Forum: Politik
Wohnungsmarkt: Grüne fordern Obergrenze für Mieten
Robert Michael/DPA

Wer überhöhte Mieten verlangt, soll künftig bis zu 50.000 Euro Strafe zahlen - das fordern die Grünen. Sie wollen eine Mietobergrenze einführen und "unnötige Ausnahmen" bei der Mietpreisbremse abschaffen.

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REGULISSI 27.04.2019, 13:13
70. Wunschdenken

Kann denn wirklich niemand dieses ökonomisch unsinnige Wunschdenken abstellen ? Wir diskutieren doch nicht im Kindergarten !

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gkweisswas 27.04.2019, 13:13
71. Die spinnen, die Grünen.

Ja, die bösen Vermieter! Nachdem der Bürger seine Altersvorsorge privat regeln muss, da der Staat mit Niedrigzinsen die Altersvorsorge kaputtgemacht hat und die Renten eben nicht mehr sicher sind, haben hunderttausende ihr Geld in Wohnungsbaufonds, Immobilienfonds und ähnliche Produkte angelegt. Die Mietpreisbremse des Einen ist aber die ZERSTÖRUNG der Altersvorsorge aller anderen. Herzlichen Dank dafür. Solche Forderungen kommen typischerweise von Menschen, die sich bislang leistungslos durchs Leben zecken konnten. Eure nicht zu Ende gedachte Politik hängt mir zum Halse raus. Und die Medien plappern diese Schei…. auch noch nach!

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Humboldt 27.04.2019, 13:13
72. keine Lösung

Zitat von fhassler
Bauen Sie mal mit den heutigen Standards ein Haus mit Mietwohnungen. Die Kosten sind durch die Anforderung des Staates regelrecht explodiert. Die Grünen sind in Berlin gegen Bebauung der Grünflächen. Die Grünen sind für Migration und das hat uns fast 1 Mio. Wohnung gekostet. In den heutigen Sozialwohnungen sind über die Hälfte der Mieter nicht mehr Sozialhilfeempfänger. Die Vermieter sind nicht die Bösen in diesem Spiel, die Politik hat komplett versagt...
Die erhöhten energetischen und sicherheitsrelevanten Richtlinien (z.B. Klimaschutz, Kostendämpfung der Heizkosten auf Jahre, moderner Brandschutz, Barrierefreiheit, Lärmschutz) sind sicherhlich eine Herausforderung und z.T. wie sie heute angewandt werden, auch ein Hemmschuh für preiswerten Neubau von Wohnungen. Aber einfach wieder eindampfen und Pappwände und keinerlei Barrierefreiheit (für Berhinderte Menschen, Senioren, etc.) mehr vorschreiben? Sicherlich ein Weg in die Irre. Der eigentlichen Kostentreiber ist die Bodenspekaulation in Ballungsgebieten.
Das die Grünen in Berlin gegen die Bebauung von Grünflächen eintreten ist genau richtig (sie sind z.B. nicht gegen moderate Verdichtung in bestehender Bebauung). Die Grünflächen in Städten sind elementar wichtige Frischluftkorridore und Kühlungsinseln, welche insbesondere in den kommenden Jahrzehnten die Stadtbewohner vor dem gesundheitlichen Kollaps bewahren, weil sie ein weitere Aufheizen der Stadtflächen im Zuge des Klimawandels dämpfen bzw. sogar verhindern.

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der_anonyme_schreiber 27.04.2019, 13:14
73.

Ich hab eigentlich keine Lust dem klassischen besserverdienenden Grünenwähler seinen Ökotrip , seinen „ alternativen Lebensstil“, über eine unnatürlich begrenzte Miete zu finanzieren. Noch dazu wenn willkürlich bestimmt wird „ Miete darf nicht mehr als x% vom Einkommen ausmachen“.
Für Niedrigverdiener gibt es ja diverse Beihilfen, wie Wohngeld.

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enforca 27.04.2019, 13:16
74. @ #4

Das würde Ihnen so passen, wrnn man sich als Miethai schön austoben könnte und die Menschen aus ihren Nachbarschaften vertreiben könnte um daraus Bonzenviertel zu machen, wie?
Immer diese FDPler, Horizont bis zum eigenem Tellerrand und keine Moral...

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plutinowski 27.04.2019, 13:19
75. Richtiger Ansatz

Richtig so. Je höher die Mieten, desto geringer sind sie durch Leistung gedeckt. Für gute Leistung soll es gutes Geld geben. Aber Leistungsloses Einkommen gehört generell stärker besteuert Bzw. Gedeckelt, vor allem wenn die Allgemeinheit darunter leidet.

Übrigens, warum ist gerade denen, die immer gern bezahlbare Energie fordern, bezahlbarer wohnraum so schnuppe?

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dr.joe.66 27.04.2019, 13:20
76. Irgendwann knallt es...

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Was bilden die sich ein? Als Vermieter hat man in der freien Marktwirtschaft jedes Recht, sein Produkt nach Angebot und Nachfrage zu verkaufen. Wenn die Mieten gezahlt werden, werden sie gezahlt. Die Leute können doch einfach kleinere Wohnungen mieten. Dann spart man auch Heizkosten und Möbel und wenn man keine Freunde einladen kann, hat man mehr Zeit zum Arbeíten, um die Mieten zu bezahlen. Wieder wird ein guter Vorschlag der Grünen von den rechten Menschenfeinden zerfleischt werden. Denn wen interessiert es heute noch, das wir eine soziale Marktwirtschaft haben sollten, in der Eigentum verpflichtet?
Danke für Ihre Ironie. Wir haben keine soziale Marktwirtschaft mehr, wir haben eine neo-kapitalistische ReGIERung. Die Uhr tickt, und irgendwann knallt es auch bei uns. In Frankreich sind es die Gelbwesten, in halb Europa die Freitagsdemos der Schüler, die uns Erwachsene aufwecken müssen, und in der anderen Hälfte Europas die Populisten, die den sozialen Frust der Abgehängten schamlos für sich ausnutzen.

Nur in im GroKoKoma ist das alles noch nicht angekommen. Allein in Berlin gibt es pro Abgeordneten 10 Lobbyisten, deren Ziel wohl kaum eine fairere Verteilung unseres riesigen Wohlstands und Reichtums ist.
Stattdessen loben sich die Politiker bis zum geht-nicht-mehr, wenn sie das Kindergeld um 10 Euro pro Monat erhöhen.
Eine Politik, die wirklich sozial Schwächere und Familien fördern möchte, würde endlich wieder Sozialwohnungen bauen. Eine um 200 Euro niedrigere Monatsmiete hätte den 20-fachen Effekt einer Kindergelderhöhung. Und das investierte Steuergeld wäre nicht einfach weg, sondern in Immobilien werterhaltend angelegt. Mal abgesehen davon, dass die 200 Euro eingesparte Miete als Konsum wieder in die Wirtschaft fließen würden. Aber diese Zusammenhänge erschließen sich weder der singenden Pippi-Langstrumpf noch dem selbsternannten Großbankfusionierer. Schäm Dich, SPD! Da ist ja selbst ein Lindner inzwischen weiter als Ihr...
Wer jetzt noch die SPD wählt, der will noch mehr Sozial-Abbau.

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Lebonk 27.04.2019, 13:22
77.

Ich versteh nicht, dass die Grünen so viel Zuspruch haben, obwohl sie jede Woche eine andere unsinnige Sau durchs Dorf treiben. Diesmal die Mietobergrenze. Da werden der Neid und die ökonomische Unkenntnis genutzt, um auf den Vermietern rumzuhacken. Gelöst wird damit kein Problem ! Neben der Miete, gibt es die Nebenkosten wie zum Beispiel Grundsteuer und Engergiekosten. Warum fordern die Grünen nicht die Abschaffung der Grundsteuer und eine Energiekostenbremse ?

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jonath2010 27.04.2019, 13:24
78. Habeck als künftiger Kanzler?

Zitat von spmc-135322777912941
dass die Grünen mit Habeck den nächsten Kanzler in einer G/R/R Koalition stellen werden. Da gibt es nur eine Antwort: Mehrfamilienhaus jetzt verkaufen und abhauen solange die noch keine Mauer gebaut haben in der sich die Tore nur nach innen öffnen. Und an Frau Merkel noch die frohe Grussbotschaft: Wir schaffen das.
Im Prinzip gebe ich Ihnen recht. Aber Habeck als künftiger Kanzler ist wenig wahrscheinlich, auch wenn die Grünen nach der nächsten Bundestagswahl mitregieren dürfen. Es gibt ja schließlich noch einen Friedrich Merz. Ebenso werden die wenigsten Bundesbürger ein Mehrfamilienhaus besitzen, das sie verkaufen könnten

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prophet46 27.04.2019, 13:25
79. Grünes Mäntelchen

Die Grünen haben neuerdings die Rolle der SPD übernommen, waren diese doch bisher der "Schutzpatron" der Mieter. Nachdem das bisherige Geschäftsmodell der Grünen, dass überwiegend ökologisch ausgerichtet war, nicht trägt um 15 - 20 % der Wähler zu generieren, hat man das Modell um "Wohngerechtigkeit" erweitert, mit dem man im Mieterpotential, immerhin über 50 % der Deutschen, künftig verstärkt fischen will. Grünpopulismus! In Berlin z.B. sind m.W. nahezu alle fürs Wohnen zuständige Bezirkstadträte Grüne.
Und bei ihrer Klientelwerbung nimmt man es folgerichtig mit dem Grundgesetz und dem Redcht auf Eigentum nicht mehr so genau. Im Zweifel ist man für Enteignung (Heiland Habeck) oder für die Aushebung des eigentumsrechtlich garantierten Verfügungsrechts über die eigene Wohnung. Daher will man die Mietpreisbremse "scharf" stellen, was natürlich zu Lasten des Eigentumsrecht geht, praktisch eine grüne Vergesellschaftung.
Diese Partei ist nicht anders wie die Linke, sie trägt nur zusätzlich ein grünes Mäntelchen. Dem geforderten zusätzlichen Wohnungsbau wird das alles nichts bringen.

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