Forum: Politik
Wulff-Rücktritt: Er hat es vermasselt
dapd

Christian Wulffs Rücktritt ist richtig, denn er hat als Vorbild versagt. Statt in seinen Buddy-Affären mutig und ehrlich aufzutreten, trickste er. Der nächste Präsident muss besser werden - Kanzlerin Angela Merkel hat bei der Auswahl nur eine Option.

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elikey01 18.02.2012, 18:22
660. Weswegen

Zitat von turadot
"Der nächste Präsident muss besser werden ..." "Besser" ist sehr relativ, ich wünschte mir einen Präsidenten, der erstens natürlich parteienunabhängig ist und zweitens - und das ist mir noch wichtiger - locker und souverän ist. Herr Wulff strahlt(e) eine Verklemmtheit aus, die mich sehr störte, ihm war körperlich anzumerken, dass die Bürde des Amtes ihn überforderte. Es ist wohl seiner kleinbürgerlichen Sozialisation zuzuschreiben, dass er zu meinen schien, nach außen hin "getragen" und "würdig" wirken zu müssen, das kann nur unehrlich rüberkommen, da war sich jemand seiner eigenen Persönlichkeit nicht sicher.
er offensichtlich auch immer mehr in Geltungssucht abglitt und auf den Ebenen der kapitalstarken "Reichen und Schönen" mitspielen wollte, wofür sein eigenes Budget eben nicht reichte.

Bezeichnend dabei auch, dass es sich bei den "reichen" Freunden um solche handelte, denen das Attribut "schillernde Persönlichkeiten" anhing. Dass jene die Wulff'sche Charakterschwäche womöglich für ihre eigenen Interessen "ausnützen", ohne dass er das checkte, liegt dabei nahe.

Dieser Geerkens-Kreditvertrag, zwar auf Frau Geerken als Geberin lautend, bei dem nach eigenem Bekunden Herr Geerkens "beratend" mitwirkte, hat sowas von einer Anrüchigkeit, die den Verdacht aufkommen lässt, dass alles, was da auf dem (als Beweis dienen sollenden) Papier steht, lediglich als Alibi dient.

Welche Geldgeschäfte tatsächlich dahinter stehen, werden die Protagonisten niemals eröffnen, haben sie doch anscheinend die Papierlage sorgsam als "Beweis" präpariert.
So mag es hingenommen werden, dass es sich um einen Hauskauf-Kredit handelte. Dass dem aber tatsächlich und glaubwürdig so ist, bringen nicht zuletzt auch die verschachtelten Erklärungen und Begleitumstände nicht bei.

Herr Wulff war wohl mehr von dem hohen Amt und dessen ethisch-moralischem Anspruch als solchem überfordert als von einer "Bürde", die dieses Amt für einen Berufspolitiker mit mehrjähriger Erfahrung, davon fünf Jahre als MinPräs., h.E. nicht mitbringt.
In seinem eitlen Geltungsbedürfnis, mit dem er sich auch unermüdlich als "Schirmherr und Gallionsfigur von Anstand, Würde und Integrität" vermarktete, ohne dies auch tatsächlich so zu leben, offenbarte er eine Charakterschwäche, die ihn eben nicht für dieses Amt prädistinierte.
Da half ihm auch die Image-Pflege als Wunsch-Schwiegersohn nicht.

Es verträgt sich h.E. auch ganz schlecht mit einem "bekennenden Katholiken", dass man sich mit einer anderen Frau u.a. in der Suite eines fünf Sterne Hotels einlogiert und die Frau auch bereits sein Kind bekommt, während er noch mit einer anderen verheiratet ist.
Herr Wulff wurde auch nicht müde, anderen Menschen "Verhaltensratschläge" zu geben, während er sein Privatleben noch nicht geordnet hatte.

Kaum ein Politiker hat sein Privatleben so öffentlich - und das auch noch in der BILD - ausgebreitet wie C.W.,
Auch über die Trennung von seiner Jugendliebe Christiane unterrichtete er die BILD sowie darüber, dass es eine neue Frau an seiner Seite gäbe.
Dass man sich im "midlifecrisis"-Alter eine (14 Jahre) Jüngere "holt", kann durchaus auch als Ausdruck des Bedürfnisses von äußerer Anerkennung für "Erfolg" gesehen werden; Bsp. finden sich dafür zuhauf.

Alles in allem hat die offensichtliche Charakterschwäche eines polit. Karrieristen alles "vermasselt".

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Palmstroem 18.02.2012, 18:38
661. Das Märchen vom bösen Wolff und Rotkäppchen

Zitat von elikey01
er offensichtlich auch immer mehr in Geltungssucht abglitt und auf den Ebenen der kapitalstarken "Reichen und Schönen" mitspielen wollte, wofür sein eigenes Budget eben nicht reichte.
Weder Groenewold noch Schmidt gehören zu den Reichen!
Die Reichen finden sie hier und nur deren Daumen zählt!

Die Deutschen im Forbes-Ranking

Das Vermögen der Bertelsmann-Chefin Liz Mohn ist dem Forbes-Ranking zufolge weniger geworden. Von 4,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr sank es auf 3,8 Milliarden Dollar. Knapp dahinter folgt Friede Springer mit einem geschätzten Vermögen von 3,7 Milliarden Dollar. Auf Platz 595 finden sich Verleger Stefan von Holtzbrinck und seine Schwester Monika Schoeller. Ihr Guthaben wird mit jeweils zwei Milliarden Dollar angegeben. Weitere deutsche Medienunternehmer auf der Liste sind Heinz Bauer (1,8 Milliarden Dollar) und Hubert Burda (1,5 Milliarden Dollar).(meedia)

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elikey01 18.02.2012, 19:06
662. Zudem

Zitat von Bob Andrews
Fischer war auch nie Bundespräsident, sondern lediglich ein Minister. Sie vergleichen also Äpfel mit Bananen.
gabe es intensive zielgerichtete polit. und mediale Kräfte, die unbedingt die polit. Karriere des Herrn Fischer unterbinden wollten. Dazu ließen sie nichts unversucht. Hätten sie etwa gefunden,sie hätten es gnadenlos eingesetzt, um den lästigen Konkurrenten loszuwerden.

Diese unreflektierten, einseitigen Ausstülpungen, die in ihrer faktenresistenten Gebetsmühlenartigkeit den Eindruck erwecken, dass Pfarrer Hintzes Zeilenhonorarritter losgelassen wurden, um den Frust loszuwerden und Gehirnwäsche zu betreiben, passen allenfalls in die 5. Jahreszeit.

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elikey01 18.02.2012, 19:48
663. Hoffnugnsloser Fall

Zitat von winkdon
Die Staatsanwaltschaft hat gehandelt. Wenn wir in einem Rechtsstaat leben, sollte uns klar sein, dass noch niemand verurteilt ist, nur wiel die Staatsanwaltschaft Indizien hat. Das gilt bei konservativen Politikern aber nicht. Bei einem Joschka Fischer wurden beide Augen zugedrückt, obwohl er bewiesenermassen gegen das Gesetz verstossen hat. Hier wird eine Volkshetze durchgeführt auf einen reinen Verdacht hin. ... Ich mag es Ihnen gönnen, wenn Sie sich heute als Deutscher stolz gefühlt haben. Dass der Rechtsstaat heute einen Schaden genommen hat, ist davon leider unberührt. Auch das letzte Mal, als wir einen Rechtsstaat zu Grabe trugen, gab es viele Deutsche, die stolz auf ihr Land waren. Vernünftig war es trotzdem nicht.
Wenn Sie wenigestens Ihr "WIR" weglassen würden; wer möchte schon in die Kollektivhaftung mit gebetesmühlenartiger Gehirnwäsche genommen werden.

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Andreas_Hahn 19.02.2012, 10:05
664. Dem kann man vorbehaltlos zustimmen…

Zitat von elikey01
er offensichtlich auch immer mehr in Geltungssucht abglitt und auf den Ebenen der kapitalstarken "Reichen und Schönen" mitspielen wollte, wofür sein eigenes Budget eben nicht reichte. [...] Alles in allem hat die offensichtliche Charakterschwäche eines polit. Karrieristen alles "vermasselt".
Da hat man es damit begründet, C. Wulff zum Bundespräsidentenkandidaten auszuwählen, weil er die „politische Landschaft“ kenne, bzw. sich darin auskenne und nicht in „Fallen tappen“ würde, wie z. B. Horst Köhler, also „jemand von außen“ (interessant ist dabei das „drinnen“ und das „außerhalb“).
Nur diese „Herkunft aus dem Politikbetrieb“ hat ihn ebenfalls nicht vor derart dummen Fehlern bewahrt, offenbar ist das wohl auch kaum möglich, denn die „innerhalb des Politikbetriebes“ bestätigen sich nur gegenseitig (also, die eigenen „Parteifreunde“), tja, und Kritik gibt es dann nur von den „anderen“ (also, die der anderen Parteien).
Wulff ist 52 Jahre alt, also auch nicht so sehr jung, er hätte doch schon wenigstens so viel Lebenserfahrung mitbringen müssen, dass er nicht in die Fallen tappt, die er sich selbst bzw. andere ihn stellten.
Um es klar zu sagen: Ich sehe ihn nicht als Opfer anderer, sondern lediglich, wie auch in dem Beitrag hier, als Opfer seiner eigenen Schwächen und diese sind durch den Politikbetrieb sicher verstärkt worden.
Übrigens, weshalb sich viele in der Öffentlichkeit so sehr über Wulff mokieren, halte ich für Heuchelei. Er bzw. sein Verhalten ist doch nur ein Spiegelbild von uns allen, denke ich. Würden viele Leute nicht auch gern in derartige Positionen kommen, wo ihnen andere ins Hinterteil kriechen (übrigens dabei auch sehr gern viele „unsere ach so unabhängigen Journalisten“), wo man sich nicht Sorgen machen muss wegen des Einkommens und der Rente (die man sich im Zweifel sichern kann) und wo man im Rampenlicht steht und zumindest äußerlich attraktive Lebenspartner/innen hat, wofür einen andere wieder auf die Schultern klopfen?
Ich wette, eine Menge Psychologen mit Forschungen über den „Fall Christian Wulff“ stehen schon in den Startlöchern. Der Mann wird uns sicher noch oft beschäftigen….

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Umbriel 19.02.2012, 14:41
665. SORRY - DAS ist Unfug

Zitat von Zweikanal
Kaum zu glauben, wie beharrlich die Wulff-Apologeten an der Legende stricken, die "linke" Presse habe den Präsidenten auf dem Gewissen..
Das wäre ja auch Unfug. Das Rechts-Links Schema zieht da nicht.

Es geht aber um mehr bei der Kritik an den Vorgängen rund um Wulff:

a) man muss keineswegs ein Wulff-Fan sein um die Vorgänge stark zu kritisieren. Es geht um bestimmte Prinzipien.

b) der Umstand daß Wulff bestimmte offene Flanken hat die man als Aufhänger nutzen kann war Insidern eindeutig beim Amtsantritt genau bewusst. Dies genau wissend wurde er ins Amt gehoben. Gegner wussten es auch, haben aber geschwiegen. SPIEGEL und BILD wussten es ebenfalls.

c) das WULFF-Bashing: Da kommt man nciht los von der TRANSPARENTEN Beschäftigung mit der Frage: Wo war der Anfang?

Der Anfang des Wulff-Bashing war nämlich nicht der Tag, an dem erstmals Vorwürfe gegen seine kleinen Finanzgeschäfte auftauchten.

Vielmehr war der Anfang des Wulff Bashings der Tag, nachdem er eine sehr kritische Rede zum Umgang mit der EURO RETTUNG (EZB,ESM,ESFS) hielt.

Sven Böll vom SPIEGEL gab ihn zum "Abschuss" frei mit dem Artikel "Wullf - OBERSTER POPULIST" Ende August 2011.

So war das in Wirklichkeit.

Die Version, die derzeit durch alle Medien getrieben wird, ist falsch. Die Bevölkerung wird getäuscht.

Diejenigen die so laut nach Anstand, Transparenz und Moral rufen, haben überhaupt keine Skrupel, den Menschen völlig intransparente Versionen der Realitäten vorzugaukeln.

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maximixa 19.02.2012, 15:19
666. gottvertrauen kann nicht schaden

Zitat von stuntman.mike
Oder: "Gott schütze Deutschland" a la Ex-OB Sauerland in Duisburg ("Gott schütze Duisburg"). Was für Heuchler, alle beide!
"gott schütze rheinland pfalz!" war wohl das vorbild.
berhard vogel meinte auch sich selbst als er erst den cdu-parteivorsitz und dann den ministerpräsidenten posten 1988 verlor - "und was wird aus mir?" (heide simonis).

des herren wege sind unergründlich, die wiedervereinigung kam wie ein geschenk des himmels und bescherte dem gottesfürchtigen, passionierten junggesellen den stuhl des landesvaters in thüringen.

aber ohne öffentliches stoßgebet geht's wohl auch: heide simonis ist als ex-ministerpräsidentin und ex-vorsitzender von unicef deutschland - nach angeblichem spendenskandal - auch noch da:

im dezember 2011 nahm sie an der vox-kochsendung "wer isst besser?" teil.

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rabenkrähe 19.02.2012, 19:56
667. jaja

Zitat von garfield
Zu Maschmeyer und Co? Da habe ich tatsächlich andere Erwartungen an Politiker - an Bundespräsidenten allemal.
........

Bundespräsidenten spiegeln ja auch die Realität der gesellschaftlichen VErhältnissen. Einen "Bürgerpräsidenten", wie es einst Heinemann war oder einen "Vatipräsidenten", wie es Heuss in der Nachkriegszeit war, wird es nicht wieder geben.
Heute, da die erste Frage stets ist "wie werden die Märkte reagieren", zählt nur noch die Kungelei mit der Wirtschaft. Was auch dem kommenden Präsidenten anzumerken sein wird...
rabenkrähe

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KaWiDu 19.02.2012, 20:08
668.

Zitat von zehwa
Um es kurz zu machen: ich sehe keine moralische Verfehlung Wulffs. Ich habe das oft begruendet und wiederhole es jetzt nicht.
Ich werde jetzt allerdings nicht in Ihren alten Beiträgen herum suchen. :-)

Faktisch ist es mir egal, ob Wulff sich tatsächlich eine moralische/juristische Verfehlung anrechnen lassen muss. Ein Mensch sollte um seinen Ruf besorgt sein. Es gibt Positionen, wo sein Ansehen immens wichtig ist. Wenn dieses beschädigt ist, dann ist der Mensch für diese Positionen schlicht nicht geeignet.

Dieses Ansehen ist nichts, das per richterliches Urteil entsteht - es entsteht im sozialen Umfeld. Wenn viele Menschen sagen "das ist nicht okay, was du tust", dann ist es auch nicht okay. Einfacher geht es eigentlich gar nicht. Das hat nichts mit Fairness zu tun, dieser Anspruch wäre auch vollkommen verfehlt, weil es nämlich um gesellschaftliche Akzeptanz geht. Wann wäre die nicht abhängig gewesen von Zeitgeist und Geschichte ?

Nun erzeugt dieser Umstand natürlich die Gefahr, dass ein missgünstiger Mensch nur ein bisschen Schlammschlacht machen muss, und anschließend ist sogar Mahatma Gandhi untragbar als BP.

Aus diesem Grund ist nicht jeder für solche Positionen geeignet. Solche Menschen müssen Netzwerke haben (da hat Wulff sich offenbar verschätzt), sie müssen intelligent und intuitiv sein (Wulff hat da offenbar total versagt, weil er nicht von Anfang an souverän und gelassen mit Transparenz und Offenheit reagiert hat; ich bin sicher, dann wäre die Sache anders ausgegangen) und sie müssen manchmal auch einfach nur Glückspilze sein (ist schon doof, wenn Sachen publik werden, die sicherlich viele andere auch so machen; egal ob das ein bewusster Akt von missgünstigen Menschen war oder nicht).

Das hat nichts mit Sozialdarwinismus zu tun, sondern damit, dass hohe Positionen mit guten Leuten besetzt werden müssen. Dazu gehört sogar Chuzpe: Die alten Germanen haben ihre Heerführer/Könige bei zu vielen Misserfolgen per Opfer an die Götter angesetzt, weil schlichtes Glück nun mal auch sein muss ... [Nicht, dass die jetzt ein Vorbild in allen Dingen wären. ;-))] -- Wenn einer ein glückliches Händchen hat, dann ist mir dieser Mensch an wichtiger Stelle lieber als der Pechvogel - auch wenn der mir dabei Leid tut.

Die Medienberichte enthielten sowohl schlechte Berichte (z.B. als eine angebliche Gefahr für die Pressefreiheit aufgrund eines Anrufs herbeigeredet wurde) wie auch gute Berichte: Aufklärung ist die vornehmste Pflicht der Presse !

Ich hatte den Eindruck, dass die Mehrzahl der Menschen diese Unterscheidung sogar intuitiv getroffen hat: Als die BILD-Zeitung mit diesem dämlichen Tonband eine Treibjagd veranstaltete, haben ziemlich viele darauf abwehrend reagiert. Die Empörung über den Verdacht auf Korruption und Vorteilnahme war dennoch da. Und diese Empörung halte ich für richtig. Wenn solche Verdächtigungen publik werden, dann zeugt es von einer ziemlich lockeren Einstellung, wenn die Sache auf "ich habe halt ein paar nette Freunde" reduziert wird.

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Umbriel 20.02.2012, 12:15
669. Keine Bange, die können sich schon selber helfen

Zitat von stanislaw
Wie so viele Medienbeschimpfer vergessen Sie hier ein paar wesentliche Dinge. Niemand dürfte eine Lupenreine Weste haben und wenn der gute Wulff mit den ersten Vorwürfen anständig umgegangen wäre, dann wäre das Ganze niemals so aufgekocht. Aber der gute Herr hat auf der einen Seite gedroht, auf der anderen Seite getrickst. 42 ;-)
Ach du meine Güte, wie putzig! Es ehrt Sie wirklich, daß sie die armen geknechteten Redaktionen von BILD und SPIEGEL gegen die fürchterliche Kritik der Demokratiefeinde in Schutz nehmen.

P.S.: Sie glauben im Ernst was Sie schreiben?

***

a) Wullf war im Amt stets ungelenk. Ja. Die Dinge die man ihm vorwirft, waren bei Amtsantritt weitgehen bekannt. Warum hat man ihn dann überhaupt ins Amt gelobt. 2 Optionen: 1) Dummheit - glaube ich nicht wirklich 2) weil man damit rechnete daß er die Hand die ihn fütterte auch küsst - schon eher

b) Wulff wurde direkt nach seiner kritischen Rede zur sogenannten Euro-Rettung angeschossen (Sven Böll in Spiegel Online Ende August 2011). Ggf. hätte er sich da noch retten können wenn er wiederrufen hätte. Hat er aber nicht. Stattdessen hat er sich aufs kleinkarierte Kung-Fu eingelassen und verloren. Er dachte es gäbe irgendwo Support, aber keiner traute sich mehr.

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