Forum: Politik
Wulff-Rücktritt: Der Nächste, bitte!
DPA

Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.

Seite 1 von 9
Öhrny 17.02.2012, 17:43
1. Teflon...

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
...Angela hat schon wieder ihre Finger drin. Der Bundespräsident sollte vom Volk gewählt werden. Nur so könnte er vom Parteiengeschacher unbekleckert gehalten werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiaron 17.02.2012, 17:47
2. Merkels unselige Rolle

Merkel trägt mit ihrem Taktieren bei der Wulff-Wahl einen großen Teil der politischen Verantwortung.

Für mich ist sie nicht mehr wählbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bono Beau 17.02.2012, 17:48
3. Wo war da Würde?

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
Das ist mir jetzt ein Rätsel, wo die Würde wohl war. Schon der erste Satz diente doch nichts anderem als der Absicherung des Ehrensoldes. Keine Einsicht - nirgends im Folgenden. Eine nachgerade weinerliche, verdruckste Presseschelte. Und natürlich ein Grund, den er, da er ja unschuldig und "immer aufrichtig" war, nicht persönlich zu vertreten hat: man hat ihm die Glaubwürdigkeit genommen. Nicht er hätte sie verloren, nein: man hat sie ihm genommen. So bleibt ihm wenigstens das Geld. Ist ja von hinten durch die Brust ins Auge ein "politischer Grund" für den Rücktritt.

Vollkommen erbärmlich. Nix Ehre. Nur Sold.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jo.S 17.02.2012, 17:49
4. Er hat viel für uns getan!

Zitat von sysop
... Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen...
Die größte deutsche Zeitung - Bild - zeigt politisches Engagement. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den höchsten Diener des Staates. Was für Zeiten sind das? Meine Klischees werden langsam lächerlich.
Nichts ist mehr, wie es war. Christian Wulff hat viel für uns getan.
Wenn auch nicht mit Absicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anton T 17.02.2012, 17:51
5. guter Job

Christian Wulff war als BP nicht mal schlecht, sogar gut("Der Islam gehört zu Deutschland"). Diese Banalität als BP einmal auszusprechen, gehört zu den bleibenden Verdiensten von Wulff als BP und zeigt, daß das Amt doch produktiv genutzt werden kann. Endlich mal nicht das belanglose Geschwätz seiner Vorgänger, sondern die richtigen Worte, die die Republik nach vorne bringen. Deshalb ist es ein Jammer, daß Wulff seine Vergangenheit eingeholt hat. Und im Vergleich zu der Korruption, die sich ein Franz-Josef Strauß jahrzehntelang geleistet hat, waren Wulffs Vergehen Kinkerlitzchen. Lediglich sein Umgang damit war ungeschickt. Als BP hat Wulff einen sehr guten Job gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
einsteinalbert 17.02.2012, 17:53
6. der naechste

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.

Bundespraesident sollte eine Person sein, welchen die Buerger in eigener Veranwortung waehlen duerfen. Ich persoenlich stelle dieses - meiner Ansicht nach unnoetige Amt - sogar gaenzlich zur Disposition.

Aber wenn man doch daran festhalten will, dann sollten die Rahmenbedingen so gestaltet sein, dass sich ein Fall wie der von Wulff nie mehr wiederholen kann. Die Bundeskanzlerin hat nach dem Ruecktritt von Koehler bezueglich des neuen Bundespraesidenten so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Daran wird sie - trotz hoher Popularitaetswerte - noch lange zu kauen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MisterEde 17.02.2012, 17:53
7. Hans-Jürgen Papier

Ich finde das wäre ein überparteilicher Kandidat. Als ehemaliger Verfassungsrichter kennt er Druck und das politische Geschäft.

Hans-Jürgen Papier als überparteilicher Kandidat geeignet? | mister-ede.de

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sicherheitsexperteirrland 17.02.2012, 17:54
8. geschäftsidee: wetten auf nächste Amtsdauer

Ich hab eine Geschäftsidee... Ich grunde ein Wettbüro und nehme Wetten auf die nächste Amtsdauer an....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eingedanke 17.02.2012, 17:54
9. alle guten Dinge sind 3

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
Ich hoffe es gibt nicht wieder eine Rochade mit den üblichen Kandidaten. Und ich hoffe dass es sich spon und Spiegel verkneifen nun irgendwie "nachzutreten".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9