Forum: Politik
Wulff oder Gauck - wer wäre der richtige Bundespräsident?

Gauck gegen Wulff: So könnte das Duell am 30. Juni aussehen. Die Kanzlerin hat sich auf Niedersachsens Ministerpräsident als Köhler-Nachfolger festgelegt,SPD und Grüne wollen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den ehemaligen Chef der Stasiunterlagen-Behörde als Kandidat für die Präsidentschaft nominieren. Wer wäre Ihrer Meinung nach die richtige Wahl?

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toskana2 03.06.2010, 20:12
220. Unfassbar!

Zitat von sysop
Gauck gegen Wulff: So könnte das Duell am 30. Juni aussehen. Die Kanzlerin hat sich auf Niedersachsens Ministerpräsident als Köhler-Nachfolger festgelegt,SPD und Grüne wollen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den ehemaligen Chef der Stasiunterlagen-Behörde als Kandidat für die Präsidentschaft nominieren. Wer wäre Ihrer Meinung nach die richtige Wahl?
"SPD und Grüne schicken Gauck ins Rennen"
(SPON heute)

Dieser Wahlvorschlag ist typisch für für die rot-grüne Chaos-Truppe!
Ein Mann, der von Amts wegen sich dem Gestern verpflichtet fühlt und damit auch spalten muss,
soll das Amt des BP bekleiden!
Unfassbar!

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Rüdiger321 03.06.2010, 20:12
221. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff....

Zitat von Maya2003
Das ist Gabriels Absicht. Er will auf keinen Fall einen Präsidenten der SPD mit Stimmen der Linken - wo kommen wir denn da hin ! Lieber erträgt die Rest-SPD den netten, ach so beliebten und unbedarften Herrn Wulff; man könnte ja noch einmal mit Merkel regieren, und da ist zuviel "linke" Politik eher schädlich. Unsere Uckermärkerin hat wieder einmal ihre eigene Machtbasis erweitert, zu IHREM Vorteil. DAS zählt, der Kandidat ist da nur Verfügungsmasse. Ganz zufällig wird hier ein möglicher Rivale nach oben weggelobt. Gut gemacht Angela - man erkennt die Absicht.
Zum Schaden Deutschlands gewinnt hier das politische Kalkül.
Genauso wie Herr Koch in Hessen sein heruntergewirtschaftetes Bundesland geordnet an willfährige Nachfolger übergibt, verlässt nun der Herr Wulff sein abgewirtschaftetes Bundesland um sich der Repräsentation Deutschlands zu widmen ( regieren ist auf Dauer wohl doch zu anstrengend).
Alle gewinnen:
Herr Koch braucht keine schwarzen Kassen mehr und verdient in der freien Wirtschaft Bimbes satt.
Herr Wulff braucht nichts mehr zu tun und wird als Nullnummer in der deutschen Bundespräsidentengeschichte eine hervorgehobene Rolle spielen.
Frau Merkel ist potentiell lässtige Konkurrenten los und wird unbehelligt ihre weitere Regierungszeit mit in höchster Perfektion zelebriertem Nichtstun krönen.
Herr Gabriel freut sich, steigen doch die Chancen seiner Partei mittelfristig Niedersachsen zurück ins SPD-Lager zu holen.
Einer verliert: Deutschland
Das Bundespräsidentenamt wird nachhaltig demontiert und politisch instrumentalisiert.
International nähert sich das Ansehen Deutschlands unter Frau Merkel gefühlt mit rapider Geschwindigkeit dem absoluten Nullpunkt( den zumindest sollte Sie als Physikerin kennen!)
und, ach ja.... das Volk....nun, das bekommt was es verdient.
In den 80ér Jahren gab es einen netten Slogan:
Wer Kohl säht, wird Kappes ernten.

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shatreng 03.06.2010, 20:13
222. Überparteilichkeit

Wulff finde ich zwar besser als von der Leyen, aber "gut" noch lange nicht. Ich kann nicht verstehen, wie PolitikerInnen, die bereits im Amt sind, überparteilich sein sollen? Geschweigedenn, dass Wulff oder von der Leyen davon was erkennen lassen. Da gefällt mir der Kandidat der SPD und Grünen schon besser. Insgesamt sollte es auf jeden Fall jemand aus der Zivilgesellschaft sein und nicht den bereits "führenden" PolitikerInnen angehören.

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hesix 03.06.2010, 20:14
223.

Zitat von sysop
Gauck gegen Wulff: So könnte das Duell am 30. Juni aussehen. Die Kanzlerin hat sich auf Niedersachsens Ministerpräsident als Köhler-Nachfolger festgelegt,SPD und Grüne wollen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den ehemaligen Chef der Stasiunterlagen-Behörde als Kandidat für die Präsidentschaft nominieren. Wer wäre Ihrer Meinung nach die richtige Wahl?
Gauck!

Gar keine Frage, ein Parteisoldat wie Wulff wäre völlig unangebracht.

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whitemouse 03.06.2010, 20:15
224. Skandal

Es ist absolut skandalös, dass Merkel diesen reinen Parteipolitiker als BP durchdrücken will. Ein Mann, der Niedersachsen ruiniert hat, soll Deutschland repräsentieren? Nein, danke.

Da bietet die Opposition an, an der Benennung eines für alle akzeptablen Kandidaten mitzuwirken - und Merkel präsentiert einen innerparteilichen Konkurrenten. Es kann dann doch niemanden mehr wundern, dass die Bürger solche Politiker zum Kotzen finden.

Die Opposition hat einen achtbaren Kandidaten jenseits der Parteipolitik präsentiert: Gauck wäre ein würdiger BP.

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DeeDee63 03.06.2010, 20:16
225.

Nun hat Frau Merkel auch den letzten, der ihr in der eigenen Partei noch gefährlich werden könnte, auf die elegante Weise beseitigt, bravo!

Einen 50-jährigen in dieses Amt zu wählen, der vielleicht 2 Perioden machen wird und dann lebenslang mindestens 200.000 Euro Ehrensold und sämtliche sonstigen Vergünstigungen genießen kann - genau die richtige Entscheidung in Zeiten, in denen man dem Bürger von rigorosen Sparzwängen erzählt!

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mavoe 03.06.2010, 20:17
226. Wulff vs. Gauck

Krasser gehts nicht mehr.
Aber wäre schon lustig, wenn die BV dann plötzlich Gauck wählt. SuperGAU(ck) dann für Mutti. In der BV sollen ja auch ein paar "Intellektuelle" rumhängen, hoffentlich!
Oder gibts da auch Fraktionszwang? Ist die Wahl auch geheim?

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rehabilitant 03.06.2010, 20:17
227.

Zitat von alexl1966
....Du sollst keine Götter neben mir haben! UvdL hätte Merkel, was die Popularität angeht, locker angehängt! Und sicher hätte das Kanzlermat Feuer bekommen. Das kann ihr mit diesem Kanditaten natürlich nicht passieren.
Das mit dem Feuer von vdL fürs Kanzleramt ist Ironie?
Hat man je ein kritisches Wort von vdL gegenüber Merkel gehört?
Die Dame, die sich stolz für Baby-Boom (in Wahrheit ist die Geburtenrate zurückgegangen) und Internet-Sperren (sind bis heute nicht aktiv) verantwortlich erklärt, würd ebenso wie Wulff niemals schwarz-gelbe Politik angreifen.

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Johannes Peters 03.06.2010, 20:18
228. Direktwahl des Bundespräsidenten

Zitat von Moewi
Ich bin stolz in einem Land zu leben, dessen einer Teil der Bevölkerung schon mal einen Staat abgeschüttelt hat, der es SO nicht (mehr) wert war.
Stolz? Ich weiss nicht. Was bei der Wende passiert ist, war sicher gut und wir sollten das nicht vergessen!

Aber so weit (den Staat abschütteln) wollte ich nicht gehen.

Ich plädiere einfach nur die Direktwahl des Bundespräsidenten. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Das wäre auch etwas von der Anerkennung für die Arbeit von Horst Köhler, die angebracht ist.

Das gegen die unheilige Allianz von Parteien und Medien durchzusetzen, wird aber nicht einfach sein. Dafür brauchte es eine Anstrengung wie vor 20 Jahren.

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kdshp 03.06.2010, 20:19
229.

Zitat von sysop
Gauck gegen Wulff: So könnte das Duell am 30. Juni aussehen. Die Kanzlerin hat sich auf Niedersachsens Ministerpräsident als Köhler-Nachfolger festgelegt,SPD und Grüne wollen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE den ehemaligen Chef der Stasiunterlagen-Behörde als Kandidat für die Präsidentschaft nominieren. Wer wäre Ihrer Meinung nach die richtige Wahl?
Hallo,

ich hoffe doch herr wulff denn dann wird es lustig für die CDU! ER wird zweimal hinschauen müssen ob es zb. verfassunggemäß ist was da so über seinen tisch kommt von scharz-gelb. Hackt ER es so ab wird das die CDU schwächen bzw. die linken stärken. Macht ER es nicht dann wird die CDU wieder stimmen verlieren also wennd ann der "eigene" mann mal nein sagt.

ES wird spannend in deutschland.

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