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Wisconsin und Pennsylvania: Trump-Gegner haben genug Geld für Neuauszählung
AP

In drei US-Staaten könnte die Wahl laut IT-Experten manipuliert worden sein. Die grüne Präsidentschaftskandidatin Stein verlangt eine Neuauszählung. In zwei Staaten hat sie die dafür nötige Summe zusammen.

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DerBlup 25.11.2016, 12:27
20. Ich finds ok

Bin zwar Trump-Fan, aber es spricht ja nichts dagegen, nochmals auszuzählen. Das sollte dann allerdings nur gemacht werden, wenn berechtigte Zweifel bestehen und dann kostenlos. So jedenfalls mein persönliches Empfinden. Aber wer bin ich, den Amis vorzuschreiben, wie sie was zu tun haben? Genau... nur ein arroganter Deutscher.

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robb30 25.11.2016, 12:28
21. Bevor es jemand wagt...

... das Auszählen zu kritisieren: Wenn ein demokratisches System eine Neuauszählung von Stimmen formal zulässt und Regeln dafür schafft, so ist es auch demokratisch, von diesem Recht auf Neuauszählung Gebrauch zu machen. Ende und Basta. Das ist NICHT diskutabel, hier etwas anderes zu behaupten, nur weil man mit der Wahl dieses Schrittes nicht einverstanden ist. Es ist natürlich in Ordnung, sich persönlich GEGEN eine Neuauszählung zu positionieren. Das ist demokratisch. Es ist jedoch höchst undemokratisch, andere zu diskreditieren, nur weil sie von einem demokratischen Recht Gebrauch machen. Siehe den User "monolithos", Kommentar #3. DAS ist ein Beispiel für nicht-demokratisches Verhalten. Fakt ist: Es wird von einem demokratischen Recht auf Neuauszählung Gebrauch gemacht. Ende, basta, fertig. Keine weitere Diskussion darüber, ob dies moralisch und politisch rechtens ist.

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larsmach 25.11.2016, 12:28
22. Mit

Zitat von joes.world
Wahlautomaten manipuliert zu haben. Es ist halt für einige schwierig, mit Würde eine Wahl zu verlieren. Und man kann Putin viel vorwerfen. Und das meiste zu Recht. Aber dieser Vorwurf ist einfach nur mehr komisch. (...)
Der Begriff "Würde" passt in diesen Wahlkampf so gar nicht.

Im Übrigen war es nie Hillary Clinton, die das Wahlergebnis des 229 Jahre alten Mehrheitswahlsystems nicht anerkennen wollte. 1787 gab es ja zum Glück auch noch keine "Wahlcomputer" - es gab nicht einmal Telegraphie, Eisenbahn und Diät-Cola in den USA; Wahlergebnisse aus Arizona wurden in der Satteltasche von Pferden zur damaligen Hauptstadt New York gebracht und Waffenbesitz zur Selbstverteidigung freigegeben (1791).

Es war Donald Trump, der im Fernsehduell damit stolzierte, er wolle es "spannend lassen", ob er das Wahlergebnis akzeptieren werde - auch auf Nachfrage durch den Moderator und Hinweise auf die "in den großartigen USA übliche Tradition der Gratulation zur gewonnenen Wahl durch den Unterlegenen" änderte der Kandidat seine Aussage nicht.

Mich erstaunt in den letzten Wochen immer wieder, dass diese und viele andere Aussagen, auch Beleidigungen, heute nicht nur vergessen werden, sondern dass man sich umgekehrt über die vermeintlich selben Vorkommnisse auch noch echauffiert.

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dominiks 25.11.2016, 12:29
23.

Zitat von de_populist
Würde am Ergebnis nichts ändern, im Gegenteil gibt es Anzeichen auf mehr Stimmen für Trump (Er hat auch stark gegen Wahlmanipulationen Stimmung gemacht). Jill Stein kommt nicht annähernd auf 5%, egal wie oft man zählt.
Es gibt Anzeichen, dass Sie Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.

Das behaupte ich jetzt zwar einfach nur so, ohne überhaupt ansatzweise einen Beweis zu haben, aber weil ich es sage, gibt es Anzeichen, dass das stimmt. Ich würde mich schon mal auf den Kadi freuen, mein Herr!

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HeisseLuft 25.11.2016, 12:29
24. Wo ist das Problem bei einer Kontrolle?

Zitat von behemoth1
Wie weit will man das Spiel noch treiben, man erkennt nun schon nicht mal mehr das Wahlverfahren an, man hätte vorher drauf dringen sollen ein neues angepasstes Wahlverfahren in gang zu setzen.
Diese Kontrollmöglichkeit gehört zum Wahlverfahren und wurde auch früher bereits eingesetzt. Es handelt sich um eine optionale Kontrollzählung, und nicht um eine Neuabstimmung.

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msvanessacheng 25.11.2016, 12:29
25.

Zitat von Anton 100
Wieso werden bei einem Antrag auf Überprüfung eines Wahlergebnisses in amerikanischen Bundesstaaten Kosten fällig? Ist nicht das Durchführen von Wahlen und damit auch die Verantwortung für deren Korrektheit eine ureigene Aufgabe der Staatsverwaltung? Man ......
Das ist nur, wenn es weder Beweise noch Hinweise, sondern, wie in diesem Fall, nur blosse Behauptungen gibt. Würde der Staat bei jeder Behauptung fürs Neuauszählen zahlen, würden Verlierer nach jeder Wahl prinzipiell neu zählen lassen.

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pietschko 25.11.2016, 12:30
26.

gerechter weise sollten die usa einfach auf mehrheitswahlrecht umstellen, dann hätte man einen präsident, der tatsächlich von der mehrheit der wähler gewählt wurde und der hiesse clinton.

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karlmeitroppe 25.11.2016, 12:30
27. Wer lesen kann, ist immer im Vorteil

Für diejenigen, die es nicht ganz verstanden haben: Jill Stein will nicht neu auszählen lassen, weil sie sich selbst mehr Stimmen erhofft, sondern, weil sie befürchtet, es könnte zu Hillary Clintons Nachteil gemauschelt worden sein. Das mag man für Augenwischerei halten (ist es wahrscheinlich auch), zeugt aber sicherlich nicht von einem schlechten Demokratieverständnis. Das Geld kam ja per crowdfunding zusammen, also denken noch mehr Menschen so.
Und der "Statistikstar" Nate Silver kann sich lieber mal selber an die Nase fassen. Er hat nämlich selbst mit seinen Prognosen zur Wahl grandios daneben gelegen.

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Die Happy 25.11.2016, 12:30
28.

Mich wundert, dass Clinton noch nichts dazu gesagt hat, bzw. zumindest den Rest des Geldes dazu gibt.

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fd2fd 25.11.2016, 12:31
29.

@Anton 100
Der Staat hat die Stimmen ja ausgezählt und bei knappen Ergebnissen wird auch zwei oder dreimal nachgezählt. Daher waren die Endergebnisse dieser Staaten auch erst Tage später offiziell.
Die genannten Personen wollen nun eine erneute Auszählung und diese kostet eben, weil der Staat sie für überflüssig hält.
Zudem zweifeln diese Personen das Wahlsystem in diesen Staaten an sich an. Sollte es also zur Überprüfung kommen und es werden schwerwiegende Mängel entdeckt, muss der Oberste Gerichtshof entscheiden und kann hier nur zwischen Neuwahl (was das gesamte amerikanische Wahlsystem demontieren würde) und kleine zu akzeptierende Fehler (die bei der nächsten Wahl auszuräumen sind) entscheiden. Ersteres ist also sehr unwahrscheinlich.

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