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Wulff-Rücktritt: Der Nächste, bitte!
DPA

Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.

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tombear 18.02.2012, 13:01
80. Fragen über Fragen

Zitat von sysop
Die kurze Abschiedsrede, der Dank an seine Frau, die guten Wünsche für die Bürger: Fast könnte man den Abgang von Christian Wulff würdig nennen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so viel Respekt verspielt hätte - und am Ende Fragen blieben, wie sie noch keinem Vorgänger gestellt wurden.
Mal kurz nachgedacht

Die Verbindungen von Herrn Wulf zu reichen Unternehmern war doch schon seit Jahren bekannt auch innerhalb der eigenen Partei. Dort wußte man, dass diese Verbindungen eines Tages für die CDU zu einem Problem werden würde. Ich denke, dass war auch der Parteienführung bekannt. So haben sie sich überlegt, wie man dieses Problem lösen kann, ohne dass die Partei einen ehrheblichen Schaden nehmen würde.

Man kam daher auf die Lösung Herrn Wulf auf das Amt des Bundespräsidenten abzuschieben (Dafür mußte ein anderes Parteienmitglied aus dem Amt ausscheiden).

Zum vermeindlichen richtigen Zeitpunkt gab man dann den Medien den entscheidenden Hinweis, um Wulf endlich los zu werden.

So hat die CDU ein Problem gelöst, ohne einen Schaden zu nehmen. Sie hat das Amt des Bundespräsidenten mißbraucht um ein parteiinternes Problem zu lösen.

Stimmt mir jemand zu ?

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