Forum: Politik
Wulff-Nachfolge: Linke Lachnummer
dapd

Der Verfassungsschutz kann seine Beobachtung der Linken beenden. Denn sie stellt nur noch eine Gefahr für sich selbst dar. Die peinliche Posse um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zeigt: Die Partei mit dieser Führung ist politikunfähig.

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will-shakespeare 24.02.2012, 18:37
1. fette Blamage

Richtig ist, dass die Linke sich hier mal wieder richtig fett blamiert hat. Richtig ist wohl auch, dass das Führungsduo Ernst/Lözsch wirlich alles andere als eine gute Figur macht.
Wenn man daraus nun den Schluss zieht, die Partei sei insgesamt völlig politikunfähig oder gar überflüssig, dann schaue man sich gern die anderen Parteien mal an und frage sich, welches Kasperletheater dort jeweils gespielt wird.
Die allerfeinste Provinzposse haben wir ja gerade um Schloss Bellevue und seine letzten Bewohner erleben dürfen.

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iskin 24.02.2012, 18:40
2. Komisch....

Zitat von sysop
Der Verfassungsschutz kann seine Beobachtung der Linken beenden. Denn sie stellt nur noch eine Gefahr für sich selbst dar. Die peinliche Posse um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zeigt: Die Partei mit dieser Führung ist politikunfähig.
wenn die FDP sich selbst abschafft, ist man in unseren Mainstreammedien nicht so polemisch. Ich verstehe nicht, warum auch eigentlich seriöse Blätter wie der Spiegel sich dafür hergeben, die einzige Partei, welche eine tatsächlich Opposition darstellt und welche als einzige aufrichtig für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung einsteht, dermaßen unsachlich mit Jauche übergiesst. Man sollte bedenken, dass die Linken in manchen Wahlkreisen an die 20% der Wählerstimmen erhalten. Das heißt, mit o.a. Artikeln behandeln Sie eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Menschen mit Geringschätzung.
In USA ist es leider ähnlich. Alles was auch nur annähernd Kritik am System übt, wird verteufelt. Das hat zur Folge, dass arme Schw.... ohne Krankenversicherung direkt Schaum vor dem Mund haben, wenn einer eine Gesetzliche Krankenversicherung fordert. Alles gelenkt von den Medien..... schlimm, dass sich auch der Spiegel für so eine Polemik hergibt.

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hienstorfer 24.02.2012, 18:43
3. Agenda 2010 Gegner Lafontaine

Lafontaine ist noch immer heimlicher Ratgeber für viele SPD Traditionalisten. Soziale Füllhornpolitik auf Pump - bis zum Staatsbankrott - das ist das Programm des Lafontaine-Populismus.

Dagegen ist es an der Zeit, endlich Gerhard Schröder respekt zu zolllen, die notwendigen Verändungen in Deutschland organisiert zu haben.

Seit der Finanzkrise der USA, Griechenlands und Co wissen wir:
Konsum auf Pump ist nciht wirklich eine Alternative zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Mögen die sozialen Wohltäter auf Pump noch so sehr auf die "Neoliberalen" schimpfen.

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Bono Beau 24.02.2012, 18:44
4. Wohl wahr

Zitat von sysop
Dabei wäre eine moderne, avantgardistische Linke in diesen Zeiten nicht nur spannend und eine Herausforderung für alle Parteien - sie wäre sogar dringend nötig.
Ich bin mir recht sicher, dass wir (und ich zähle mich als ehemaliger Hippie-Sponti-Anarchist) da mit dazu, den Niedergang des sog. Sozialismus nie wirklich verarbeitet haben. Und behaupte mal: dieses Projekt war mit der irrsinnigen Idee, es ausgerechnet in einem rückständigen Agrarstaat zu starten, schon gescheitert. Es muss ein hoher Level an Produktivität erreicht sein, bevor eine Befreiung von der Arbeit (der Lohnarbeit, natürlich) möglich ist.

Da ist ein fundamentaler Neustart - auch der Ideen - nötig. Statt dessen werden die ideologischen Grabenkämpfe dieses verzweifelt falschen Versuches wieder und wieder ausgefochten. So wird das nix.....

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47/11 24.02.2012, 18:47
5. Also ....

.... da ist sie aber nicht alleine auf dem Platz, und das ist auch gut so . Jetzt zeigt sich , wie immens fehlerhaft der Parlamentarismus aufgebaut ist und welche Kreaturen er aufbaut und erzeugt und denen den Zugang zur Macht ermöglicht . Was Wunder, das sich dieses System so lange über Wasser halten konnte !!!

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Wikinger62 24.02.2012, 18:48
6. Oskar Lafontaine und die Linke

Es sind die Figuren Oskar Lafontaine zuständig für das ruinieren jeder Partei, Ernst und Lötzsch die Kasper der Linken die es geschafft haben in kurzer Zeit aus einer Partei der Hoffnung eine Lachnummer gemacht zu haben.

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Wikinger62 24.02.2012, 18:50
7. Bono Beau

Ein richtig guter Kommentar, so wie Ihnen geht und ging es vielen Menschen

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hubertrudnick1 24.02.2012, 18:50
8. Blamage

Zitat von will-shakespeare
Richtig ist, dass die Linke sich hier mal wieder richtig fett blamiert hat. Richtig ist wohl auch, dass das Führungsduo Ernst/Lözsch wirlich alles andere als eine gute Figur macht. Wenn man daraus nun den Schluss zieht, die Partei sei insgesamt völlig politikunfähig oder gar überflüssig, dann schaue man sich gern die anderen Parteien mal an und frage sich, welches Kasperletheater dort jeweils gespielt wird. Die allerfeinste Provinzposse haben wir ja gerade um Schloss Bellevue und seine letzten Bewohner erleben dürfen.
Nicht nur die Linken zeigen das sie uneinig sind und eine schlechte Personalpolitik betreiben, bevor wir aber über diese Leute lachen, sollten wir uns alle noch mal die Personalpolitik der anderen Parteien durch den Kopf gehen lassen.
Denn bei der schwarz/gelben Kaotruppe ist es doch auch nicht anders und die rot/grünen zeigen auch nicht gerade eine durchdachte Politik.
HR

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recardo 24.02.2012, 18:51
9. .

Zitat von sysop
Der Verfassungsschutz kann seine Beobachtung der Linken beenden. Denn sie stellt nur noch eine Gefahr für sich selbst dar. Die peinliche Posse um die Nominierung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zeigt: Die Partei mit dieser Führung ist politikunfähig.
In dieser Konstruktion ist diese Partei nicht politikfähig und war es auch kaum oder nie. Die "gewendeten" Altkommunisten oder es waren nur irgendwelche Leute, die mal in Moskau studierten und dann für andere Parteien in der Zeit, als sie anfingen Politik zu machen, nicht attraktiv waren und dann die Kaoten, so eher durch die Bank, im Westen, die zu garnichts zu gebrauchen sind und die anderen Parteien oft froh sind, diese Leute los zu sein. Das konnte nicht passen und so Stück für Stück zerlegt sich die Partei. Ja wenn die SPD bloß an der Macht wäre, dann hätte die Linke noch eine Chance, etwas länger: Je länger Merkel ohne Sozis regiert, desto schlimmer wird es für die Linke, weil die SPD ihnen ohne Regierungsauftrag noch die Show stielt und die Themen. Es wird nie etwas werden, weil da was zusammen ist, was nie zusammengehört hätte. Die Ostdeutsche Partei ist in Teilen "konservativer" als die SPD und der westdeutsche Teil irgendwo im Nirvana. Aber es wird lustig bleiben mit denen, es bleibt Unterhaltung, irgendwie großes Entertainment, die so beim Scheitern zu beobachten.

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