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Wutrede im Kieler Landtag: Kubicki pöbelt gegen Piraten
DPA

"Wir sind hier nicht in einer Kinderkrabbelgruppe!" FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat im Kieler Landtag hart gegen die Piraten ausgeteilt. Er warf ihnen vor, nicht zu arbeiten und die Abgeordneten zu denunzieren. Zuvor hatten die Piraten eine Aktuelle Stunde über Transparenz beantragt.

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Mimimat 22.08.2012, 14:02
30. Modem?

Zitat von htg-12
den highspeed-Anschluss, wenn sich das 56k-Modem an ihm reibt
Herr Kubicki ist wohl eher ein Akustikkoppler. ;-)

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germandoof 22.08.2012, 14:04
31. Kubicki ich hau mich weg.

Ein Sprücheklopfer und Absahner mehr hat dieser Mann nicht zu bieten. Schade das es immer noch Wähler gibt die diesen Blindfängern bei Wahlen ihre Stimme geben.

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zickezackehoihoihoi 22.08.2012, 14:04
32. Und

Zitat von energyturnaround
Wie kann es sein, dass Abgeordnete einer Fraktion unterschiedliche Meinungen vertreten? Da sollte man doch das Verfassungsgericht und am besten das Militär einsetzen! Dieses "der Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet", ist anscheinend bei einigen nur noch schmückendes Beiwerk?! P.S.: Über die Leistung der Piraten bilde ich mir kein Urteil, aber an solchen Sätzen sieht man schon wie die Einstellung bei Herrn Kubicki ist.
wie wollen Sie in Zukunft Mehrheiten organisieren? Ich gebe ja zu, dass es romantisch kling: "Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen unterworfen." Aber es ist doch naiv zu glauben, dass das in der Realität funktioniert. Und das ist doch auch nicht schlimm, zumal wirkliche Gewissensfragen (Abtreibung, Sterbehilfe, etc.) meist ausgeklammert sind. Denn meistens geht es doch um was viel Profaneres, nämlich um die Ausgestaltung einer praktikablen Politik. Entscheidungen dauern doch bei diesem System schon ewig, wenn plötzlich jeder machen kann, was er will wird das ja nie was.

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traurigewelt 22.08.2012, 14:18
33.

Zitat von Mister_S
An sich sagt Kubicki ja wirklich nichts falsches. Die Piraten haben kein Interesse und anscheinend auch keine Ahnung von Sachthemen, deswegen diskutiert man am liebsten Grundsätzliches und "wirklich" Wichtiges. Mein Fazit zu den Piraten: Eine Fraktion von Einzelkämpfern bringt uns auch nicht weiter.
Und wieder einer voin den Medien verahnungsloster....
Die POiraten haben ein Programm und setzen sich mit Themen auseinander.
Nur will das niemand sehen.
Und Ahnung und die FDP gehören nun wirklich nicht auch nur auf die selbe Seite

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NETSUBJEKT 22.08.2012, 14:18
34.

Kubicki praktiziert "altkluges" Verhalten, so als sei er fähig und berechtigt, die Piraten als "Kinderkrabbelgruppe" zu bezeichnen. Wenn er das angemessen findet, hat er sicher auch nichts gegen "Boygroup" für seine Partei.
In solchen Ausfällen zeigt sich die Hilf- und Ratlosigkeit der FDP. Sie glauben, man muss die Mär von der "Inhaltslosigkeit" der PIRATEN nur oft genug wiederholen, damit sie geglaubt wird. Ist das alles, was er an Politik zu bieten hat?
Ein paar Foristen, die diesen blödsinn gebetsmühlenartig wiederholen, hat er immerhin damit gewonnen. Aber die Piraten können auf diese intellektuellen "Minderleister" unter den politisch emanzipierten Bürgern gut verzichten.
Jeden Tag, wenn ich die Zeitung lese, wird mir deutlicher, dass es in der Politik nur noch durch mehr Transparenz vorwärts gehen kann. Und nicht damit, dass die Regierenden so weiter machen wie bisher und ihren fortwährenden Misserfolg auf äussere Umstände oder den politischen Gegner schieben.

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gbk666 22.08.2012, 14:19
35.

Zitat von zickezackehoihoihoi
wie wollen Sie in Zukunft Mehrheiten organisieren? Ich gebe ja zu, dass es romantisch kling: "Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen unterworfen." Aber es ist doch naiv zu glauben, dass das in der Realität funktioniert. Und das ist doch auch nicht schlimm, zumal wirkliche Gewissensfragen (Abtreibung, Sterbehilfe, etc.) meist ausgeklammert sind. Denn meistens geht es doch um was viel Profaneres, nämlich um die Ausgestaltung einer praktikablen Politik. Entscheidungen dauern doch bei diesem System schon ewig, wenn plötzlich jeder machen kann, was er will wird das ja nie was.
Na wofür brauchts denn hunderte abgeordnete wenn sowieso alle für das gleiche stimmen müssen?

Da könnt man sich doch auch etliche Politiker sparen die somit sowieso nur die Vorgaben anderer abnicken.

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traurigewelt 22.08.2012, 14:25
36.

Zitat von maddel5
Wenn bei den Piraten jeder so abstimmt wie er es für richtig hält ist das ja schön und gut. Nur der Wähler der Piraten weiß dann leider überhaupt nicht mehr wofür die Piraten stehen.
Nun bedenke man, dass die Piraten ein Parteiprogemm und grundsätze haben.
Daran orientiert man sich.
Aber das bei speziellen Themen manche leute andere meinungen haben als andere auch innerhalb einer partei ist doch ganz normal.
Und wenn einer sagt, diese regelung kann er mit seinem gewissen nicht vereinbaren, dann soll er doch dagegen stimmen.
Das ist der Sinn voin Demokratie. Jeder Entscheidet nach Gewissen und Sinn. Keine Partei-Jasager, sondern Menschen, die sich gedanken machen entscheiden hier. Das ist der Sinn der Demokratie.
Den haben wohl nur noch die Piraten verstanden.
Bei Ihrer Gründung dachte ich sie sind ein No-Go mitlerweile sehe ich sie als alternativlos.....

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asasello23 22.08.2012, 14:27
37. Piraten und Fraktionszwang

Wie kann es sein, dass das unterschiedliche Abstimmungsverhalten der Piraten hier auf Zustimmung stößt?
Die Piraten lehnen doch den freien Abgeordneten, der seinem Gewissen verantwortlich ist, explizit ab. Abgeordnete sollen nach Auffassung der Piraten nur die Beschlüsse der Partei umsetzten.
Das sie unterschiedlich abstimmen heißt doch nur, dass sie sich nicht mit der Basis abgestimmt haben. Wozu gibt es LF?
Eigentlich müsste ein Shitstorm losbrechen, bei soviel Missachtung der Basis! Bei den Piraten gibt es zwar keinen Fraktionszwang aber eine Parteizwang.

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picommander 22.08.2012, 14:28
38. Der große

Siehe an, wer hätte das gedacht. So langsam fangen die Piraten an, für mich doch noch interessant zu werden. Danke Herr Kubicki! Ich denke, die Piraten und ich schulden ihnen was...

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traurigewelt 22.08.2012, 14:29
39.

Zitat von zickezackehoihoihoi
wie wollen Sie in Zukunft Mehrheiten organisieren? Ich gebe ja zu, dass es romantisch kling: "Jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen unterworfen." Aber es ist doch naiv zu glauben, dass das in der Realität funktioniert. Und das ist doch auch nicht schlimm, zumal wirkliche Gewissensfragen (Abtreibung, Sterbehilfe, etc.) meist ausgeklammert sind. Denn meistens geht es doch um was viel Profaneres, nämlich um die Ausgestaltung einer praktikablen Politik. Entscheidungen dauern doch bei diesem System schon ewig, wenn plötzlich jeder machen kann, was er will wird das ja nie was.
Mal sehen:
Es gibt meist 2 Optionen bei einer Abstimmung
Ja oder Nein
In Der Politik sind Abstimmungen nach dem Prinzip a) b) c) oder d) ehr nicht anzutreffen.
Also kann man sehen, dass sich auch hier einfach die Mehrheit durchsetzt.
Und warum sollte es hinderlich sein, wenn bei einer Partei 70% ja und 30% nein sagen.
An der Wahl ändert das nun wenig

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