt werden. Solche Anpassungsleistungen finden seit Jahrzehnten statt, ohne dass das Land den Bach runterging In einem autokratischen, technologisch rückständigen Land wie Venezuela (oder Russland), in dem nur eine schmale Elite abkassieren will, statt das Geld in die Forschung und die wirtschaftliche Entwicklung zu stecken, funktioniert das leider nicht. Da ist man auf Gedeih und Verderb von den Rohstoffpreisen abhängig.
Da hat es jemand kapiert. Obwohl sich auch in Deutschland der Staat gerne in die Wirtschaft einmischt.

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