Forum: Politik
Wulffs Rücktritt - ein überfälliger Schritt?

Der Druck war zu groß: Nach der Ankündigung staatsanwaltlicher Ermittlungen in Hannover trat Bundespäsident Christian Wulff zurück. Wochenlang klammerte er sich zuvor trotz ständig neuer Vorwürfe an sein Amt. Ein Rücktritt zum gerade noch akzeptablem Zeitpunkt? Oder hat Wullf das Amt nachhaltig beschädigt?

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carla_columna 19.02.2012, 09:45
640.

Zitat von nikffm
Mal sehen, wo Frührentner Wullf in ein paar Monaten wieder auftaucht... Gut dass es vorbei ist. Schade nur, dass es wieder mal ein Sieg der "BILD-okratur" war...

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derandersdenkende 19.02.2012, 09:48
641. Das Gedächtnis funktioniert so lala.

Zitat von cccatch
Kanzler , oder Kanzlerinen in dieser Republik haben eben viel mehr Macht und Befugnisse die Richtlinien der Politik zu bestimmen , als Bundespräsidenten , oder ? Wenn ich mich richtig erinnere , steht das genau so im Grundgesetz , oder ? Matthias
Die/der Kanzlerin/Kanzler und ihre Partei erhalten durch das Votum der Wähler den Auftrag, wenn erforderlich mit Koalitionspartner zu regieren.
Sie können ihr Parteiprogramm/Koalitionsvertrag umsetzen und damit ihren Wählern, die richtige Wahl honorieren. Blamieren sie sich, kann es bei der nächsten Wahl zum Regierungswechsel kommen.
Der Bundespräsident sollte vom Parteiengezänk unabhängig sein und alle Bürger dieses Landes repräsentieren.
Aber solange es dieses Amt gibt, versuchen Parteien das Selbige für sich zu vereinnahmen.
Dieses Amt gehört aber nicht als "Lehen" einer oder wenigen Parteien.
Und deshalb sollten wir, Parteien die es als solches für sich beanspruchen, heftigst auf die Finger klopfen.

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Berg 19.02.2012, 09:50
642.

Zitat von panzerknacker51
Gauck, Käßmann, Huber - die Merkel will das Amt endgültig kaputtmachen, .....
Wie haben Sie herausbekommen, dass dies die Vorschläge von Merkel sein sollen??

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esckey 19.02.2012, 09:53
643. Zum Beispiel

Zitat von Faxrolle
"Huber, der sich derzeit auf einem Forschungsaufenthalt in Südafrika befindet..." Was forscht ein Theologe?
wie Jesus um's Leben gekommen ist.

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pepito_sbazzeguti 19.02.2012, 09:58
644. Käßmann

Zitat von rick.sander
sie hat Charakter gezeigt und Konsequenzen gezogen. Das spricht für sie. Un wie oft wird durch Alkohol noch viel mehr angerichtet, als eine rote Ampel überfahren.
Stimmt, nach der nächsten Sauftour gäbe es nicht ein solches Herumgeeier wie bei Wulff. Ich meine, wenn Frau Käßmann ja so konsequent beim Zurücktreten ist.

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countvoncount 19.02.2012, 09:59
645. Theologe als Präsi?

Was soll die ostdeutsche Bevölkerung, die zu mind. 80 % aus Atheisten besteht, zur Ernennung eines Mannes sagen, dessen Qualifikationen für das Amt darin bestehen, dass er dereinst kirchlicher Würdenträger war? Wenn man solche GEdankenspiele hegt, sollte man wenigstens die in Deutschland tätigen Imame und Rabbis gleich noch einbeziehen in die Kandidatensichtung ... Bin gespannt auf die Debatte. Vielleicht melden sich ja noch Scientology & Co. zu Wort.

Mal ehrlich - was lässt sich gegen Petra Roth sagen? Was das Land wirklich sehen will, ist eine integre Person von Format mit Erfahrung im Politikbetrieb - nicht mehr und nicht weniger. Und wenn Deutschland zur Abwechslung mal zwei Frauen an der Spitze aufweist - umso besser: Zuviele Männer haben in der Vergangenheit den Politikbetrieb dadurch geprägt, dass sie ihr Riesenego streichelten ...

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voooodoooo 19.02.2012, 09:59
646. den hätte man

Zitat von IsaDellaBaviera
Denn der Typ ist nicht nur mutig, ehrlich, reif, erfahren, sympathisch, charmant und eloquent. Er ist auch ein stabiler Demokrat und Friedens-Politiker.
statt Horst Köhler nehmen sollen,
er wird im Oktober 80.

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goedeking1 19.02.2012, 10:03
647.

Zitat von Faxrolle
"Huber, der sich derzeit auf einem Forschungsaufenthalt in Südafrika befindet..." Was forscht ein Theologe?
Gibt es in Südafrika etwa keine Menschen?

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b.lämmert 19.02.2012, 10:05
648.

Huber als Präsident geht nicht. Staat und Kirche sind in Deutschland voneinander getrennt. Das sollte auch in Zukunft so bleiben.

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suddendeath_1978 19.02.2012, 10:08
649. ..

Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, warum Wulff gehen musste.
Er hat gezeigt, wie unser System funktioniert. Er hätte es vielleicht - im Sinne der Piraten - noch transparenter machen sollen.

Die Besetzung eines hunderttausende Euros verschlingenden Amtes sollte nun mit höchster Priorität - andere potentielle Prioritäten sehe ich auch nicht - betrieben werden.

Warum nicht Gauck?
Immerhin hält er Kapitalismuskritik für Sozialromantik und Sarrazin für einen Wissenschaftler.

Ich verneige mich vor SPD und Grüne , die es geschafft haben, diesen Mann hoffähig zu machen. Wie vieles andere auch, hätten CDU und FDP alleine dies niemals geschafft.

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