Forum: Politik
Wulff oder Gauck - wer wäre der richtige Bundespräsident?

Gauck gegen Wulff: So könnte das Duell am 30. Juni aussehen. Die Kanzlerin hat sich auf Niedersachsens Ministerpräsident als Köhler-Nachfolger festgelegt,SPD und Grüne wollen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den ehemaligen Chef der Stasiunterlagen-Behörde als Kandidat für die Präsidentschaft nominieren. Wer wäre Ihrer Meinung nach die richtige Wahl?

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ruediger32 03.06.2010, 19:55
190.

Zitat von Nicola54
Ich lese da, man habe Vorbehalte gegen zwei protestantische Frauen an der Spitze des Staates. Nun, Jahrhunderte gab es keinerlei Vorbehalte dagegen, dass NUR Männer an der Staatsspitze waren. Und was sind das denn für Kriterien für einen Bundespräsidenten? Gar keine... Ganz abgesehen davon, dass ich mich als Atheistin ja nun überhaupt repräsentiert fühlen könnte.
Köhler war auch Protestant und die Katholiken in der Union haben ihre Schnauze gehalten. Aber zwei protestantische Frauen ist für die zu viel. Übrigens die meisten in der Union nur getauft, selten überzeugte Christen. Nächstenliebe kennen die nicht; man muss ja nur die Asylpolitik der Union betrachten. Die Union hat eine bürokratistische Auffassung, wie dieser Staat und diese Volkswirtschaft zu organisieren ist. Diese Gesetzesflut ist Gotteslästerung, weil die Union die staatlichen Behörden für unfehlbar hält. Sonst würde man nicht nach absoluter Sicherheit streben.

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Rolf K. 03.06.2010, 19:55
191. Kampagne gegen Wulff

Zitat von KommenTatort
Noch können wir ja Druck machen und den Friedensaktivisten gegen den Parteisoldaten unterstützen. Gauck: und Wulff: Noch ist es nicht zu spät. Vielleicht laufen ja ein paar Abgeordnete über...
Es müssten schon ziemlich viele Wahlfrauen und Wahlmänner "überlaufen". Die Anti-Wulff-Kampagne ist ein Beweise für die Unfähigkeit mancher Leute, sich auf eine Debatte von Sachthemen einzulassen.

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lexel 03.06.2010, 19:57
192. kopschuetteln

Ich halte Wullf auch fuer eine schlechte Wahl, als Bundespraesident, aber auch
aus taktischen ueberlegungen aus der CDU Brille heraus.

Was ich aber ueberhaupt nicht verstehen kann ist auch die Nominierung von Gauck...der kriegt von der Linken sowieso keine Stimmen, und die braucht man wenn die SPD nicht nur einen reinen Zaehlkandidaten aufstellen will und zumindest eine theoretische Chance haben will

Das ist nicht gut, zu erfahren das unsere fuehrende Politiker nicht nur keine Staatsmaenner und Frauen mehr sind sondern auch noch schlechte Taktiker...
Einem Lafontaine, Kohl, Wehner oder Strauss waere so etwas nicht passiert.

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BassMusik 03.06.2010, 19:57
193. Noch nicht wirklich überzeugt

Zitat von ruediger32
"Es gab aber auch Bedenken, ob sie in der derzeitigen Krisensituation die richtige Kandidatin sowie stark und eloquent genug als Bundespräsidentin sei." Als Redetalent ist mir Wulff noch nicht aufgefallen; Talkshows mit ihm fand ich immer zum Einschlafen. Ich weiß auch nicht, wofür er steht. Er ist ein Mann ohne Profil. Die hätten mal lieber Wolfgang Gerhardt nehmen sollen. Eins ist Fakt: Wulff wird vielleicht Bundespräsident, aber nicht mein Bundespräsident. Köhler kam von außen, hatten frischen Wind mitgebracht. Wulff ist ein farbloser Apparatschik. Ich weiß nicht, wofür er steht.
also für mich war Horst Köhler ebenfalls ein Präsident aller deutschen. Keiner der genannenten Kanditaten überzeugen mich im mom.köhler hat mich anfangs auch nicht überzeugt , weil ich ihn nicht kannte.Ich hoffe nur das es gelingt meinen Mann wie Horst Köhler gut zu ersetzen. Er hat für das Volk gesprochen und mir persöhnlich oft aus der seele. Ich lass mich überraschen, eine chance geben muss man ja :)

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Isa_aus 03.06.2010, 19:57
194. Wulff oder Gauck - wer wäre der richtige...

weder noch . Wenn einer die Position verdient hat dann Herr
Schäuble. Soll sich einer der "möchte-gerne" Kandidaten
doch erst einmal mit der Ernsthaftigkeit der Finanzlage
beschäftigen.

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Nicola54 03.06.2010, 19:58
195. Schlaftablette?

Ich bin zwar nicht unbedingt für Herrn Wulff, aber es sollte nicht vergessen werden, dass er gerade erst gegen viel Widerstand eine türkischstämmige Ministerin ernannt hat. Man sollte ihn wohl nicht unterschätzen!

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t.h.wolff 03.06.2010, 19:59
196. Wulff

Niedersachsen erweist sich einmal mehr als "Talentschmiede" der besonderen Art. Der schwache Kandidat zur historisch schwachen Regierung Merkel.

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rehabilitant 03.06.2010, 19:59
197. Deswegen wurde er ausgesucht

Zitat von ruediger32
"Es gab aber auch Bedenken, ob sie in der derzeitigen Krisensituation die richtige Kandidatin sowie stark und eloquent genug als Bundespräsidentin sei." Als Redetalent ist mir Wulff noch nicht aufgefallen; Talkshows mit ihm fand ich immer zum Einschlafen. Ich weiß auch nicht, wofür er steht. Er ist ein Mann ohne Profil. Die hätten mal lieber Wolfgang Gerhardt nehmen sollen. Eins ist Fakt: Wulff wird vielleicht Bundespräsident, aber nicht mein Bundespräsident. Köhler kam von außen, hatten frischen Wind mitgebracht. Wulff ist ein farbloser Apparatschik. Ich weiß nicht, wofür er steht.
Genau wie bei Merkel kann man bei Wulff nicht erkennen, wozu man ihn eigentlich braucht.
Aber er ist ja ein Bewunderer von Merkel und als solcher wird er auch nie ein kritisches Wort gegenüber dieser Regierung vorbringen.
Und wenn doch, dann hat es Alibi-Funktion und ist vorher mit Merkel & Co abgestimmt.

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didi- 03.06.2010, 20:00
198.

Es ist ein Armutszeugnis der Linken, dass sie eine solche beeindruckende Persönlichkeit wie Gauck nicht unterstützen können. Dadurch machen sie nur deutlich, dass ihnen die Stasi-Arbeit wichtiger ist als die Aufarbeitung der Vergangenheit. Durch dieses Verhalten demaskiert sich die Linke selbst.

Ich finde den Vorschlag von SPD und Grünen sehr gelungen.

Merkel hat es tatsächlich geschafft, den amtsmüden Wulff als eventuellen Gegner der Zukunft auszuschalten. Sollte wider Erwarten Wulff doch nicht zum Bundespräsidenten gewählt werden, wäre er auch politisch weg vom Fenster. Eine Win-Win-Situation für Merkel, aber ganz gewiss keine für das Land. Wulffs mediale Talente sind da, aber er ist einfach farblos, brav, bubihaft. Das reicht nicht, um Präsident für das Volk zu werden.

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slider 03.06.2010, 20:00
199. Wulff

Ob Wulff der 1. Bürger im Staate sein kann, ist stark in Zweifel zu ziehen. Man erinnere sich daran, der Mann ist geschieden trotz einem großen "C" in seiner Partei. Das Unrechtsbewußtsein diese Kandidaten ist sicher nicht dies, was man von einem BP erwartet. Hier sei an Air Berlin-Flugticketaffäre erinnert.

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