Forum: Politik
Wirtschaftspolitik per Twitter: Trumps wundersame Job-Maschine
AP

Dutzende Firmen beugen sich Donald Trump - um dem neuen US-Präsidenten zu gefallen, schaffen sie scheinbar neue Arbeitsplätze. Sechs Beispiele zeigen: Die meisten Deals sind reine PR-Gags.

Seite 1 von 11
blitzunddonner 14.01.2017, 19:02
1. sprint: ich glaube, t-mobile will keine fusion mehr.

sprint: ich glaube, t-mobile will keine fusion mehr. nach abruch der verhandlungen hat sich das geschäft unerwartet erfreulich entwickelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 14.01.2017, 19:07
2.

Lockheed wird sicher bald sagen können, wie sie "die Kosten senken" und gleichzeitig "1800 Arbeitsplätze" schaffen. Das kann eigentlich nur auf eine Form der Sklaverei hinauslaufen, aber darin sind die Texaner ja wahrlich Experten. Die Sklaven werden dann natürlich Herrn Trump huldigen.... natürlich ohne jede Krankenversicherung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Der-Gande 14.01.2017, 19:09
3. Nun denn.

Trump ist doch momentan nur ein Blender. Siehe die Beispiele im Artikel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chico 76 14.01.2017, 19:18
4. Klar doch, nichts als PR-Gags,

in der Regel sind es namhafte Firmen die, auf Druck von Trump, Arbeitsplätze schaffen/zurückholen werden.
Lieber verzichtet man auf zusätzlichen Profit, bevor man sich mit dem zukünftigem Präsidenten anlegt.
Gut so, sie haben kapiert.
Unsere Autobauer (alle investieren in Mexico) können sich schon mal warm anziehen, oder neu überlegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Liberalitärer 14.01.2017, 19:21
5. Pr

Zitat von Der-Gande
Trump ist doch momentan nur ein Blender. Siehe die Beispiele im Artikel.
Vieles daran ist Show und PR. Eines stimmt aber auch. Klappern gehört auch zum Handwerk und natürlich ist das ein guter PR Mann. Das Leben ist auch immer eine Bühne. Und wer sich alte Interviews mit Trump im Netz ansieht, der stellt eben fest, dass es schon eine Art Konzept gibt. Es gibt da ein schönes Interview aus dem Jahr 1987 bei CNN. Und so anders ist das eben alles nicht, was er da sagt. Der Grundgedanke ist. Die USA werden ausgenommen - damals von den Japanern und den Saudis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 14.01.2017, 19:32
6. Pitzke, Pitzke!

Ich habe Sie im Wahlkampf oft angegriffen wegen Ihrer so von mir empfundenen Empathielosigkeit gegenüber Joe Sixpack und anderen harmloseren Trump-Supportern.
Jetzt nach der Wahl, finde ich, laufen Sie zur Hochform auf. Gute Arbeit, Respekt! Vielleicht liegt es auch nur an meiner veränderten Wahrnehmung, aber dieser Artikel hat mir ernsthaft etwas gebracht die Dinge einzuordnen und meine Sinne geschärft. Danke dafür!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jimbofeider 14.01.2017, 19:36
7. Show

Blendwerk hin oder her, eins erreicht Trump wahrscheinlich, nämllich das Firmen die geplant hatten im Ausland zu investieren sich das zweimal überlegen. Denn wer will sich schon mit einem Präsidenten Der Vereinigten Staaten anlegen.Den das ist er ja nun mal!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zaunsfeld 14.01.2017, 19:39
8.

Zitat von Liberalitärer
Es gibt da ein schönes Interview aus dem Jahr 1987 bei CNN. Und so anders ist das eben alles nicht, was er da sagt. Der Grundgedanke ist. Die USA werden ausgenommen - damals von den Japanern und den Saudis.
Nein. Das ist eben nicht richtig. Japan hat einen Exportüberschuss gegenüber den USA. Das heißt, die Japaner liefern mehr Waren und Dienstleistungen in die USA, als es umgekehrt der Fall ist. Das heißt, die Japaner arbeiten zum Teil im übertragenen Sinne unentgeltlich für die Amerikaner.
Bei Saudi-Arabien ist es ähnlich durch die gewaltigen Ölimporte.

Auch Deutschland hat einen riesigen Exportüberschuss gegenüber den USA, d.h. auch wir arbeiten zum Teil, um den Amerikanern unentgeltlich Waren zu liefern. Auf dem Papier machen die Amerikaner natürlich Schulden uns gegenüber. Aber diese können nur wieder abgebaut werden, indem die Amerikaner mal mehr an uns liefern als wir an sie liefern. Aber dazu wird es sowieso nie kommen. Auf den Forderungen an die Amerikaner und an fast jeden anderen Staat der Welt bleiben wir also langfristig sowieso sitzen. Da nutzen uns die ehemals gemachten Exportüberschüsse dann gar nichts mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 14.01.2017, 19:45
9.

Zitat von jimbofeider
Blendwerk hin oder her, eins erreicht Trump wahrscheinlich, nämllich das Firmen die geplant hatten im Ausland zu investieren sich das zweimal überlegen. Denn wer will sich schon mit einem Präsidenten Der Vereinigten Staaten anlegen.Den das ist er ja nun mal!
Und Firmen die geplant hatten in die USA zu investieren und langfristige Geschäftsbeziehungen einzugehen, werden sich das ebenfalls zweimal überlegen. Stichwort Rechtssicherheit.

Und nein, Trump ist immer noch nicht Präsident. Die Amtseinführung ist erst in ein paar Tagen. Obwohl bei all dem Irsinn, Skandalen und der heißen Luft könnte man tatsächlich glauben, er sei schon längst im Amt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11