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Wohnungsmarkt: Bundesregierung beschließt Mietpreisbremse
DPA

Mieten sollen bezahlbar bleiben: Deshalb hat die schwarz-rote Koalition die Mietpreisbremse beschlossen. Neubauten bleiben von der Regelung ausgenommen - zum Ärger der Linken.

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syd_ 01.10.2014, 11:14
1. Endlich ...

Die Mietpreisbremse ist zwar fürn Ars** aber das mit den Maklerkosten ist eine sehr gute Sache. Dieser Geschäftszweig ist komplett parasitär und bring für einen Mieter überhaupt keinen Mehrwert. Sehr oft sind selbst die Bilder von Maklern in den diversen Internetportalen so schlecht das man denkt die haben die Nachts ohne Beleuchtung mit dem Handy gemacht. Dann keine Grundrisse etc. und dafür dann 2,38 Kaltmieten verlangen.

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spon-facebook-10000084939 01.10.2014, 11:26
2.

" Es bedeutet, dass derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt hat."

so ein unsinn, heutzutage muss man beim makler eine willenserklärung unterschreiben, damit sich der makler die taschen füllt was die courtage angeht. mit der kaution dazu kommen schnell ein paar tausender fällig. die makler werden schon auch weiterhin etwas finden damit die ihr geld bekommen.

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oidahund 01.10.2014, 11:32
3.

Ob das in den attraktiven Ballungsräumen mehr Wohnraum schafft? - In manchen Lagen in München gelten 20 EUR/m² als normal. Trotzdem stehen bei einer Wohnugsbesichtung dutzende von Leuten an. Auch hier wird es Möglichkeiten geben den Markt den Preis finden lassen. Sei es mit extremen Ablösesummen (heute schon nicht selten). Dieses Geetz ist nur Show für die Kulisse.

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wayne_82 01.10.2014, 11:43
4. --

Zitat von spon-facebook-10000084939
"die makler werden schon auch weiterhin etwas finden damit die ihr geld bekommen.
Das werden sie anfangs sicher versuchen - ich vermute jedoch, dass sich das schnell wieder gibt. Der neue Mieter kann dann einfach die Zahlung der Courtage verweigern und wenn der Makler sein Geld dann dennoch will, muss er halt klagen. Die Erfolgsaussichten schätze als arg überschaubar ein.

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praesidente 01.10.2014, 11:47
5.

Zitat von spon-facebook-10000084939
" Es bedeutet, dass derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt hat." so ein unsinn, heutzutage muss man beim makler eine willenserklärung unterschreiben, damit sich der makler die taschen füllt was die courtage angeht. mit der kaution dazu kommen schnell ein paar tausender fällig. die makler werden schon auch weiterhin etwas finden damit die ihr geld bekommen.
Die Makler, die nach Inkrafttreten der neuen Gesetze etwas finden wollen, muß man sofort anzeigen. Ich sehe zwar auch eine Grauzone, aber dagegen kann man - wenn man Eier hat - vorgehen. Es ist total absurd, dass Makler über die aktuelle Regelung eine totale Kontrolle über den Wohnungsmarkt und die Mietpreise haben. Man kann zwar immer wieder alles negativ sehen und Gründe dafür finden, aber das der Auftraggeber den Makler zu zahlen hat, ist immerhin ein richtiger Schritt. Auf die Ergebnisse muss man dann reagieren.

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Hans_Nase 01.10.2014, 11:52
6. Die Linke weiss auch nicht, was sie will...

"Da gerade in Großstädten Wohnungen fehlen, gilt bei Neubauten keine Preisgrenze. Gleiches gilt bei umfassenden Modernisierungen. (...) Die Linke kritisiert diese Ausnahmen. "

Is klar. Auf der einen Seite gegen Dumpinglöhne sein (gerade auch auf dem Bau - und das zurecht!) aber man soll die Kosten bitte nicht einpreisen... Wer sich ein bischen auskennt, der weiss, dass die Löhne die Schraube sind, an der man am einfachsten drehen kann (weit besser als bei Materialkosten) und auch am besten (da ein hoher Anteil an den Gesamtkosten)...
Na ja, Realpolitik war noch nie deren Ding...

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sir_stevie 01.10.2014, 11:53
7. Volle Zustimmung!

zur Ausnahmeregelung für Neubauten: diese "Bauunternehmer" sollen doch weiter auf Teufel komm raus diese obszön überteuerten Plattenbau-Schrottbauten mit Sondermüll-Plastikhülle hochziehen damit endlich ein Überangebot entsteht - dann regelt sich die Sache von selbst. Jedenfalls sind ETWs etc. mit Preisen von € 4000,- bis 5000,- pro qm mit Sicherheit nicht kostendeckend zu vermieten. Die Makler sollten auch so schnell wie möglich bei Kaufimmobilien ihr Geld von der anderen Seite eintreiben. Wer die Musik bestellt muss auch zahlen.

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moev 01.10.2014, 11:53
8.

Zahlen tut am Ende immer der Kunde. Entweder direkt oder dauerhaft über die Miete.

Das ist die gleiche Logik wie das der nur der Restaurantbetreiber den Koch zu bezahlen hätte und nicht der Kunde.

Der hat ja nur das Essen bestellt und ihm ist egal ob der Besitzer einen Koch einstellt weil er zu faul ist da selbst zu kochen.

Letztlich zahlt natürlich der Gast den Koch als Teil der Essensrechnung.

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Plasmabruzzler 01.10.2014, 11:56
9. Weiteres Problem

Wenn es um begehrte Wohnlagen geht, kommen manche Mieter mit Sicherheit auf die Idee, einfach mehr als Miete zu bieten, als die Konkurrenz es tun würde und die Mietpreisbremse es vorsieht.
Beispiel: ist eine Wohnung heiß begehrt und die ortsübliche Miete beträgt 6,00 EUR pro qm und zig Leute wollen da wohnen, könnte manch einer doch auf die Idee kommen, 7 oder 8 EUR pro qm zu bieten?! Die sich auf die Mietpreisbremse von 6,60 berufen, gingen in solchen Fällen definitiv leer aus. Oder darf der Vermieter so viel nicht annehmen? Das wird aus dem Gesetz irgendwie nicht klar...da geht es meinem Verständnis nach nur ums verlangen.

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