Forum: Politik
Wohnbauprämie: Koalition kippt Änderungen bei Baukindergeld
DPA

Am Wochenende berichtete der SPIEGEL über eine Einigung zwischen Horst Seehofer und Olaf Scholz bei der Finanzierung des Baukindergeldes. Demnach sollte es eingeschränkt werden. Das ist nun wieder rückgängig gemacht worden.

Seite 4 von 12
nestor01 27.06.2018, 09:02
30. Der Koalitionsausschuss tagt

und gebiert eine Maus. Einigung beim "Baukindergeld", aber keine Einigung in der Grenzfrage. Wer hätte auch erwartet, dass wenn zwei sich nicht einigen können, eine Einigung mit drei Partnern klappt. Spätestens wenn die nächste Migrationswelle auf Deutschland zurollt, interessieren solche Petitessen nicht mehr. Dann geht es nicht mehr um die Stabilität des Parteiensystems, sondern um die des Staates selbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ihawk 27.06.2018, 09:05
31. Politischer Schwachsinn

Seit Wochen wird über den Masterplan von Seehofer argumentiert, wobei dieser inhaltlich unbekannt ist ... bzw über den Inhalt lediglich spekuliert wird. Ich erachte diesen ganz realen Schwachsinn als Gradmesser der politischen Qualität unserer derzeitigen Regierung, die von Angela Merkel an die Wand gefahren wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ciruela 27.06.2018, 09:07
32. Lesen Sie einmal nach,

Zitat von doc_snyeder
Das ist doch völlig absurd. Und nichts anderes als die alte Weigerung Merkels, die wilde Einwanderung zu stoppen. 2015 hat sie erklärt, sie würde die eingewanderten Massen auf ganz Europa verteilen - und die Abgelehnten Antragsteller würden natürlich zurückgeführt. Nichts von dem ist geschehen. Und trotzdem bleibt sie dabei, dass die Grenzen nicht geschlossen werden. - Ihre münchhausensche Lösung bedeutet schlicht und einfach, erst einmal das Haus niederbrennen zu lassen und dann mit dem Löschen anzufangen.
was die damalige CDU-Generalsekräterin Frau Merkel auf dem CDU-Parteitag 2003 noch alles erklärt und versprochen hat.
"Wo hört Toleranz auf und wo fängt Beliebigkeit an?
Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern."
https://www.zeit.de/reden/deutsche_innenpolitik/200349_merkelcduparteitag/seite-12

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ornstein 27.06.2018, 09:08
33. Gedankenwelt

@23

mann sollte bei der ganzen Diskussion nicht vergessen das 70% der Deutschen nicht in Städten wohnen. Alleine 43% in Gemeinden < 20.000 Einwohner. Und wenn sie glauben das Bauen im ländlichen Raum so unglaublich günstig ist, dann sind sie leider einem Bären aufgesessen. Diese 40 Millonen Menschen wohnen nicht alle in Mecklenburg-Vorpommern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sorosch 27.06.2018, 09:08
34. Einigung

bei dem, was uns Geld kostet - Natürlich keine Einigung, bei dem was uns Geld sparen könnte. Der Mittelstand wird die nächsten Jahre noch weniger in der Taschae haben - Wer soll das Ganze bezahlen? Noch eine Frage zum Baukindergeld: Ein Ehepaar, derzeit noch keine Kinder, baut sich ein Haus. Sie erhalten somit noch kein Baukindergeld. Nach Fertigstellung des Hauses bekommt das Ehepaar mehrere Kinder. Erhlaten die dann Rückwirkend das Baukindergeld? Ab dem Zeitpunkt der Geburt - oder ganz einfach Pech gehabt und die erhalten kein Baukindergeld mehr? Zuerst Kinder, dann erst ein Haus bauen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
utfcmac 27.06.2018, 09:13
35.

Zitat von Sonia
oder kostenlose Schulmaterialien oder kostenlose Kitas oder kostenlose Hortbetreuung oder moderne Ausstattung unserer musealen Schulen und Universitäten oder Sozialwohnungen. Baukindergeld als Rate für den Zweitwagen? Schon einmal davon gehört, wad Leute, die sich Häuser über 120 qm leisten können, damit machen?
Dem ist nichts hinzuzufügen. Eine fürchterliche Politik haben wir in unserem Land.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vwolpert 27.06.2018, 09:16
36. Wir sind Doppelverdiener...

mit zwei Kindern in einem Ballungsraum, lehnen das Baukindergeld aber trotzdem ab! Denn es ist, wie schon öfter genannt, lediglich ein Preistreiber. Kostet momentan in unserem Viertel der Quadratmter noch "zarte" 4000 €, werden es Ende des Jahres bestimmt 4400 € sein. Wollen wir wetten?
Ich hoffe sehnlichst, das es zum Bruch dieser "Koalition der Totalversager" kommt, denn es ist nicht mehr hinnehmbar, welchen Scherbenhaufen wir unseren Kindern durch derart dilettantischer Politik vor die Füsse kippen. Und dazu gehört auch die Energiewende, die Flüchtlingspolitik, die Bildungspolitik, die Gesundheitspolitik, der Umgang mit unseren Osteuropäischen Nachbarn........ach, die Liste ist unendlich lang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emderfriese 27.06.2018, 09:16
37. Ablehnung

"...Die SPD lehnt das Baukindergeld - eine Wiederauflage der 2005 abgeschafften Eigenheimzulage - eigentlich ab. …" Stellt sich die Frage, warum diese Zulage überhaupt Eingang in die Gesetzgebung findet. Das ist das Problem der SPD: Etwas zu wollen, aber nicht umzusetzen - voraussehbare Groko-Politik der Spezialdemokraten. Links blinken und wie immer rechts abbiegen... aber das war so voraussehbar, wie auch ein Einschwenken auf die Seehofer-Linie am Ende die ganze Regierungskunst der SPD ist. Wetten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinerlei 27.06.2018, 09:18
38. Titanic, die Dritte

Früher dachte ich, Titanic sei ein vorzeitig gesunkenes Schiff. Später, es sei ein Satiremagazin. Jetzt sehe ich, es ist beides und sitzt in Berlin. Klar, angesichts offener Grenzen im EU-Raum hätte Merkel gemeinsam mit den europäischen Partnern längst ein tragfähiges Konzept auf die Beine stellen müssen. Jetzt rennt ihr die Zeit davon. Klar ist aber auch, dass die Forderungen der CSU in der Sache nicht das Geringste bewegen. Das ist offenbar immer so, wenn einer von denen Minister in Berlin wird, Stichwort Maut. Regieren geht anders.
Das Subventionsgerede beim Baukindergeld ist ein weiteres Ärgernis. Bei einem Kaufpreis von 500.000,-€ sind bis zu 32.500,-€ Grunderwerbssteuer fällig. Bei angenommenen Bauleistungen von 400.000,-€ gehen 76.000,-€ als Mehrwertsteuer ebenfalls an den Staat. Weitere Steuern aus den gezahlten Löhnen der Arbeiter etc sind noch nicht mal in Ansatz gebracht. Von 108.000,-€ unmittelbarem Gewinn für den Staat gibt dieser einer Familie mit zwei Kindern 24.000,- € zurück, infolge der Verteilung auf zehn Jahre ist es kaufkraftbereinigt weniger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tuedelich 27.06.2018, 09:18
39. Außer Spesen ......

Das eigentlich wichtige, strittige Thema wird natürlich vertagt. Statt dessen wird sich ganz schnell hinten herum auf Subventionen für eigentlich doch Nichtarme (Baukindergeld) geeinigt. Niemand, der eigentlich "bedürftig" ist, wird wegen des doch lächerlichen (Baukindergeld)Zuschusses bauen können. Warum nicht einfach dafür sorgen, dass der Bestand an mietgünstigen Wohnungen (z.B. durch endlich ausreichenden sozialen Wohnungsbaus) so erhöht wird, dass die Konkurrenz für den vorhandenen teilweisen Mietwucher vorhanden ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 12