Forum: Politik
Wulff-Rücktritt: Der Nächste, bitte!
DPA

Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.

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sliasthorp 17.02.2012, 22:28
60. Nicht Süßmuth

Zitat von Clark Kent
Rita Süssmuth feiert heute, 17. Februar, Ihren 75. Geburtstag. Bei aller Wertschätzung, das ist ein zu hohes Alter für eine Bundespräsidentin, sie wäre am Ende der Amtszeit 80. Auch die Kandidatur des drei Jahre jüngeren Joachim Gauck, den ich vor zwei Jahren gerne im Amt des Bundespräsidenten gesehen hätte, würde ich heute nur noch mit Vorbehalt unterstützen.
Bloß nicht: Süßmuth hat unter Insidern einen sehr schlechten Ruf. Und es gab auch Presseartikel über Dienstreisen in Richtung Wohnort der Tochter.
Quereinsteiger taugen überhaupt nicht für das Amt, weil sie nicht die Nerven für die politischen Machtspiele besitzen. Es muss ein seriöser Altpolitiker oder vielleicht ein Verfassungsrichter sein. Alles andere geht - wieder - schief!
Ich bin am ehesten für Töpfer.

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Andalusier 17.02.2012, 22:33
61.

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
Henning Scherf .... wäre mein Wunschkandidat für den freigewordenen Job

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supernovaiswatching 17.02.2012, 22:36
62. Ja, die Fabio würde passen... genauso wie Gregor Gysi!

Zitat von JakobHaschke
Ich finde, dass der ehemalige Verfassungsrichter Udo di Fabio, kürzlich erst aus seinem Amt ausgeschieden und von Wulff persönlich noch verabschiedet, ein herausragender Bundespräsident wäre. Er ist klug, kann komplexe Sachverhalte präzise und verständlich erläutern und vorallem ist er interger und nicht bereits durch eine politische Karriere "vorbelastet".
Könnte tatsächlich hinhauen! Integer, ein guter, sehr versierter Jurist und gerecht. Da muss man sich wegen Korruption keine Sorgen machen. Würde ich tatsächlich sehr begrüßen!

Ansonsten favorisiere ich offen Herrn Gysi - mal ehrlich, der ist - zumindest für mich - wegen seiner Zugehörigkeit zur Linken leider unwählbar. Als Bundespräsident hat er das Format und die Power, dem Parteigeklüngele der CDU ein starkes Gegengewicht zu geben! Der würde die Alleinherrschaft Merkels herausfordern können - was der Demokratie nur dienlich wäre, da wir sonst bald kohlsche Verhältnisse haben werden! Zuviel Macht bei einer Person ist niemals gut!

Gysi oder die Fabio - beide wären meine ABSOLUTEN Favoriten!

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klitze 17.02.2012, 22:51
63. Eine Kandidatin: Margot Kässmann

Zitat von MisterEde
Ich finde das wäre ein überparteilicher Kandidat. Als ehemaliger Verfassungsrichter kennt er Druck und das politische Geschäft.
Die einzige Person, die mir für dieses Amt einfallen würde, wäre Margt Kaessmann, die schon einmal Würde bewiesen hat und Glaubwürdigkeit als sie von ihrem Amt als EKD-Vorsitzende zurücktrat.
Ich denke, Glaubwürdigkeit und Authenzität sind die Eigenschaften, die dem Amt die Würde wiedergeben würden.

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Helmut_Kauer 17.02.2012, 23:09
64. Neuanfang

"Jetzt muss ein Neuanfang gemacht werden mit einer Person, die Integrität besitzt. Deshalb schlagen wir Edda Müller, die Vorsitzende der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International als Bundespräsidentin vor." Das sagt Sebastian Frankenberger,
Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), anlässlich des Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff.
"Große und kleine Vorteilsnamen sind unter Politikern leider sehr verbreitet, aus diesem Grund muss das Amt mit jemandem besetzt werden, der eine klare Haltung hat und Grenzen zwischen Politik und Wirtschaft einhalten kann," begründet Frankenberger seinen
Vorschlag.
Die Organisation Transparency International prangert immer wieder Korruption in Deutschland an und setzt sich für Transparenz ein. Edda Müller hat sich seit vielen Jahren einen Namen als oberste Korruptions-Bekämpferin gemacht. "Deutschland hat immer noch nicht
die UN-Konvention gegen Korruption ratifiziert. Das muss nun dringend nachgeholt werden," so der ÖDP-Politiker Frankenberger.
Bezüglich der Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt Frankenberger: "Ihrer Erklärung entnehmen wir, dass auch für sie von nun an eine stärkere Trennung von Politik und Wirtschaft gilt. Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn bald das Firmenspenden an Parteien
verboten werden, um Einflussnahmen von seitens der Wirtschaft zu unterbinden."

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Fischkopp-Cop 17.02.2012, 23:46
65.

Zitat von supernovaiswatching
Könnte tatsächlich hinhauen! Integer, ein guter, sehr versierter Jurist und gerecht. Da muss man sich wegen Korruption keine Sorgen machen. Würde ich tatsächlich sehr begrüßen! Ansonsten favorisiere ich offen Herrn Gysi - mal ehrlich, der ist - zumindest für mich - wegen seiner Zugehörigkeit zur Linken leider unwählbar. Als Bundespräsident hat er das Format und die Power, dem Parteigeklüngele der CDU ein starkes Gegengewicht zu geben! Der würde die Alleinherrschaft Merkels herausfordern können - was der Demokratie nur dienlich wäre, da wir sonst bald kohlsche Verhältnisse haben werden! Zuviel Macht bei einer Person ist niemals gut! Gysi oder die Fabio - beide wären meine ABSOLUTEN Favoriten!
Es wäre aber nicht Aufgabe des Bundespräsidenten, und sollte es auch nicht sein, dem Klüngel einer Partei, welcher auch immer, ein Gegengewicht zu geben.
Noch weniger wäre es seine Aufgabe, die vermeintliche "Alleinherrschaft" des / der amtierenden Regierungschefs/ -in herauszufordern.
Tatsächlich sollte er sich nicht in die Tagespolitik einbringen oder einen Gegenpol zur Regierung darstellen. Der nächste Eklat wäre vorprogrammiert.

Und solange die Vergangenheit des Herrn Gysi und eine mögliche Verstrickung in die SED-Diktatur nicht zweifelsfrei(!) geklärt sind, würde nur wieder ein Damoklesschwert über diesem Amt schweben. Das wäre das letzte, was dieses Amt jetzt benötigte.

Da sehe ich den Herrn Gysi viel lieber und als viel sinnvolleres Element in der Tagespolitik...

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minerva2012 17.02.2012, 23:55
66. Wenn schon keine frau, dann aber auch keinen alten politiker!

IMMER WIEDER DIE GLEICHEN NAMEN, die für die Nachfolge gehandelt werden. Also doch alles wieder Parteipolitik im alten Trott.....

Um die angerichtete Beschädigung des BP-Amtes wieder zu beheben sollte der nächste Bundespräsident:

1. KEIN/E PARTEIPOLITIKER/IN (bzw."nicht schon wieder") sein,
2. KEIN ALTER MANN (bzw."nicht schon wieder") sein,
3. von ALLEN BUNDESTAGSPARTEIEN (wirkl.ALLE) getragen werden,
4. GLAUBHAFT ETHISCHE WERTVORSTELLUNGEN vermitteln können,
5. sich mit welt- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen auskennen
(ggfl. auch wissenschaftl.FUNDIERT und nicht nur vordergründig),
6. die Bundesrepublik angemessen und zeitgemäß vertreten können,
7. sehr gut mit den Medien umgehen können,

Die weiblichen Kandidaten, die evtl. infrage kommen könnten, wurden ja bisher bereits verhindert.

Mir fällt bei o. a. Profil z. B. ein Mann wie RICHARD DAVID PRECHT ein.

Jemand wie er steht (auch vom Lebensalter her) wirklich für "Blick nach vorne und Erneuerung in der Zukunft", womit man auch jüngere Menschen wieder mitnehmen kann.

Gut, vielleicht kennt ihn nicht jeder im Land.

Aber WIEVIELE KANNTEN beispielsweise Horst KÖHLER, bevor er Präsident wurde?

Ansonsten:
Das BP-Amt ist zum großen Teil ein REPRÄSENTATIVES AMT. Und wenn man nun doch wieder auf die altbekannten Kandidaten zurückgreift, kann man auch gleich wieder die Monarchie einführen.

Die Adligen beherrschen wenigstens besser das Repräsentieren ;-) .

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48145 18.02.2012, 01:33
67. ...

„Erst wenn der letzte CDU-Politiker gerodet, das letzte Amt vergiftet, der letzte aufrichtige Journalist gefangen ist, werdet ihr merken, dass SPON und Bild euch nicht die Wahrheit sagen.“

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spontifex 18.02.2012, 04:21
68. Die breite Masse

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
Zitat von SPON:
Berlin - Die Türen im Schloss Bellevue sind hoch. Als könnten sie Menschen verschlucken. Von links kam einst im "Langhans-Saal" Horst Köhler nebst Frau, um seinen Rücktritt zu verkünden....
Da gibt's dann bestimmt auch einen "Obermaier-Saal". Bei Köhler schon lange, jetzt auch bei Wulff, ist jedenfalls Schmalhans wieder Küchenmeister. Die können sich eigentlich freuen, haben sie doch sowieso nie einen so furchtbar breiten Hintern zum Aussitzen und zum Kriechen oder Lecken gebraucht.

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priestersand 18.02.2012, 04:46
69. Heilige Einfalt

Zitat von klitze
Die einzige Person, die mir für dieses Amt einfallen würde, wäre Margt Kaessmann, die schon einmal Würde bewiesen hat und Glaubwürdigkeit als sie von ihrem Amt als EKD-Vorsitzende zurücktrat. Ich denke, Glaubwürdigkeit und Authenzität sind die Eigenschaften, die dem Amt die Würde wiedergeben würden.
Die Dame ist geschieden und predigt bis dass der Tod Euch scheidet.
Sie fuhr besoffen Auto. Das mag authentisch sein ist aber weder glaubwürdig noch für eine Bundespräsidentin aller Deutschen akzeptabel.

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