Forum: Politik
Wisconsin und Pennsylvania: Trump-Gegner haben genug Geld für Neuauszählung
AP

In drei US-Staaten könnte die Wahl laut IT-Experten manipuliert worden sein. Die grüne Präsidentschaftskandidatin Stein verlangt eine Neuauszählung. In zwei Staaten hat sie die dafür nötige Summe zusammen.

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Nelson_50 25.11.2016, 13:09
80. Leider gescheitert

Zitat von fd2fd
... Auch wenn es in diesem Artikel jetzt nicht steht, möchte ich diese nervige Aussage "aber Clinton hatte absolut gesehen mehr Wählerstimmen und hat trotzdem verloren = schei** Wahlrecht" widerlegen. Die Wahlmänner sind dafür da zu verhindern, dass wenige menschenüberfüllte Regionen die Wahl alleine entscheiden. Gäbe es dieses System nicht, würden Kalifornien, Florida und die Umgebung ......
Leider sind Sie mit Ihrer Widerlegung aus meiner Sicht gescheitert.
In einer Demokratie sollte gelten: 1 Wähler = 1 Stimme. Dies kann nur bei Anwendung des Verhältniswahlrechts (wie bei der Zweitstimme in unserem Land) zu einem gerechten Ergebnis führen. Das "Winner takes it all"- Prinzip lässt dagegen einen großen Teil des Wählerwillens dort, wo er war - in der Urne.
Auch in Deutschland gibt es sehr unterschiedlich besiedelte Gebiete. Möchten Sie z. B. den Bewohner der Eifel 1,5 Stimmen und den Berlinern nur 0,75 zugestehen? Genau das passiert durch das Wahlmänner-System in den USA. Würde man dort hingegen das Verhältniswahlrecht anwenden, würden keine Stimmen verloren gehen und das Ergebnis wäre tatsächlich demokratisch. Aber es wird wohl noch lange dauern, bis im selbsternannten "Mutterland der Demokratie" echte Demokratie praktiziert wird.
Im Übrigen - zählt ruhig nach, Trump hätte es mit Sicherheit auch getan ...

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Die Happy 25.11.2016, 13:10
81.

Zitat von de_populist
Unlautere Methoden durch die Demokraten wurden bereits aufgedeckt, siehe Project Veritas. Es gab auch Berichte von Wahlgängern die mehrere Stimmenzettel abgaben, dazu passt dass die Demokraten gegen Wahlbeobachter hetzten. Stein ist auch ohne Hürde politisch bedeutungslos, die USA sind kein präsidiales System, die Parteien haben die Aufgabe einen Kandidaten zu küren, sie erreichte gerade einmal 1%. Das wäre auch kein Einzelfall, man denke nur an Wahlbetrug in Österreich um die FPÖ zu verhindern.
PS.
Project Veritas ist Breitbart unterstützt bzw. Umfeld.
So viel dann dazu und ihrer scheinbaren Agenda.

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f36md2 25.11.2016, 13:11
82. Viel Erfolg!

Suuper! Hoffentlich klappt es! Aber was unternehmen dann Seehofer und sein bayrischer CSU-Trachtenverein? Ihn wieder ausladen?

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superbiti 25.11.2016, 13:11
83.

Zitat von nummer50
Ganz schwach, wenn man nicht einsehen kann, dass man verloren hat. So funktioniert nun mal Demokratie ob man will oder nicht.
so? wenn manipuliert wurde, dann ist das betrug. einem begründeten verdacht muss(!) nachgegangen werden. so funktioniert demokratie!

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tpro 25.11.2016, 13:13
84.

Zitat von monolithos
Unglaublich, dass man sich in den USA eine Überprüfung eines Wahlergebnisses bei berechtigten Zweifeln mit Millionenbeträgen erkaufen muss.
Gehen Sie selbst bei berechtigten Ansprüchen vor Gericht, müssen Sie auch erst einmal Ihren Anwalt und das Gericht VOR der Verhandlung bezahlen. Wäre dem nicht so, könnte jeder Träumer und Spinner wegen jedem Kleinmist vor Gericht ziehen. Genauso verhält es sich bei der Überprüfung des Wahlergebnisses. Und mit "erkaufen" hat das nichts zu tun. Es gibt Regeln und Gesetze, auch in den USA, an die sich jeder halten muß. Auch wenn es manchem Foristen hier nicht einleuchtet.

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hfin 25.11.2016, 13:13
85.

Zitat von alex_kaiser
Es steht doch bereits klar im Artikel: "Statistik-Star Nate Silver wies darauf hin, dass die Theorie nicht einmal einen "grundlegenden Plausibilitätscheck" überstehe." Was soll also der ganze Bohey? Es zeigt sich jetzt, dass Hillary Clinton und Teile ihrer Anhänger schlechtere ......
Gerne noch einmal: Dieses Nachzählen ist rechtlich vorgesehen. Jill Stein macht von ihren Rechten Gebrauch. Peng und Keng. Wollen Sie ihr das verbieten? Man nennt so etwas einen Rechtsstaat. Mit R am Anfang. Mir klar, dass AfD-Anhänger damit so ihre liebe Müh und Not haben.

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jujo 25.11.2016, 13:13
86. ...

Es reicht also nicht den begründeten Verdacht (?) der Manupilation zu haben um eine nochmalige Zählung zu verlangen oder zu erwingen. Nein,man muss auch das nötige Kleingeld dazu beisammen haben. Alles sehr merkwürdig mit dem Demokratieverständnis in "gods own country"

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Dark Agenda 25.11.2016, 13:13
87. Ändert am Ergebnis nichts

Wird aber das Vertrauen ins System beeinträchtigen. Naja es hat wohl schon Gründe warum die Grünen unter Stein bei ihren niedrigen Prozentwerten herumkrebsen. Schade uns Geld.

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SPONtisprüche 25.11.2016, 13:14
88.

Zitat von EiligeIntuition
"bräuchte" Geht jetzt auch beim Spiegel das Sprachniveau in der Keller (rhet.).
Da habe ich schon vor Jahrzehnten eine Wette gegen meine damalige Deutschlehrerin verloren: Ich hatte gewettet, dass die Verwendung von "bräuchte" falsch sei. Sie zeigte mir daraufhin, dass der Duden die umgangssprachliche Verwendung durchaus zulässt - was sich bis heute nicht geändert hat:
http://www.duden.de/rechtschreibung/brauchen

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msvanessacheng 25.11.2016, 13:15
89.

Zitat von monolithos
Erfolgreiche Realpolitik wäre es gewesen, Bernie Sanders gegen Donald Trump antreten zu lassen. Aber es musste ja unbedingt eine Frau in das Amt gehievt werden, die dummerweise für all das steht, was die Menschen nicht mehr haben wollten. Ich bezweifle, dass Stein-Wähler zu Clinton-Wählern geworden wären. Die Sanders-Wähler sind es ja auch nicht geworden. Deshalb hat Trump gewonnen.
Total zutreffende Analyse, die ich zu 100% teile! Sanders hätte gegen Trump gewonnen. So könnte man übrigens das ganze Theater zusammenfassen.

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