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Wohnungsmarkt: Grüne fordern Obergrenze für Mieten
Robert Michael/DPA

Wer überhöhte Mieten verlangt, soll künftig bis zu 50.000 Euro Strafe zahlen - das fordern die Grünen. Sie wollen eine Mietobergrenze einführen und "unnötige Ausnahmen" bei der Mietpreisbremse abschaffen.

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max-mustermann 27.04.2019, 11:38
1.

"Wohnen sei ein Grundrecht. Der Staat müsse seinen Bürgern eine Garantie für bezahlbares Wohnen geben."
Na dann auf lieber Staat, fang an kräftig Sozialwohnungen zu bauen.

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Ein_denkender_Querulant 27.04.2019, 11:40
2. Kommunisten!

Was bilden die sich ein? Als Vermieter hat man in der freien Marktwirtschaft jedes Recht, sein Produkt nach Angebot und Nachfrage zu verkaufen. Wenn die Mieten gezahlt werden, werden sie gezahlt.

Die Leute können doch einfach kleinere Wohnungen mieten. Dann spart man auch Heizkosten und Möbel und wenn man keine Freunde einladen kann, hat man mehr Zeit zum Arbeíten, um die Mieten zu bezahlen.

Wieder wird ein guter Vorschlag der Grünen von den rechten Menschenfeinden zerfleischt werden. Denn wen interessiert es heute noch, das wir eine soziale Marktwirtschaft haben sollten, in der Eigentum verpflichtet?

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car-lover 27.04.2019, 11:41
3. Risiko auch beim Staat

Voll dafür wenn der Staat dann auch mein risiko abnimmt.
Wenn‘s dach kaputt ist zahlt dann auch Habeck?
Die Folge ist doch einfach...keiner wird mehr investieren wenn er weiss dass er mieten nicht erhöhen kann.
Dieses ständige alle Vermieter als schwarze Schafe darstellen nervt. Der Grossteil der vermieter hat ein normales Verhältnis zw mieten und Investitionen.

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Mr.Marcus 27.04.2019, 11:41
4. Typisch

Statt das der Staat Wohnungen baut und diese billig vermietet sollen jetzt wieder die Eigentümer für die Unfähigkeit des Staates bezahlen, unglaublich!
Wer mit eigenem Geld Wohnraum schafft sollte wohl das Recht zu haben an wen und zu welchem Preis zu vermieten man will!

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velbart 27.04.2019, 11:49
5. Einen wesentlichen Punkt

stellen die Grünen falsch dar. Die hohen Mieten werden meistens nicht gefordert, sondern ergeben sich aus den Geboten der Sozialämter, mit denen man es machen kann, weil die gezwungen sind, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. gegen den Staat kann ein Privatmann nicht bieten. Der Zwang, die Menschen, die zu uns kommen, mit Wohnraum versorgen zu müssen, treiben die Mieten, die selbstverständlich von den Vermietern gerne genommen werden. Warum sonst werden selbst langfristige Mieter aus ihren Wohnungen geklagt, um staatlich finanzierte Mieter hereinzuholen. Es rechnet sich eben gut. Das sollte offener behandelt werden, ist allerdings nicht im Sinne des Gutmenschenzeitgeistes., der immer noch nicht gemerkt hat, dass 90 % der Probleme aus solchen Missständen resultieren.

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Das Pferd 27.04.2019, 11:49
6.

toll. dann kann der Mietwillige die Differenz zwischen Markt- und offizieller Miete für die ersten 2 Jahre im Umschlag überreichen.
Alles nicht falsch, löst aber nicht das Problem.

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godfader 27.04.2019, 11:50
7. Eine Mietobergrenze gibt es doch längst...

das ist nämlich der Grenzpreis, zu dem kein Wohneigentum mehr einen zahlenden Mieter findet. Das regelt der Markt ganz alleine.

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ochaas 27.04.2019, 11:51
8. Einzig vernünftige Ansätze gegen Mietwahnsinn

Man kann von den Grünen halten was man will, aber beim Thema Wohnungsnot sind sie die einzige Partei, die Experten-Vorschläge ausreichend berücksichtigt! CDU uns SPD haben nur Scheuklappen auf und haben kommunal selber so viel Dreck am Stecken, dass sie politisch zu dem Thema disqualifiziert sind (z.B. In München)

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Nonvaio01 27.04.2019, 11:54
9. sehe ich auch so

Zitat von Mr.Marcus
Statt das der Staat Wohnungen baut und diese billig vermietet sollen jetzt wieder die Eigentümer für die Unfähigkeit des Staates bezahlen, unglaublich! Wer mit eigenem Geld Wohnraum schafft sollte wohl das Recht zu haben an wen und zu welchem Preis zu vermieten man will!
nennt sich Marktwirtschaft. Keiner haelt den staat davon ab selber zu bauen und billig zu vermieten.

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