Forum: Politik
Wut auf Journalisten: Die da oben schreiben doch eh, was sie wollen!

Mit dem Absturz von 4U9525 gehe der Absturz des Journalismus einher, wettern viele - und suchen bei "alternativen Medien" nach der Wahrheit. Dort aber lag die Leiche des Co-Piloten in seinem Auto, und die Passagiere waren schon vor dem Flug tot.

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brehn 07.04.2015, 15:53
1. Das Schöne

Das schöne an der Medienlandschaft ist doch, dass man sich frei entscheiden kann, was man lesen möchte.
auch bei den "alternativen" nachrichtenportalen etc. gibt es doch eine große Bandbreite und Auswahl.

Sie Herr Fleischhauer haben sich offenbar die Medien ausgesucht, in welchen der Pilot im Auto lag. Ich bevorzuge lieber die Medien, welche wie die vorherschenden Blätter und Sender die objektive Faktenlage berichten, jedoch ohne die zusätzliche Sensationsgeilheit und Spekulationswut....

Ich weiss worauf sie hinaus wollen Herr F. doch das tun sie mit dem falschen Mittel, nämlich der dümmlichen verallgemeinerung.
(kleiner Tip: Ken Jebsen sollte man nicht ernsthaft als Informationsquelle in Betracht ziehen....)

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laermgegner 07.04.2015, 15:54
2. Minderwertigkeitsgefühle ?

Der Tote aus dem Kofferraum war ein Face aus den USA - und die schnelle Übernahme von Daten ein Produkt Ihrer Presse.
Ihr schreibt alles nur ab- den Sinn des einfachen Lebens - Fehlanzeige. Da keine objektive Bereichterstattung erfolgt und das Zeitalter der Technik eine andere geworden ist - müßt Ihr Euch damit eben auch auseinandersetzen !

Beim BER kenne ich mich ein bißchen besser aus- da wird nur der Kram von der Politik geschrieben. Wie es den MEnschen am Flughafen geht, wie sie den weltbesten Schallschutz erhalten sollen - interessiert kein Schwein - Ergo - so ist es dann eben bei allen THemen so.

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KlausF20 07.04.2015, 15:55
3. Qualität muss sich durchsetzen

In dem Kommentar steckt viel Wahrheit, aber es reicht leider nicht, die Messer auf Amateur-Journalisten und esoterisch verklärte Blogger zu wetzen. Die Qualität und Transparenz der etablierten Medien muss hoch gehalten und immer wieder hinterfragt werden. Wenn selbst in der Tagesschau der 6. oder 7. Beitrag zum Absturz zeigt wie unbeteiligte Touristen an einem x-beliebigen deutschen Flughafen nach ihren Gefühlen angesichts der Katastrophe gefragt werden, drängt es einen schon zum Um- oder Abschalten.

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jws1 07.04.2015, 15:56
4. Das ist die alte Taktik der Verunglimpfer

Die Bemerkungen einiger Durchgeknallter dazu benutzen, um die vielen sinnvollen alternativen Beiträge zu diskreditieren. Natürlich wird man auch immer Unsinn im Netz lesen können, aber eben auch Wahrheitsgerechteres als die Artikel verlegerabhängiger Journalisten. Die MSM bringen in letzter Zeit viel Energie dafür auf, sich der ungeliebten "freien" Beiträge zu erwehren.

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pitgiss 07.04.2015, 15:56
5. Problem Verschwörungstheorie:

Das ist das übliche Problem bei der Recherche nach mehr Hintergrunginformationen zu verschiedensten Themen im Internet. Es gibt immer Leute, die behaupten suuuper Insiderwissen zu besitzen und dabei völlig unplausible Theorien zusammenwursteln, so dass man nach der dritten oder vierten Verschwörungsseite entnervt aufgibt. Schade, denn es gibt so manches zu erfahren, was in den Mainstreammedien mangels Platz und teilweise auch Kompetenz zu kurz kommt.
P.S.: Die Geschichte von den schon beim Start toten Passagieren scheint ein beliebter Schwachfug zu sein - siehe MH17-Theorien. Fernsteuerung hatten wir auch schon. Lasst Euch doch mal was neues einfallen...

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cektop 07.04.2015, 15:57
6. Armer schwarzer Kater,

wir streicheln dich.

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24philip12 07.04.2015, 15:58
7.

Das schlimme u.a. im Internet ist,daß man jeden Tag lesen kann,wieviele Vollpfosten auf dieser Welt unterwegs sind,die gab es früher auch,aber heute kriegt man sie jeden Tag aufs Brot geschmiert.
Wäre man von irgeneiner Form menschlicher Intellegenz gesegnet und wüßte man ,wovon man spricht,dann wäre leicht zu erkennen,daß Trümmer eines abgeschossenen Flugzeuges anders aussehen.

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nütztnichts 07.04.2015, 15:59
8. Viel Irrsinn wird behauptet.

Das ist die eine Seite. Und es ist erschreckend, dass bei jedem Ereignis sich eine relativ große Anzahl an Kommentaren, Posts und "Artikel" finden mit den verrücktesten Behauptungen und "beweisen"
Aber die andere Seite der Geschichte ist womöglich die interessantere und gleichzeitig die vernachlässigtere:
Woher kommt dieses immer größere werdende Misstrauen gegenüber den offiziellen Medien? Und welchen Beitrag haben diese geleistet, dass eine größere Zahl von Menschen der Überzeugung sind, dass der Wahrheitsfindung nicht genüge getan wird oder sogar kaum kritische Berichterstattung stattfindet?
Hier könnten sich die fleischhauers und andere auch mal einige Gedanken drüber machen.

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weem 07.04.2015, 16:03
9. weem

Wenn die Wahrheit zu unbequem, schwierig od. unverständlich ist, dann ist es immer einfacher die Lösungen in Bereichen zu suchen, die eine Fülle von grenzwertigen bzw. eigentlich unfassbaren Angeboten an Antworten hervorbringen, die einem selbst das Begreifen erleichtert. War früher selbst dem gegenüber sehr aufgeschlossen, mittlerweile stelle ich mich sehr gerne den unbequemen Wahrheiten..

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